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Berichte

Saison 2008/2009 (Bezirksliga)

1. Mannschaft

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  5. Spieltag (Warburg)   6. Spieltag (Lemgo-Laubke)   7. Spieltag (Bad Driburg)   8. Spieltag (Geseke)
  9. Spieltag (Lage-Sylbach) 10. Spieltag (Paderborn 3) 11. Spieltag (RW Peckelsheim)
12. Spieltag (Bad Driburg) 13. Spieltag (Spexard 2) 14. Spieltag (Holte-Sende 2) 15. Spieltag (BW Etteln)
16. Spieltag (Wünnenberg) 17. Spieltag (Warburg) 18. Spieltag (Lemgo-Laubke) 19. Spieltag (Geseke)
20. Spieltag (Lage-Sylbach) 21. Spieltag (Paderborn 3) 22. Spieltag (RW Peckelsheim)

 

 

1. Spieltag

VS

Auftaktniederlage im Nachbarschaftsduell: SC Wiedenbrück – SV Spexard II 5:9

Hätte man auf Christof gehört, der um 19.58 Uhr die Aufstellung der Doppel noch einmal umwerfen wollte, hätten Dirk und Ludger im vierten Satz beim Stande von 9:5 den Sack zugemacht, und hätte Chris gegen Vöhringer die Nerven behalten – dann wären vielleicht ein bis zwei Punkte drin gewesen. So aber reichte es am Ende nur zu fünf Punkten im Lokalderby gegen die freundlichen Sportkameraden aus Spexard.

Es waren mal wieder die Doppel, die uns auf die Verliererstraße brachten. Michael und Chris unterlagen gegen Schmiljun und Adelsberger in drei Sätzen, wobei der zweite Satz (15:17) durchaus auch anders herum hätte ausgehen können. Thomas und Christof boten gegen das Spitzendoppel Becker/Vöhringer eine hervorragende Leistung, verloren aber im vierten Satz mit 12:14. Auch Dirk und Ludger mussten sich mit 1:3 in einem Doppel geschlagen geben, in dem mehr „krumme“ als „normale“ Beläge an der Platte versammelt waren. Dabei führten sie gegen Wittkamp und Guttmann im vierten Satz schon mit 9:5 (siehe oben), machten dann allerdings keinen Punkt mehr.

Im Einzel lief es besser. Thomas konnte Vöhringer im Entscheidungssatz mit 11:9 bezwingen. Zwar verlor Chris gegen Becker in drei Sätzen, dafür schlug Michael Wittkamp mit dem gleichen Ergebnis. Christof musste anschließend gegen Schmiljun eine 1:3-Niederlage hinnehmen, aber Dirk und Ludger gewannen ihre Einzel im unteren Paarkreuz jeweils klar mit 3:0.

Beim Stande von 4:5 rechneten wir uns durchaus noch etwas aus. Doch dann musste sich Thomas gegen Becker in vier Sätzen geschlagen geben und Chris verlor gegen Vöhringer im Entscheidungssatz, obwohl er mit dessen Spiel eigentlich gut zurecht kam. Michael musste gegen Schmiljun ebenfalls eine Niederlage hinnehmen. Zwar konnte Christof gegen Wittkamp noch einmal punkten, aber Dirks knappes Spiel (8:11 im fünften Satz) besiegelte unsere Niederlage zum Saisonauftakt.

Zur anschließenden Spielananalyse wurde von Thomas leckeres polnisches Bier im Halbliterformat gereicht, das zudem noch mit einem besonders hohen Alkoholgehalt glänzen konnte. Aber auch das anschließende westfälische Bier in der Tenne ging gut runter. Dort trafen wir außer den Spexardern auch unsere siegreiche zweite Mannschaft mit ihrem neuen Spitzenspieler, der von seinem ersten Einsatz in der Kreisklasse berichtete.

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2. Spieltag

VS

Kreisderby als Krimi: SC Wiedenbrück – TTSV Holte-Sende II 8:8

Das Spiel gegen Holte-Sende war auf den Samstag verlegt worden, damit auch der Holter Urlauber Peter Gerkens teilnehmen konnte. Wir rechneten uns durchaus etwas aus, waren uns jedoch darüber im Klaren, dass es eine enge Sache werden würde. Damit lagen wir komplett richtig und waren am Ende froh, einen Punkt mitnehmen zu können.

Zu Beginn verloren Chris und Michael, die dieses Mal als Doppel Zwei aufgeboten wurden, gegen das Holter Spitzendoppel Gerkens/Assmann äußerst knapp im Entscheidungssatz. Am Nachbartisch holten Thomas und Christoph mit Ihrem Viersatz-Sieg gegen Mühlenkord/Offele den ersten Doppelsieg unserer Truppe in dieser Saison. Dirk und Ludger hatten mit Hugo Kempfs fiesen Aufschlägen und ihrer eigenen Unsicherheit zu kämpfen und unterlagen in drei Sätzen.

Die Einzel begannen mit einer vorgezogenen Partie zwischen Dirk und Schittkowski, die der Samtholzer Materialspieler klar in drei Sätzen für sich entschied. Im oberen Paarkreuz gab es dann richtig guten Sport zu sehen: Chris überzeugte gegen den starken Peter Gerkens. Dabei ließ er sich auch durch zwei verlorene Sätze nach einer 2:0-Führung nicht aus der Ruhe bringen und holte sich das Spiel mit einem 11:6 im fünften Satz. Thomas überzeugte ebenfalls mit einem 3:1-Sieg gegen Aßmann.
In der Mitte gab es zwei knappe Fünfsatzspiele: Christof verlor den entscheidenden Satz gegen Mühlenkord 8:11, dafür gewann Michael 11:9 gegen Offele.
Anschließend setzte sich Ludger im unteren Paarkreuz in vier Sätzen gegen Schittkowski durch, und wir hatten (das vorgezogene Spiel mitgerechnet) aus dem 1:2-Rückstand eine 6:3-Führung gemacht. Doch dann lief erst mal nichts mehr.

Dirk tat sich gegen Hugo Kempf schwer und unterlag mit 1:3. Anschließend verlor Thomas im Spiel des Tages gegen Gerkens mit 13:15 im entscheidenden Satz. In diesem hatte er zunächst einen hohen Rückstand aufgeholt, anschließend jedoch mehrere Matchbälle vergeben. Das war definitiv nichts für schwache Nerven. Chris kam gegen Aßmann nicht ins Spiel und kassierte eine 0:3-Niederlage. Auch Michael und Christof verloren ihre Einzel, beide in vier Sätzen, und schon stand es 6:8.

Durch zwei weitere Fünfsatz-Siege konnten wir uns dann doch noch einen Punkt sichern. Ludger gewann die ersten beiden Sätze gegen Kempf, schwächelte dann kurzzeitig,fand jedoch im fünften Satz zu seinem Spiel zurück. Thomas und Christof bestätigten im Schlussdoppel ihre gute Form. Mit einer starken Leistung holten sie gegen Gerkens/Aßmann den Punkt zum Punktgewinn.

Fazit: Ein gerechtes Ergebnis in einem spannenden und immer fairen Spiel, so macht Tischtennis Spaß. Da ist es nur verständlich, dass das Spiel vor Rekord verdächtiger Kulisse stattfand. Gut, Holte-Sendes erste Mannschaft spielte an den Nachbartischen, aber das hatte damit bestimmt nichts zu tun

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3. Spieltag

VS SV BW Etteln

Erster Saisonsieg nach Startschwierigkeiten

Etteln – für uns bis gestern Abend ein unbekannte Größe. Niemand kannte die Ettelner Spieler und einige scheiterten schon an der geografischen Einordnung des Ortes in der Nähe von Paderborn. Diese Tatsache ließ unser Kapitän auch bei der Begrüßung einfließen („Etteln – wo liegt das eigentlich?“) und sorgte damit für eine zusätzliche Motivation der Blau-Weißen.

Im Doppel lernten einige von uns die Ettelner dann besser kennen, als ihnen lieb sein konnte. Zwar überzeugten Thomas und Christof als Doppel Eins bei ihrem klaren Dreisatz-Sieg gegen Fox und Ansgar Stolte, doch die beiden anderen Doppelpartien gingen an die Gäste. Dabei unterlag das neu formierte Doppel Zwei, Chris und Dirk, gegen Walter/Voss nach 2:0-Führung noch mit 2:3, während Michael und Ludger in drei Sätzen gegen Matthias Stolte und Tölle verloren.

Auch im Einzel lief es nicht sofort rund. Auf Thomas´ 3:1-Sieg gegen Fox folgten zwei Niederlagen. Chris musste sich dem starken Walter mit 1:3 geschlagen geben, wobei er die beiden letzten Sätze erst in der Verlängerung verlor. Noch knapper ging es zwischen Michael und Ansgar Stolte zu: Dieser konnte den fünften Satz mit 12:10 für sich entscheiden und damit seine Mannschaft mit 4:2 in Führung bringen.

Danach sollten wir uns jedoch keine Niederlage mehr leisten. Christof gewann mit 3:1 gegen Matthias Stolte, Dirk bewies Nervenstärke bei seinem Fünfsatz-Sieg gegen Tölle, und Ludger gewann in vier Sätzen gegen Voss. Das Spiel des Tages bestritt dann wieder einmal Thomas. In einer sehenswerten Partie gegen den Ettelner Abwehrspieler Walter konnte er einen 1:2-Rückstand noch drehen und das Spiel in fünf Sätzen für sich entscheiden. Auch Chris überzeugte anschließend gegen Fox, den er beim klaren 3:0-Sieg keine Chance ließ. Mit dem gleichen Ergebnis gewann Michael gegen Matthias Stolte, ehe Christof mit einem 3:1 gegen Ansgar Stolte den 9:4-Sieg perfekt machte.

Nach dem Spiel widmeten wir uns wie gewohnt der gemeinschaftlichen Spielanalyse. Dabei mussten wir feststellen, dass die Ettelner etwas unter Wert geschlagen wurden und dass es auf unserer Seite in zwei von drei Doppeln durchaus noch Luft nach oben gibt.

Außerdem brachte uns der gestrige Abend neben dem ersten Sieg folgende Erkenntnisse: Etteln ist der südliche Ortsteil der Gemeinde Borchen. Die Ettelner TT-Spieler sind faire, aber spielerisch unangenehme Gegner, mit denen man nach dem Spiel gut ein gemeinsames Bier trinken kann.

Wir freuen uns auf das Rückspiel.

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4. Spieltag

VS

“Tell me why I don´t like Mondays…” – 1:9-Klatsche gegen Bad Wünnenberg

Schon drei Tage nach unserem ersten Saisonsieg durften (mussten) wir wieder ran. Die Wünnenberger haben sich als Spieltag für den bei uns äußerst unbeliebten Montag entschieden und so fuhren wir mit negativen Vorahnungen ins Paderborner Land. Sie sollten uns nicht täuschen.

Zunächst zu den positiven Aspekten des Spiels: Zum einen gewannen Michael und Ludger ihr erstes Doppel, zum anderen waren wir früher als erwartet wieder zu Hause. Alles andere ging schief. Vier Spiele liefen über fünf Sätze, wir verloren sie alle, drei davon in der Verlängerung des Entscheidungssatzes. Zwar gab es durchaus hochklassige Spiele zu sehen (Thomas gegen Liebing), doch der allgemeine Eindruck war eher von spielerischem Elend geprägt. (Ludger zu seinem Spiel: „Das hat mit Tischtennis nichts zu tun!“. Antwort des Kapitäns und Pädagogen: „Das ist doch genau dein Ding!“)

So blieb es nach Spielschluss unserem Samtholzer Philosophen vorbehalten, den Tag angemessen zu kommentieren: „Der ganze Tag war Scheiße. Am besten war´s noch in der Firma.“

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5. Spieltag

VS

Wichtiger Sieg mit starkem oberen Paarkreuz – SC Wiedenbrück – TTV Warburg 9:5

Nach dem eher peinlichen Auftritt im vergangenen Spiel rechneten wir uns gegen den TTV Warburg wenig aus. Doch alles, was gegen Wünnenberg schief lief, klappte gestern: Wir gewannen fünf Spiele im Entscheidungssatz, vier davon knapp. Im oberen Paarkreuz glänzten Thomas und Chris mit vier Siegen, alle anderen Spieler konnten jeweils ein Einzel gewinnen. Da freuten sich auch die TT-Sachverständigen Conny und Erich, die wir gestern als Zuschauer in der Halle begrüßen durften.

Nur die Doppel-Misere hielt auch gegen Warburg an. Thomas und Christof unterlagen Wieners/Solfato in vier Sätzen, Chris und Dirk gingen gegen Schmitz/Starsinski 0:3 unter. So waren es Michael und Ludger, die unseren ersten Punkt holten. Dabei beschränkte sich Ludgers Aufgabe darauf, Michael dabei zuzusehen, wie er Rademacher und Kriwet die Bälle aus allen Lagen um die Ohren pfefferte.

Dann folgte der erste Auftritt unserer Spitzenspieler. Thomas besiegte Wieners in fünf Sätzen, den Entscheidungssatz gewann er klar mit 11:2. Chris imponierte bei seinem Sieg gegen die Warburger Nummer Eins Schmitz mit starkem Spiel und guten Nerven. In der Mitte lief es nicht so gut: Michael und Christof mussten sich Rademacher und Solfato jeweils in vier Sätzen geschlagen geben. Anschließend verlor auch Dirk 0:3 gegen Kriwet und schon stand es 3:5 gegen uns. Doch danach sollten wir uns keine Niederlage mehr leisten.
Ludger stellte in seinem Spiel gegen Starsinski die Liebhaber des TT-Sports zwar auf eine harte Probe, konnte aber im fünften Satz zwei Matchbälle abwehren und anschließend den Satz und das Spiel nach Hause bringen.

Unser oberes Paarkreuz überzeugte auch im zweiten Durchgang. Thomas brauchte vier Sätze gegen Schmitz, Chris schlug Wieners 11:9 im Entscheidungssatz. Danach gewann Michael gegen Solfato klar mit 3:0. Anschließend machten es Christof und Dirk noch einmal richtig spannend. „Wenn jetzt ein Punkt kommt, können wir zufrieden sein!“ So lautete die einhellige Meinung in der Halle. Doch unser Mannschaftskapitän und das Samtholzer Unikum straften die Experten Lügen. Beide glänzten mit Spielwitz und starken Nerven. Sie gewannen ihren fünften Satz jeweils mit 11:8 und holten so die Punkte zum Sieg.

Bei der sich anschließenden Spielanalyse waren wir uns mit den fairen Gästen darüber einig, dass der Sieg für uns etwas glücklich ausgefallen war, eine Tatsache, die sich auch am Satzverhältnis (30:28) ablesen lässt.

Klarere Verhältnisse herrschten dann beim Knobeln in der Gaststätte unseres Vertrauens. Hier wurde ein echter Klassenunterschied zwischen der Ersten und der Zweiten deutlich

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6. Spieltag

TTC Lemgo-Laubke VS

Spektakulär...

Spektakulär war unser Spiel gegen Lemgo-Laubke im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem wir als krasse Außenseiter den Weg nach Lemgo angetreten hatten, führten wir zwischenzeitlich mit 6:1, mussten uns aber am Ende mit einem 8:8 zufrieden geben. Dabei gingen fast alle knappen Spiele an die Lemgoer. In einer äußerst spannenden Begegnung überzeugte auf unserer Seite besonders Christof mit zwei Einzelsiegen.

Schon in den Doppeln deutete sich an, dass es ein besonderer Abend werden könnte, wir gingen erstmals 2:1 in Führung. Chris und Dirk unterlagen Friedrichs/Krähe zwar knapp mit 2:3, dafür konnten Thomas und Christof gegen Petiwok/Schmidt den fünften Satz mit 11:8 für sich entscheiden. Michael und Ludger gewannen gegen Hille/Göthe mit 3:1.

Im oberen Paarkreuz bestätigte Chris seine starke Form der letzten Wochen mit einem relativ klaren 3:1-Sieg gegen den 14-jährigen Petiwok, der zu den stärksten Spielern der Liga gehört. Thomas brauchte für seinen Sieg gegen Friedrichs zwar fünf Sätze, gewann den letzten allerdings klar mit 11:3. In der Mitte glänzten anschließend Christof und Michael gegen Hille und Krähe mit glatten Dreisatz-Siegen. So konnten wir uns über einen 6:1-Vorsprung freuen.

Diese Freude sollte jedoch nicht lange anhalten. Ludger war gegen die Lemgoer Nummer Fünf, Schmidt, so hoffnungslos unterlegen, dass er sich nach seiner 0:3-Niederlage noch nicht einmal richtig ärgern konnte. Dirks Spiel gegen Göthe war zwar erheblich ausgeglichener, doch auch er konnte ein 8:11 im fünften Satz leider nicht verhindern.

Im zweiten Durchgang sah Thomas gegen Petiwok in einem hochklassigen Sieg über weite Strecken wie der Sieger aus. Doch leider gingen die Sätze vier und fünf mit jeweils 12:10 an den Lemgoer Jugendspieler. Chris kam gegen Friedrichs nicht richtig ins Spiel und unterlag mit 1:3. Dann strapazierte Michael unsere Nerven: In einem umkämpften Match verlor er den Entscheidungssatz mit 11:13. Unser komfortabler Vorsprung hatte sich damit verflüchtigt, es stand jetzt 6:6. Christof machte es ähnlich spannend, hatte gegen Krähe jedoch im fünften Satz mit 11:8 das bessere Ende für sich.

Im unteren Paarkreuz führte Dirk gegen den starken Schmidt mit 2:1, gab aber anschließend zwei Sätze und damit das Spiel ab. Am Nachbartisch konnte Ludger Göthe mit 3:1 besiegen, so dass das Schlussdoppel die Entscheidung bringen musste.

Dieses war dann noch einmal eine Nervenbelastung der allerersten Kategorie: Nachdem Thomas und Christof den ersten Satz gegen Friedrichs/Krähe klar gewonnen hatten, unterlagen sie im zweiten nach etlichen Satzbällen mit 17:19. Und als ob es noch nicht aufregend genug gewesen wäre, wiederholte sich das Geschehen im dritten Satz. Hier verlor unser Doppel Eins gegen die Lemgoer, die beim Stande von 16:17 ihren ersten Satzball verwandelten. Auch der vierte Satz ging anschließend an die Sportkameraden aus Lemgo, die so einen Punkt retten konnten.

So war das Spiel um 23.50 Uhr dann auch beendet und man konnte sich den Kaltgetränken widmen. Für diese mussten die Gäste sorgen, ein Sonderfall, auf den unser Spielführer bei der Verabschiedung zu Recht hinwies. Aber die fairen Sportkameraden aus Lemgo versprachen Besserung und eine Kiste für das Rückspiel.

Auf der Rückfahrt konnten wir dann mit etwas Fahrbier noch einmal darüber diskutieren, ob wir einen Punkt gewonnen (Diese Meinung hatte unsere Nummer Sechs wohl exklusiv.) oder verloren hatten. Bei Ankunft an der Tenne ein weiteres Novum. Der Laden machte gerade dicht. Doch wir wissen uns ja zu helfen...

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7. Spieltag

VS

Bandl, Grollich, Niemeier und Mußmann ohne Einzel-Niederlage

Ausnahmsweise schon am Mittwoch empfingen wir unsere Gäste aus Bad Driburg. In einer wie immer spannenden Partie behielten wir am Ende mit 9:5 die Oberhand. Dabei konnten gleich vier Spieler beide Einzel für sich entscheiden.

In den Doppeln fielen wir zunächst in schlechte Gewohnheiten zurück und starteten mit 0:2. Thomas und Christof unterlagen gegen die Routiniers Krawinkel und Middeke mit 1:3, mit dem gleichen Ergebnis mussten sich Chris und Dirk Schröder und Holdreich geschlagen geben. Es waren wiederum Michael und Ludger, die gegen Degner und Holtgrewe den ersten Punkt und ihren vierten Sieg in Folge holten. Dabei konnten wie schon zuletzt drei Statisten (die Bad Driburger und Ludger) die akrobatischen Einlagen von Michael bewundern, so dass anschließend Überlegungen laut wurden, unsere Nummer Drei für gutes Geld an einen Wanderzirkus zu verkaufen.

Im Einzel startete Thomas mit einem souveränen 3:0 gegen Holdreich. Anschließend verlor Chris gegen Schröder in drei Sätzen. In der Mitte überzeugten Michael und Christof mit starken Leistungen bei ihren 3:1-Siegen gegen Degner und Krawinkel. Auch Dirk brauchte gegen Holtgrewe vier Sätze, um den fünften Punkt für den SCW zu holen. Danach war es mit den relativ klaren Ergebnissen erst mal wieder vorbei. Ludger drehte gegen Middeke im Entscheidungssatz einen 6:9-Rückstand zu einer 10:9-Führung um. Drei blöde Bälle später hatte er den Satz und das Spiel mit 10:12 vergeigt.

Im zweiten Durchgang ging Thomas gegen Schröder ebenfalls über die volle Distanz, ehe er den fünften Satz mit 11:5 für sich entscheiden konnte. Auch Chris ging in den fünften Satz, in dem er sich leider nach einer 8:5-Führung noch mit 9:11 geschlagen geben musste. Anschließend brachte unser Stromberger Artist zusätzlich zur Akrobatik eine gehörige Portion Spannung ins Spiel. Gegen das unangenehme Unterschnitt-Spiel von Krawinkel tat er sich zunächst schwer, kämpfte sich aber bis in den fünften Satz. In diesem gewährte er seinem Gegner erst einen großzügigen 5:0-Vorsprung, ehe er sich entschloss, keinen Fehler mehr zu machen und so den siebten Punkt zu holen. Danach unterstrich Christof seine bestechende Form der vergangen Wochen mit einem 3:0-Sieg gegen Degner.

Für den Siegpunkt sorgte unser Materialspieler vom Lande. Er hatte gegen Middeke keine größeren Probleme und konnte sein Spiel in vier Sätzen nach Hause bringen.

Die anschließende Spielanalyse mit den freundlichen Sportkameraden aus Bad Driburg rundeten einen gelungenen Abend ab.

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8. Spieltag

TV Geseke VS

Dienstage mögen wir auch nicht

Wie sich schon gegen Bad Wünnenberg zeigte, mögen wir Auswärtsspiele am Anfang der Woche nicht besonders. Und so endete auch unsere sportliche Betätigung in Geseke in einem mittelschweren Desaster. Festzuhalten ist aber, dass wir am Dienstag besser drauf sind als am Montag, und deshalb auch nur 3:9 (und nicht 1:9) die Hucke voll bekamen.

Schon in den Anfangsdoppeln lief es unrund. Chris und Dirk hielten gegen Schniedermeier/Di Relle zwar gut mit, konnten aber eine 1:3-Niederlage nicht verhindern. Bei Thomas und Christof passte nicht viel zusammen, sie kassierten eine 0:3-Klatsche gegen Schmitz/Adams. Nur Michael und Ludger konnten ihre Serie fortsetzen. Sie kämpften sich nach Anfangsschwierigkeiten ins Spiel und konnten Schupp und Schulz in fünf Sätzen niederringen.

Im oberen Paarkreuz hatte Chris anschließend gegen den starken Geseker Spitzenspieler keine echte Chance und verlor in drei Sätzen. Danach holte Thomas unseren zweiten Punkt mit einem 3:1 gegen Schniedermeier und noch sah es gar nicht so schlecht für uns aus. Doch anschließend verlor unser zuletzt so überzeugendes mittleres Paarkreuz beide Einzel jeweils in vier Sätzen. Ludger konnte zwar gegen die Geseker „Ersatzverstärkung“ Schulz (ja, der Penholder-Spieler) mit viel Dusel noch einmal punkten, doch als Dirk trotz gefühlter 37 Netzbälle gegen Adams im fünften Satz mit 10:12 unterlag, war klar, dass es nicht unser Abend war.

Im zweiten Durchgang musste sich Thomas Schmitz ebenfalls mit 0:3 geschlagen geben. Die anschließenden knappen Niederlagen von Chris (8:11 im Entscheidungssatz gegen Schniedermeier) und Michael (9:11 im Entscheidungssatz gegen Schupp) besiegelten unsere Niederlage, die wahrscheinlich verdient war, aber nicht in dieser Höhe.

Das Ganze spielte sich vor der bisherigen Rekordkulisse von sage und schreibe 36 Zuschauern ab, die trotz des klaren Ergebnisses packende Ballwechsel und spannende Spiele verfolgen konnten.

Beim anschließenden Sportgetränk mit den fairen Gesekern kam die Sprache auch noch einmal auf das legendäre Abstiegsduell zwischen unserer damaligen Zweiten und den Altmeistern aus Geseke. Dabei kam es zu einer für alle Seiten gleichermaßen unangenehmen Verwechselung, als unsere Nummer Fünf irrtümlich für einen Spieler aus dem aktuellen Kader der Zweiten gehalten wurde. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes werden hier keine Namen genannt, es handelt sich jedoch um eine Person, die in der TT-Abteilung ein wichtiges Amt bekleidet

Als sich dann auch noch eine Fußgruppe unter der Führung unseres Kapitäns auf dem ca. 10 Meter langen Weg zum Vereinsbulli verlief, war endgültig klar, dass Geseke am Dienstag kein gutes Pflaster für uns war.

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9. Spieltag

VS TTV Lage-Sylbach

Starke Leistungen: Thomas ohne Niederlage, Dirk ohne Satzverlust im Einzel

In einem Spiel mit vielen klaren Ergebnissen konnten wir gegen den TTV Lage-Sylbach einen 2:4-Rückstand noch zu einem 9:5 umdrehen. Dabei überzeugten besonders Thomas, der in Doppel und Einzel ohne Niederlage blieb, und Dirk, der im Einzel keinen Satz abgab.

In den Doppeln starteten wir wie fast immer mit einem 1:2. Dabei hatten Thomas und Christof bei ihrem 3:0 gegen Rüschenpöhler/Weber keine echten Probleme. Chris und Dirk gingen gegen König und Rehmeier über die volle Distanz und scheiterten erst im Entscheidungssatz mit 6:11. Michael und Ludger sorgten dagegen ebenfalls schnell für klare Verhätltnisse, allerdings zur Freude der Lager. Beide kamen gegen die Noppen von Diekmann überhaupt nicht ins Spiel und verloren sang- und klanglos in drei Sätzen.

Im Einzel überzeugte Thomas wie zuletzt so oft mit einer starken Leistung bei seinem 3:1 gegen König. Chris dagegen tat sich gegen Rüschenpöhler schwer und unterlag mit dem gleichen Ergebnis. Auch Michael kam gegen Weber über einen Satzgewinn nicht hinaus. Es stand jetzt also 2:4 und es sah nicht gut für uns aus. Doch unser Kapitän sollte die Wende einleiten. Er kämpfte Rehmeier in fünf Sätzen nieder. Danach beherrschte Dirk den starken Diekmann, ohne einen Satz abzugeben. Ludger musste es dann noch einmal spannend machen. Er leistete sich zunächst einen 0:2 Rückstand, konnte dann ausgleichen und den fünften Satz nach einem 2:5-Rückstand noch mit 11:9 für sich entscheiden.

Im zweiten Durchgang bestätigte Thomas seine gute Form mit einem klaren 3:0 über Rüschenpöhler. Chris zeigte sich danach stark verbessert und gewann mit klugem Angriffsspiel gegen König, ebenfalls in drei Sätzen. Michael blieb gegen Rehmeier ebenfalls ohne Satzverlust, Christof gegen Weber leider ohne Satzgewinn. So blieb es unserem Samtholzer Sportfreund vorbehalten, den Siegpunkt gegen Rieke zu machen – auch er wiederum ohne Satzverlust.

So hörte man in der Halle nach dem Spiel immer wieder die gleiche Frage: Hat heute überhaupt jemand im Einzel einen Satz verloren?

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10. Spieltag

VS

Jetzt auch im Doppel stark!

Und wieder zwei Punkte! Mit einem für uns unüblichen Blitzstart in den Doppeln konnten wir den Paderbornern sofort den Schneid abkaufen und das Spiel am Ende 9:4 für uns entscheiden.

Gute Voraussetzungen für uns, schlechte für die Paderborner: Wir konnten unsere ersten Sechs (+ TT-Experte Conny als Glücksbringer) aufbieten, bei den Paderbornern fehlte die Nummer Drei, Freitag. Zudem mussten sie sich noch mit einem Defekt am am Auto herumschlagen und erreichten deshalb den Spielort erst mit einiger Verspätung.

Zunächst ereignete sich etwas geradezu Sensationelles, wir gewannen erstmals in dieser Saison sämtliche Anfangsdoppel. Thomas und Christof bezwangen Meyer und Stupeler in vier Sätzen, mit dem gleichen Ergebnis punkteten Michael und Ludger gegen Klahold/Suchart, wobei sich hier schon abzeichnete, dass Ludger mit dem ekligen Schnitt von Suchart im Einzel noch Probleme haben könnte. Hervorzuheben ist der Sieg von Chris und Dirk, die das Spitzendoppel der Paderborner, Schwarzer und Wagner im Entscheidungssatz 12:10 niederkämpften.

In den Einzeln ging es souverän weiter: Thomas und Chris gewannen gegen Schwarzer und Meyer jeweils ohne Satzverlust.
In der Mitte lief es leider nicht ganz so rund: Michael verlor gegen Klahold den fünften Satz mit 7:11 und Christof musste sich Wagner, der mit starken Blockbällen glänzte, mit 0:3 geschlagen geben.
Im unteren Paakreuz gab es dann eine saubere Punkteteilung: Dirk ließ Stupeler keine Chance und gewann 3:0, Suchart ließ Ludger keine Chance und gewann mit dem gleichen Ergebnis.

Im zweiten Durchgang unterstrichen unsere Spitzenspieler dann wieder ihre zur Zeit überragende Form: Thomas gab auch gegen Meyer keinen Satz ab, Chris konnte sich gegen Schwarzer in fünf Sätzen durchsetzen. Anschließend unterlag Michael Wagner mit 1:3. so blieb es unserem Kapitän vorbehalten, im Spiel des Tages den entscheidenden Punkt zu holen: Er drehte gegen Klahold einen 0:2-Rückstand noch zu einem 3:2 um und stellte so unseren 9:4-Erfolg sicher.

Bei der üblichen Spielanalyse fehlte Ludger. Er musste zu einer Feier, auf die er seine Mannschaftskameraden leider nicht mitnehmen konnte.

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11. Spieltag

TuS RW Peckelsheim VS
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12. Spieltag

VS

Wintersport im Kurbad

Nach einem kompletten Fehlstart erkämpften wir uns in Bad Driburg bei arktischen Temperaturen einen Punkt.

Sibirische Kälte auch in Bad Driburg, deshalb behielt ein Sportkamerad aus Driburg bei der Begrüßung auch die Handschuhe an. Zunächst schienen unsere Gegner jedoch erheblich besser mit den äußeren Bedingungen zurecht zu kommen als wir. Nach den ersten vier Spielen stand es 0:4 (Satzverhältnis 0:12!), wobei Chris allerdings bei seiner 0:3-Niederlage gegen den neuen Spitzenspieler Jurczyk wegen einer Handverletzung keine 100 Prozent bringen konnte.

So war es wieder einmal Thomas, der als erster für einen Lichtblick sorgte. In überzeugender Manier ließ er Schröder bei seinem 3:0 keine Chance. Anschließend überzeugte auch Christof: Obwohl auch er nicht richtig fit war, konnte er den starken Holdreich im Entscheidungssatz mit 13:11 bezwingen. Und weiter ging es mit den Erfolgserlebnissen. Michael besiegte Meyer mit 3:1, Ludger und Dirk leisteten sich bei ihren Siegen gegen Middeke und Degner keinen Satzverlust. Als dann auch noch Thomas mit einer wiederum starken Leistung Jurczyk mit 3:1 in die Schranken wies, war aus unserem 0:4-Rückstand eine 6:4-Führung geworden.

Doch mit dem Achterbahn-Gefühl war es noch lange nicht vorbei. Denn anschließend unterlagen Chris und Michael jeweils in drei Sätzen und auch Christof hatte gegen Meyer mit 1:3 das Nachsehen. Dirk hatte im unteren Paarkreuz Middeke ca. 2 ½ Sätze voll im Griff, ehe das Spiel kippte und er sich im Entscheidungssatz mit 8:11 geschlagen geben musste. Ludger konnte mit einem Fünfsatz-Sieg gegen Degner auf 7:8 verkürzen, so dass das Schlussdoppel die Entscheidung bringen musste.

Dieses war für alle Anwesenden mal wieder eine Nervenbelastung erster Güte. Im fünften Satz lagen Thomas und Christof schon 7:10 zurück ehe sie nach einigen weiteren Matchbällen für und gegen uns mit 17:15 „den Sack zu machten“ und uns einen Punkt sicherten.

Dirk brachte es auf den Punkt: „Wir haben im Doppel zwar insgesamt nur drei Sätze gewonnen, aber die wenigstens in einem Spiel!“

Mit den immer fairen Gastgebern machten wir uns nach dem Spiel zu Fuß in eine Pizzeria auf, wobei einigen Mannschaftskameraden die Haare gefroren. Doch eine original Samtholzer Strickmütze schaffte Abhilfe.

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13. Spieltag

VS
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14. Spieltag

VS

Und wieder unentschieden…

In einer vorgezogenen Partie verspielten wir vor einer Rekordkulisse gegen die Sportfreunde aus Schloss-Holte einen 6:2-Vorsprung und waren am Ende mit einem Punkt gut bedient.

Wieder gab es Nervenkitzel, Auf und Ab, und am Ende ein weiteres Mal nach ca. 3 1/2 Stunden eine Punkteteilung: Das macht zwar langsam keinen Spaß mehr, aber wir wollen nicht meckern, wenn wir auf diese Weise die Klasse halten können.

Nach einer geringfügigen Verspätung (Wir hatten versehentlich einen Kalligraphen mit dem Ausfüllen des Spielberichts betraut  ) starteten unsere Doppel durchaus positiv. Zwar mussten Chris und Ralf, der den erkrankten Dirk ersetzte, gegen Gerkens/Aßmann eine 1:3-Niederlage hinnehmen, die beiden anderen Doppel entschieden wir jedoch zu unseren Gunsten. Thomas und Christof benötigten gegen Mühlenkord/Offele fünf Sätze, Michael und Ludger hatten bei ihrem 3:0 gegen Schittkowski/Otto keine größeren Probleme.

Die Einzel begannen mit einer 2:3-Niederlage von Thomas gegen Aßmann. Chris überzeugte mit cleverem Spiel gegen Gerkens. Nach einem Tief im dritten und vierten Satz konnte er sich wieder fangen und den fünften Satz mit 11:7 gewinnen.

In der Mitte ließ Michael Offele keine Chance und gewann 3:0. Christof glänzte gegen den starken Mühlenkord mit Spielintelligenz und starken Nerven und konnte den Entscheidungssatz mit 11:9 für sich entscheiden.

Es folgten drei Spiele mit klaren Ergebnissen: Ludger besiegte David Otto in drei Sätzen, Ralf und Thomas unterlagen Schittkowski und Gerkens mit dem gleichen Ergebnis. Anschließend hatten Chris und Michael gegen Aßmann und Mühlenkord jeweils mit 1:3 das Nachsehen. Christof und Ludger verloren gegen Offele und Schittkowski im Entscheidungssatz. Dabei war vor allem Ludgers Niederlage äußerst ärgerlich: Zunächst konnte er eine drohende 0:3-Klatsche mit einem 18:16 im dritten Satz abwenden, um dann im fünften Satz einen 9:7-Vorsprung zu verspielen. Aus dem 6:2 war ein 6:8 geworden und wir standen mal wieder mit dem Rücken zur Wand. Ralf hielt uns mit einem 3:2 gegen Otto im Spiel.
Thomas und Christof blieb es vorbehalten, im Schlussdoppel den Zähler zum Punktgewinn zu holen. Sie ließen sich dabei weder durch einen 1:2-Rückstand noch durch eine Verlängerung im vierten Satz beirren und entschieden den Entscheidungssatz mit 11:5 für sich.

Trotz der späten Stunde reichte die Zeit noch für eine Spielanalyse mit den sehr fairen Gästen, bei denen wir uns noch einmal für die Spielverlegung bedanken möchten.

Außerdem schafften wir es auch noch, das lange geforderte Mannschaftsfoto zu schießen. Dagegen verblasst jedes Ölgemälde…

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15. Spieltag

VS SV BW Etteln

Erster Auswärtssieg der Saison

Gegen den Tabellenletzten aus Etteln kamen wir zu unserem bisher klarsten Erfolg. Doch trotz eines klaren 9:1 kamen Spannung und Nervenkitzel wie gewohnt nicht zu kurz.

In Etteln gibt es eine nette Truppe, die trotz aussichtsloser Tabellensituation sehr motiviert an die Platte geht, und die modernste Sportstätte der ganzen Liga. Deshalb ist es eigentlich schade, dass die Sportkameraden in der nächsten Saison wahrscheinlich wieder in der Bezirksklasse antreten müssen.
Nichtsdestotrotz wollten wir natürlich unbedingt zwei Punkte mitnehmen. Dabei mussten wir leider auf Dirk verzichten, der noch nicht wieder richtig fit ist. Gute Besserung von hier aus! Als Ersatz konnten wir das Nachwuchstalent der zweiten Mannschaft verpflichten. (Doch, hier ist Daniel gemeint )

In den Doppeln mussten Chris und Daniel trotz guter Leistung gegen Matthias Stolte und Tölle eine 9:11-Niederlage im Entscheidungssatz hinnehmen. Thomas und Christof behielten dafür gegen Walter und Voss im fünften Satz die Nerven und holten mit einem 11:9 unseren ersten Punkt. Michael und Ludger setzen sich gegen Ansgar Stolte und Hein in drei Sätzen durch.

Im oberen Paarkreuz ließ sich Chris vom Verlust der ersten beiden Sätze nicht beirren und besiegte Walter, die starke Nummer Eins der Ettelner, in fünf Sätzen. Thomas brauchte gegen Matthias Stolte einen Satz weniger. In der Mitte zeigte sich Christof gegen Ansgar Stolte wie gewohnt nervenstark. Ihn brachte bei seinem 3:1-Sieg auch eine 15:17-Niederlage im zweiten Satz nicht aus der Ruhe. Michael machte es am Nachbartisch noch einmal richtig spannend: Gegen Voss nahm er beim Stande von 5:9 im Entscheidungssatz eine Auszeit um dann nach einem 7:10 den Satz und damit das Spiel mit 12:10 nach Hause zu schaukeln.

Anschließend überzeugte Daniel gegen Tölle auf der ganzen Linie und gewann in drei Sätzen. Auch Ludger holte seinen Sieg gegen Hein ohne Satzverlust.
Thomas benötigte dann fünf umkämpfte Sätze, um in einem sehenswerten Spiel gegen Walter unseren Siegpunkt zu holen.

„Das war der stärkste Tabellenletzte, gegen den ich je gespielt habe.“ Diese Analyse unseres Kapitäns fasste den Spielverlauf gut zusammen, konnten wir doch vier der fünf Fünf-Satz-Spiele zu unseren Gunsten entscheiden.

In der Gaststätte unseres Vertrauens trafen wir anschließend auf einige Sportkameraden aus der Zweiten. Diese hatte zwar ebenfalls gewonnen, dabei aber doppelt so viele Niederlagen kassiert wie wir. Trotzdem forderten sie uns in einem akuten Anfall von Selbstüberschätzung zu einem Freundschaftsspiel heraus. Aber gerne, Sportsfreunde

Um den Elan der selbstbewussten Reserve nicht zu bremsen, ließen wir dann beim Knobeln generös die eine oder andere Runde springen. Dabei zeigte sich vor allem unser Zweier von seiner großzügigen Seite.

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16. Spieltag

VS

Wieder chancenlos gegen Wünnenberg

Sie sind wohl einfach zu gut. Auch in der eigenen Halle mussten wir uns dem TuS Bad Wünnenberg geschlagen geben, holten dabei aber im Vergleich zum Hinspiel die dreifache Punktzahl.

Leider mussten wir auf Chris verzichten, der wegen einer Operation an der linken Hand ausfiel. (Gute Besserung von hier aus!). Für ihn spielte Daniel. Ansonsten waren die äußeren Bedingungen optimal, wenn man einmal davon absieht, dass es ein Sportkamerad beinahe geschafft hätte, den Spielbeginn (Anschlag 20.00 Uhr) zu verschlafen! Da dieser Kollege aber sonst äußerst zuverlässig ist, verzichten wir auf eine Namensnennung und können zu seiner Entschuldigung sein schweres Spiel gegen Rheda vom Vortag anführen

In den Anfangsdoppeln taten sich Thomas und Christof nach zwei souverän gewonnenen Sätzen unerwartet schwer und verloren die beiden nächsten Durchgänge jeweils mit 9:11. Im Entscheidungssatz behielten sie jedoch die Nerven und holten gegen Dierkes/Sticht unseren ersten Punkt. Am Nachbartisch gab es für Michael und Daniel bei ihrer 0:3-Niederlage gegen Liebing/Gerlach erwartungsgemäß nichts zu holen. Im dritten Doppel hatten Dirk und Ludger einige Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Sie konnten aber weder eine 8:5-Führung im ersten Satz, noch einen 7:3-Vorsprung im vierten Satz nutzen und verloren gegen Busch/Franke mit 1:3.

Im oberen Paarkreuz wurden es die erwartet schweren Spiele gegen die starken Wünnenberger Spitzenspieler. Thomas war bei seinem 1:3 gegen Gerlach relativ chancenlos. Michael machte gegen Liebing ein gutes Spiel mit den für ihn typischen, schon anderer Stelle beschriebenen artistischen Einlagen, konnte aber letztlich eine 2:3-Niederlage nicht verhindern.

In der Mitte zeigte Gisbert Busch anschließend, dass es auch in Bad Wünnenberg einen Akrobaten gibt. Er zwang Christof mit seinen Ballonabwehrbällen immer wieder zu Fehlern. Obwohl unser Kapitän trotzdem einige sehenswerte Bälle schlug, reichte es auch hier nur zu einem 2:3. Sehr erfreulich war anschließend der Auftritt von Dirk. Seine krankheitsbedingte Pause war ihm zu keinem Zeitpunkt anzumerken. In der für ihn typischen Art trieb er Dierkes zur Verzweiflung und holte mit einem 3:1-Sieg unseren zweiten Punkt. Unten gewann Ludger in drei Sätzen gegen Sticht, Daniel unterlag trotz ordentlicher Leistung Franke mit 1:3.

Der zweite Durchgang begann mit dem knappsten Spiel des Tages. Dieses machte mal wieder Thomas, der im fünften Satz gegen Liebing einen 7:10-Rückstand aufholen konnte, ehe er einen eigenen Matchball vergab und schließlich mit 11:13 verlor. Michael unterlag am Nebentisch Gerlach in drei Sätzen. Den letzten Punkt zum verdienten Sieg der Wünnenberger holte Dierkes mit einem 3:1 gegen Christof.

Bei der anschließenden Spielanalyse mit den fairen Sportkameraden aus Bad Wünnenberg glänzte der Kapitän mit einer zusätzlichen Kiste seiner friesisch herben Lieblingsmarke. Diese wurde so begeistert angenommen, dass wir anschließend nicht mal mehr in die Tenne gingen.

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17. Spieltag

VS

Schöner Samstag, leider ohne Punkte

Da war mehr drin. Von sieben Fünf-Satz-Spielen gewannen wir nur zwei und mussten deshalb den Warburgern zu ihrem 9:5-Sieg gratulieren.

Leider mussten wir die Fahrt in die Warburger Börde schon wieder ohne unsere etatmäßige Nummer Fünf antreten. Der erst kürzlich genesene Dirk zog sich in dieser Woche eine Bänderverletzung zu und fällt erst mal wieder aus. Von hier aus wünschen wir dem PVD (Pechvogel vom Dienst) gute Besserung. An seiner Stelle konnten wir wiederum Daniel aufbieten, der entscheidend dafür sorgte, dass es lange spannend blieb.

In den Doppeln gab es zunächst das gewohnte 1:2. Dabei holten Michael und Ludger einen Punkt gegen Rademacher und Schwadorf, der anstelle von Kriwet zum Einsatz kam. Vorher unterlagen Thomas und Christof Wieners/Solfato in vier Sätzen. Auch unsere beiden Jüngsten verloren 1:3, machten dabei aber durchaus ein gutes Spiel.

Es folgten fünf knappe Spiele, die jeweils erst im fünften Satz entschieden wurden. Unsere Nummer Zwei verlor diesen gegen Schmitz mit 9:11, während bei Thomas gegen Wieners der Faden im letzten Satz gerissen war und die Niederlage deutlicher ausfiel.
In der Mitte zog Christof bei seinem 8:11 gegen Romeo Solfato den kürzeren, Michael holte dafür mit seinem 12:10 gegen Rademacher endlich mal wieder einen Punkt für uns.

Trotzdem lagen wir 2:5 hinten als Daniel gegen Starsinki antrat. Dieser glänzt im unteren Paarkreuz mit der besten Bilanz der Liga und gewann die ersten beiden Sätze wenig überraschend mit 11:3 und 11:2. In dieser Phase des Spiels gab unser Ergänzungsspieler einen Einblick in seine komplizierte Motivationsstruktur. Im Falle eines Sieges war ihm ein Fleischgericht versprochen worden und so reichte der Zuruf „Schnitzel!“, um den Sportkameraden in die richtige Spur zu bringen. Die nächsten drei Sätze entschied er zu unseren Gunsten. Dabei ließ er sich auch von einem 6:10 im Entscheidungssatz nicht beirren. Respekt!
Ludger besiegte derweil am Nebentisch Schwadorf in drei Sätzen. Als Thomas dann gegen Schmitz mit 3:1 die Oberhand behielt, war aus einem 5:1 ein 5:5 geworden und das Spiel wieder völlig offen.

Viel Pech hatte anschließend unsere Nummer Zwei gegen Wieners. Er konnte im fünften Satz drei Matchbälle nicht nutzen und verlor den Satz und damit das Spiel schließlich mit 11:13. Auch in der Mitte lief es nicht rund, beide Spiele gingen mit 1:3 an die Warburger. So musste Ludger den Punkt gegen Starsinski schon machen. Doch was bei Daniel geklappt hatte, wiederholte sich leider nicht: Im fünften Satz verspielte er eine 6:3-Führung und damit die Möglichkeit auf einen Punktgewinn. Starsinski entschied das Spiel mit 11:8 zu seinen Gunsten und sicherte seiner Mannschaft damit den Sieg.

Fazit: Die Warburger gewannen verdient, doch wird man das Gefühl nicht los, einen möglichen Punkt verschenkt zu haben.

Ausdrücklich zu loben sind die Begleitumstände in Warburg: Von der sportlichen fairen Stimmung in der Halle bis zum gemeinsamen Schnitzel-Essen (lecker!) auf der „Alm“ - trotz der Niederlage hat es Spaß gemacht.

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18. Spieltag

VS TTC Lemgo-Laubke

Trotz 6:0-Führung gewonnen!

Nach einem Blitzstart in den Doppeln konnten wir das Spiel gegen Lemgo-Laubke mit 9:4 für uns entscheiden. Dabei überzeugten vor allem Chris und Michael, die jeweils ohne Niederlage blieben.

Der als Spieltag eher ungewohnte Mittwoch erwies sich als gute Wahl, bescherte er uns doch eine ansehnliche Zuschauerzahl aus den anderen Mannschaften. Außerdem war auch das „Ü-50-Experten-Trio“ (Conny-Erich-Wolfgang) vollständig vertreten, was wir zu Recht als gutes Omen werteten.

Wir begannen furios: Erstmalig in der Rückrunde (In der Hinrunde hat es auch nur einmal geklappt!) gewannen wir sämtliche Anfangsdoppel. Dabei holten Christof und Thomas gegen die Lemgoer Spitzenspieler Petiwok und Laasch einen 0:2-Rückstand auf und gewannen den fünften Satz sicher mit 11:3. Spannender war der Entscheidungssatz am Nebentisch: Hier behielten Chris und Ralf, der für den immer noch verletzten Dirk spielte, am Ende mit 14:12 die Oberhand. Michael und Ludger schlugen Hille und Schmidt mit 3:1.

In den Einzeln hielt die Erfolgssträhne erst einmal an. Thomas besiegte Laasch in vier Sätzen und Chris behielt nach einem Tief im vierten Satz (2:11) die Nerven und beendete den letzten Satz mit 11:9 zu unseren Gunsten. Michael bestätigte seine gute Form und bezwang Hille klar in drei Sätzen.
So hatten wir uns relativ zügig die ersten sechs Punkte erspielt, was in unserem Fall allerdings noch nichts heißen muss (siehe Hinspiel gegen Lemgo, Rückserie gegen Bad Driburg und gegen Holte-Sende). Und auch gestern ging das Flattern pünktlich wieder los. Zunächst unterlag Christof Friedrichs mit 1:3. Ludger vergab gegen Krähe beim Stand von 2:0 zwei Matchbälle und musste sich dank Unsicherheit und einer miesen Trefferquote in fünf Sätzen geschlagen geben.
Als dann auch noch Ralf gegen Schmidt und Thomas gegen Petiwok keinen Satz holten, war unser schöner Vorsprung mal wieder beträchtlich geschmolzen. Deja-vù!

Doch gestern sollte es anders kommen. Chris überzeugte auch gegen Laasch und holte im Entscheidungssatz einen auch psychologisch wichtigen siebten Punkt. In einem äußerst knappen Spiel behielt Michael anschließend in der Verlängerung des fünften Satzes mit 13:11 die Oberhand, nachdem sein Gegner Friedrichs einen 6:10 Rückstand aufgeholt hatte. Fairerweise muss man zugeben, dass im fünften Satz das Glück in Form von Netz- und Kantenbällen auf unserer Seite war, was Michaels starken Auftritt aber nicht schmälern soll. Christof blieb es dann vorbehalten, unseren Siegpunk zu holen. Er tat dies mit einem souveränen 3:1 gegen Hille.

In der sich anschließenden Spielanalyse, zu der die fairen Gäste aus Lemgo das Bier beisteuerten, mussten wir außerdem zugeben, dass das 9:4 ein wenig über den knappen Spielverlauf hinwegtäuscht. Dafür spricht auch das knappe Satzverhältnis von 30:25.

So bleiben unterm Strich zwei wichtige Punkte für uns und die Erkenntnis, dass man nach einer hohen Führung auch mal gewinnen kann

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19. Spieltag

VS TV Geseke
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20. Spieltag

TTV Lage-Sylbach VS

Wir bleiben drin!

Mit einem klaren 9:1 holten wir in Lage beide Punkte und sicherten uns so endgültig den Klassenerhalt.

Anscheinend etwas übermotiviert erreichten wir die Sporthalle in Pottenhausen viel zu früh. Angesichts der Alternativen (Beim Kinderturnen zuschauen) entschied sich die Mehrheit der Truppe für einen Spaziergang unter der fachkundigen Führung des mannschaftsinternen Sportlehrers, der allerdings vergeblich versuchte, die Anwesenden zu albernen Hüpfübungen zu animieren. Doch die unorthodoxe Art der Vorbereitung sollte sich auszahlen.

Das zeigte sich schon in den Doppeln, die wir allesamt zu unseren Gunsten entscheiden konnten, obwohl die ersten Sätze jeweils verloren gingen. Anschließend konnten sich Chris und Michael gegen Rüschenpöhler und Weber mit 3:1 durchsetzen. Die beiden anderen Doppel gingen über die volle Distanz: Thomas und Christof entschieden den fünften Satz gegen König/Rehmeier mit 11:4 für sich, Dirk und Ludger gewannen 11:5 gegen Rieke und Goy, der für Diekmann spielte.

Die Erfolgssträhne hielt auch im Einzel an. Chris und Thomas überzeugten bei ihren 3:0-Siegen gegen Weber und Rüschenpöhler auf der ganzen Linie. In der Mitte wurde es dann enger. Christof musste gegen König zunächst einen 0:2-Rückstand hinnehmen, konnte das Spiel aber noch drehen und gewann den Entscheidungssatz mit 11:2. Mit dem gleichen Ergebnis holte Michael gegen Rehmeier, ebenfalls im fünften Satz, unseren siebten Punkt.

Unten setzte sich Dirk gegen Goy mit 3:1 durch. Ludger blieb es anschließend vorbehalten, den Lagern zu ihrem Ehrenpunkt zu verhelfen: Nicht zum ersten (aber hoffentlich zum letzten) Mal in der laufenden Serie hatte er im fünften Satz gegen Rieke nicht die nötigen Nerven und unterlag klar mit 5:11. Das war aber halb so wild, denn anschließend holte Thomas unseren Punkt zum Sieg und zum endgültigen Klassenerhalt. Dabei hatte er sich gegen Weber zunächst schwer getan, kämpfte sich aber in überzeugender Manier ins Spiel und glänzte im fünften Satz mit knallharten Bällen.

Die anschließende Analyse fand mal wieder beim Wirt unseres Vertrauens statt, wo wir mit den Aufsteigern aus der zweiten Mannschaft (Glückwunsch!) auf unseren Klassenerhalt anstoßen konnten und mal wieder ordentlich am Knobelbecher drehten.

Zum nächsten Spiel werden wir wahrscheinlich schon um 16:30 losfahren, damit wir auch in Paderborn Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang haben. Wenn´s hilft...

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21. Spieltag

VS

Da ging gar nichts!

Mit einer weitgehend desolaten Leistung gingen wir gegen die DJK Paderborn 1:9 ein.

Thomas fehlte aus beruflichen Gründen, für ihn konnten wir den Abteilungsleiter persönlich verpflichten. Dieser überzeugte durch vorbildlichen Einsatz: Bereits um 18.08 Uhr fand er sich als erster Spieler am üblichen Treffpunkt ein. (Freundlicherweise veranstaltete Wolfgang kein großes Bohei und erwähnte diese Tatsache nur ca. 75 mal ) Angeblich hatte er sogar auf sein Abendessen verzichtet, um pünktlich zu sein. So richtig verhungert sah er allerdings noch nicht aus.

Dass gestern der Wurm drin war, deutete sich schon in den Doppeln an: Chris und Michael verloren als Doppel Eins gegen Schwarzer/Freitag in vier Sätzen, Christof und Wolfgang unterlagen Imiolek/Wagner 0:3. Bei Dirk und Ludger wäre mehr drin gewesen, sie verloren jedoch den Entscheidungssatz mit 8:11.

Die durchwachsenen Leistungen setzten sich in den Einzeln fort. Michael konnte Imiolek keinen Satz abnehmen, Chris scheiterte im fünften Satz gegen Wagner mit 8:11. Dirk verlor im mittleren Paarkreuz 1:3 gegen Wagner, Christof scheiterte in einem knappen Spiel gegen Freitag mit 9:11 im Entscheidungssatz.

Unten hatte Wolfgang gegen Meyer mit 0:3 das Nachsehen. Anschließend sorgte Ludger wie schon gegen Lage für den Ehrenpunkt, dieses Mal zur Abwechslung für den der eigenen Mannschaft. Er schlug Suchart in vier Sätzen.

Imiolek holte anschließend mit einem 11:8 im fünften Satz den Punkt zum Sieg für die Paderborner.

Fazit: Das konnten wir schon mal besser. Die Klatsche war auch in dieser Höhe verdient.

Die sich anschließende Spielanalyse gestaltete sich um einiges angenehmer als die vorangegangene Partie. Gemeinsam mit den netten Gastgebern ging es in den „grünen Frosch“, eine nette Paderborner Kneipe, in der unter anderem ein leckerer Flammkuchen serviert wurde. Und als wir um ca. 1.00 Uhr in Wiedenbrück eintrafen, ließen es sich Teile der Mannschaft nicht nehmen, dem Wirt unserer Stammkneipe zu seinem runden Geburtstag zu gratulieren. Dem werden wir das schönste Geschenk gemacht haben, als wir um ca. 3.00 Uhr den Heimweg antraten

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22. Spieltag

VS TuS RW Peckelsheim

Punkteteilung zum Saisonabschluss

In einer ausgeglichenen Partie verspielten wir eine 7:4-Führung und mussten uns am Ende mit einem 8:8 begnügen. Dabei überzeugte auf unserer Seite besonders Chris, der gegen die starken Peckelsheimer Spitzenspieler zwei Punkte holte.

Wie schon gegen Lage konnten wir auch dieses Mal sämtliche Anfangsdoppel für uns entscheiden. Dabei siegten Thomas und Christof gegen Beer/Kleinschmidt ebenso mit 3:1 wie Chris und Michael gegen Haurand und Jürgen Bandel. Ludger und Dirk spielten zur Abwechslung mal ein richtig gutes Doppel und gaben gegen Justus/Werner Bandel keinen Satz ab.
In den Einzeln ging es dann erheblich knapper zu: Thomas sah gegen Haurand nach einer 2:1-Führung und einem hohen Vorsprung im vierten Satz schon wie der Sieger aus, musste sich aber dann 9:11 im vierten und fünften Satz geschlagen geben. Chris behielt dafür die Nerven und ließ sich auch von einer 12:14-Niederlage im vierten Satz nicht beirren. Er entschied den fünften Satz mit 11:8 zu unseren Gunsten.
Auch in der Mitte gab es eine Punkteteilung. Dabei hatte Michael Pech, der im Entscheidungssatz gegen Werner Bandel nur hauchdünn mit 11:13 unterlag, nachdem er schon Matchbälle gehabt hatte. Christof schlug dafür Jürgen Bandel in mit 3:1, obwohl er des öfteren mit der eigenen Leistung haderte. Dies tat auch Ludger, der sich durch sein Nörgeln allerdings selbst aus dem Spiel brachte und gegen Justus folgerichtig in vier Sätzen verlor. Am Nebentisch unterlag Dirk mit dem selben Ergebnis, er hatte mit dem Anti von Kleinschmidt größere Probleme.

Auch im zweiten Durchgang wurde es im oberen Paarkreuz äußerst eng, wobei wir in beiden Spielen das bessere Ende für uns hatten: Thomas entschied den fünften Satz gegen Beer mit 14:12 für sich, Chris hatte Haurand bei seinem 11:5 im Entscheidungssatz sicher im Griff.
Für Michael gab es anschließend gegen Werner Bandel die zweite Fünf-Satz-Niederlage des Abends, Christof unterlag Jürgen Bandel mit 1:3.
Im unteren Paarkreuz ging auch Dirk bis in den letzten Satz, konnte jedoch ein 6:11 gegen Justus nicht verhindern. Ludger holte anschließend ein glattes 3:0 gegen Kleinschmidt, der anfangs überhaupt nicht ins Spiel kam. Dafür machte er sein vorheriges Spiel gegen Dirks fiese Noppen verantwortlich. Dieses Phänomen kennt auch in unserem Verein jeder, der sich schon einmal mit dem Samtholzer Unikum einspielen durfte

So musste mal wieder das Schlussdoppel die Entscheidung bringen. Hier gab es jedoch wider Erwarten kein weiteres knappes Ding, sondern ein klares 3:0 für die Peckelsheimer Haurand und Jürgen Bandel, gegen die Thomas und Christof nie richtig ins Spiel kamen.

So bleibt für uns unter dem Strich ein gerechtes Unentschieden in einem knappen Spiel, in dem sieben Partien erst im Entscheidungssatz entschieden wurden.

Bei der sich anschließenden Spielanalyse leerte sich die erste Kiste im Rekordtempo. Schön, dass die fairen Sportkameraden aus Peckelsheim noch eine Kiste Paderborner Pilsener im Bulli hatten!

Von vielen vor der Saison als sicherer Absteiger gesehen, stehen wir in der Abschlusstabelle an achter Stelle und konnten uns den Klassenerhalt frühzeitig sichern. Da sieht man mal wieder, was Mannschaftsgeist und Trainingsfleiss bewirken können (Zum Glück gibt es hier kein Phrasenschwein ) Macht immer Spaß in der Truppe!

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