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Berichte

Saison 2007/2008 (1. Kreisklasse)

2. Mannschaft

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  1. Spieltag (Rheda 2)   2. Spieltag (Verl)   3. Spieltag (Marienfeld)   4. Spieltag (Harsewinkel 2)
  5. Spieltag (Isselhorst 2)   6. Spieltag (Neuenkirchen 2)   7. Spieltag (Spexard 5)   8. Spieltag (Lette)
  9. Spieltag (Oelde 3) 10. Spieltag (Holte-Sende 4) ------- -------
11. Spieltag (Rheda 2) 12. Spieltag (Verl) 13. Spieltag (Marienfeld) 14. Spieltag (Harsewinkel 2)
15. Spieltag (Isselhorst 2) 16. Spieltag (Neuenkirchen 2) 17. Spieltag (Spexard 5) 18. Spieltag (Lette)
19. Spieltag (Oelde 3) 20. Spieltag (Holte-Sende 4) ------- -------

 

 

1. Spieltag

VS

Bitter für die TSG: Auch SCW II gewinnt in Rheda

Die Vierte hatte vorgelegt, da wollten wir nicht nachstehen. Zum Auftakt der neuen Saison stand das Duell mit den Nachbarn aus dem falschen Stadtteil auf dem Programm. Für Daniel, der wegen einer Klassenfahrt fehlte, spielte Wolfgang, der nach einer fast einjährigen Zwangspause ein überzeugendes Comeback feiern konnte.

Der Grundstein zum Sieg wurde in den Doppeln gelegt: Ludger Bultschnieder und Sebastian gewannen in vier Sätzen gegen Schweins/Plugge. Auch Andre und Wolfgang mussten gegen Gawlik und Ernemann nur einen Satz abgeben. Andreas und Ludger Brormann besiegten das TSG-Spitzendoppel Schauren/Leweling sogar glatt in drei Sätzen.

Die 3:0-Führung veranlasste den Sportkameraden Swonke zu der folgenden scharfsinnigen Analyse: „Wenn wir jetzt in jedem Paarkreuz einen Punkt holen, gewinnen wir 9:6“. Mit dieser gewagten Prognose sollte er Recht behalten.

Zunächst musste sich Andi gegen Markus Schweins in vier Sätzen geschlagen geben. Ludger konnte sich mit einer Vielzahl von Netzbällen mit 3:0 gegen Schauren behaupten. Im mittleren Paarkreuz hatte Sebastian Probleme mit dem unangenehmen Spiel von Leweling und verlor im vierten Satz. Anschließend besiegte Andre Plugge klar in drei Sätzen. Wolfgang fand gegen den starken Gawlik kein Mittel und unterlag 1:3, dafür konnte Ludger Brormann sein Spiel gegen Ernemann souverän 3:0 für sich entscheiden.  

Auch im zweiten Durchgang wurden die Punkte in jedem Paarkreuz geteilt: Ludger gewann in drei Sätzen gegen Markus Schweins, Andi unterlag Schauren 1:3. In der Mitte war Andre gegen Leweling zwei Sätze lang auf der Verliererstraße (4:11, 5:11). Dann drehte er auf, gewann die nächsten drei Sätze (11:9, 11:9, 11:7) und damit das Match. Bei Sebastian lief es nicht so gut. Er konnte seine 7:2-Führung im fünften Satz leider nicht nutzen und gab das Spiel noch ab. Auch Ludger konnte gegen Gawlik nicht punkten. So blieb es Wolfgang vorbehalten, den Siegpunkt zu holen. Dabei wiegte er seinen Gegner Ernemann zwei Sätze lang in Sicherheit, ehe er dann mit 11:5, 11:5 und 11:4 den Sack zumachte.

So taten wir es der Vierten gleich und nahmen die Punkte mit nach Wiedenbrück. Eine gemütliche Spielanalyse mit dem Gastgeber rundete dabei einen gelungenen Abend ab.

 

2. Spieltag

VS

Die 2. verliert in Verl

Am 2.Spieltag mussten wir uns mit Helmut als Ersatz für Sebastian, der kurzfristig ausgefallen ist auf den Weg nach Verl machen.
Leider lief es dort nicht ganz so gut wie gegen Rheda. Keines der ersten 3 Doppel konnten wir für uns entscheiden, und auch nur Ludger und Helmut hatten wirklich eine Chance auf einen Punkt, unterlagen aber schließlich in 5 Sätzen Dirk Hildebrandt und Dewner. Während Daniel und André klar in 3 Sätzen gegen Wullengerd und Dieter Hildebrandt verloren, konnten Ludger und Andreas zumindest einen Satz für sich entscheiden und verloren folglich 1:3.

Dann konnten wir jedoch punkten. Unser oberes Paarkreuz entschied beide Spiele 3:1 für uns. Ludger hatte Dirk Hildebrandt gut im Griff und auch Andreas konnte gegen Dewner nach anfänglichen Schwierigkeiten alle 3 folgenden Sätze für sich entscheiden. In der Mitte konnte Andre nur einen Satz gegen Mersch mithalten und verlor klar in 3 Ssätzen. Daniel machte es gegen Wullengerd besser und besiegte diesen 3:1. Im unteren Paarkreuz teilten wir uns dann wieder die Punkte. Helmut kam nach Gewinn des ersten Satzes aus dem Tritt und verlor so 3:1 gegen Engler. Ludger konnte dann jedoch gegen Dieter Hildebrandt in 4 knappen Sätzen den Punkt mitnehmen.

Auf in die 2. Runde! Ludger konnte dann nochmal für uns ausgleichen und Dewner klar in 3 Sätzen besiegen. Bei Andreas lief es weniger gut, er musste sich in einem knappen Spiel mit 1:3 Sätzen geschlagen geben. Die ersten 3 Sätze gingen alle in die Verlängerung. In der Mitte ging es dann ebenfalls knapp zu. Andre konnte nach einem 0:2 Rückstand das Spiel drehen und 3:2 gewinnen. Daniel musste sich dann aber nach einem spannenden Spiel 2:3 geschlagen geben. Bei Ludger lief es leider ebenfalls in 5 Sätzen und einer 2:0 Führung auf ein 2:3 heraus. Die letzte Hoffnung starb dann mit dem 3:2 Sieg von Dieter Hildebrandt gegen Helmut.

Wir hoffen beim nächsten Spiel die Doppel zu gewinnen uns so mehr Chancen auf einen Sieg zu haben.

An dieser Stelle nochmal einen Dank an Helmut für seine kurzfristige Hilfsbereitschaft als Ersatzspieler.

 

3. Spieltag

VS

Nachwuchs gut in Form – SCWII gewinnt 9:5 gegen Marienfeld

Die Marienfelder wollten nach dem Spiel den Geburtstag des Sportkameraden Damjakob (Glückwunsch!) feiern. Deshalb hatten wir das Heimrecht getauscht, eine Entscheidung, die wir nicht bereuen sollten. Erstmals in dieser Saison konnten wir unsere ersten Sechs aufbieten.

Nach den Doppeln führten wir 2:1: Zwar hatten André und Daniel gegen das Spitzendoppel der Marienfelder, Kassau/Arnold mit 1:3 das Nachsehen, dafür konnten Ludger und Sebastian gegen Damjakob /Ahlbrink ebenso in vier Sätzen gewinnen wie Andi und der ältere Ludger gegen Pelkmann/Schmidt.

Im oberen Paarkreuz konnte Andi sich gegen Kassau mit 3:1 durchsetzen, Ludger gewann gegen Damjakob in drei Sätzen.
In der Mitte mache Daniel gegen Frey ein gutes Spiel, musste sich aber im Entscheidungssatz mit 8:11 geschlagen geben. Anschließend unterlag André gegen Arnold und auch Ludger hatte dem fiesen Unterschnitt von Pelkmann wenig entgegen zu setzen.

Besser lief es dann für Sebastian: Er behielt gegen Ahlbrink die Nerven und gewann den fünften Satz mit 12:10.

Die richtig spannenden Spiele gab es dann im zweiten Durchgang:

Ludger verspielte gegen Kassau ohne Not eine 9:5-Führung im ersten Satz und geriet schnell mit 0:2 ins Hintertreffen. Er konnte sich dann aber wieder fangen und das Spiel noch zum 3:2 drehen. Auch Andi spielte fünf Sätze, unterlag allerdings Damjakob in einem umkämpften Spiel.

Anschließend machte „Fünf-Satz-André“ seinem Namen alle Ehre und bezwang Frey im Entscheidungssatz mit 12:10, natürlich nach dem obligatorischen 0:2-Rückstand. Daniel glänzte bei seinem Sieg gegen Arnold mit guten Blockbällen. Auch er ging in den Entscheidungssatz, den er mit 11:7 für sich entscheiden konnte.

Zum Matchwinner wurde Sebastian gegen Pelkmann: In einem nervenzerreißenden Schupfduell blieb er auch in der Verlängerung des vierten Satzes cool und gewann diesen mit 15:13.

Nach dem jederzeit fairen Spiel gab es noch einen leckeren Zwiebelkuchen und diverse Getränke vom Geburtstagskind. Es war also ein gelungener Abend. Wenn die Marienfelder mal wieder das Heimrecht tauschen möchten, werden wir sicher nicht lange überlegen.

 

4. Spieltag

VS

 

5. Spieltag

VS

 

6. Spieltag

VS

Fusionsvereine unter sich: SCW II schlägt Rietberg/Neuenkirchen 9:4

Das fing nicht gut an: Um 19.30 Uhr standen elf frierende Aktive vor unserer geschlossenen Halle und warteten auf den zwölften. Der hatte nämlich den Hallenschlüssel. Nachdem unsere Nummer eins dann um 19.35 Uhr die Sportanlage öffnete, stand einem pünktlichen Spielanfang nichts mehr im Wege. Wir konnten unsere ersten Sechs aufbieten, Rietberg spielte ohne seine Nummer zwei, Günter Höppner.

Die Spiele gestalteten sich zunächst ausgeglichen. Der jüngere Ludger und Christian hatten mit Ojo und Antonius Höppner viel Mühe und konnten das Match erst mit einem 12:10 im Entscheidungssatz für sich entscheiden. Noch schwerer hatten es André und Daniel, die gegen Becker/Schmidt mit 1:3 unterlagen. Andreas und der ältere Ludger ließen bei ihrem klaren 3:0 gegen Diekhans und Selker allerdings nichts anbrennen.

Im Einzel hatte Ludger dann große Probleme mit dem unangenehmen Spiel von Schmidt. Er unterlag mit 12:14 im fünften Satz, auch deshalb, weil er beim Stande von 10:9 einen Matchball nicht verwandeln konnte. Andi bestätigte dagegen sein gutes Abschneiden beim Biercup und bezwang Ojo in vier Sätzen. Anschließend sah André bei seiner 0:3-Niederlage gegen Höppner um einiges älter aus als sein Gegner.

So stand es nach den ersten sechs Spielen 3:3 und das ganze schien ein enge Sache zu werden. Davor bewahrten uns jedoch dann unsere Nachwuchskräfte. Daniel bewies gegen Becker ebenso Nervenstärke wie Christian gegen Selker. Beide gewannen ihre Spiele im fünften Satz. Der ältere Ludger musste sich allerdings, ebenfalls in fünf Sätzen, Diekhans geschlagen geben.

Im zweiten Durchgang ließen wir dann nichts mehr anbrennen. Ludger kam mit Ojo besser zurecht und besiegte ihn in vier Sätzen. Andi ließ Schmidt bei seinem 3:0-Sieg keine echte Chance. André machte ein gutes Spiel gegen Becker und gewann 3:1. Den Punkt zum Sieg holte anschließend Daniel, der Antonius Höppner in drei Sätzen schlug.

 

Am Ende war es dann also doch noch ein klares 9:4, für das wir uns aber ganz schön anstrengen mussten. Weniger stressig war das anschließende gemeinsame Getränk mit unseren freundlichen Gästen. Dabei konnte man nochmal die Vor- und Nachteile von Fusionen erörtern.

 

7. Spieltag

VS

Ludger Brormann rettet die Punkte

Spielt der Tabellendritte gegen den Zweitletzten stellt man sich das vielleicht so vor: Man fährt mal eben nach Spexard, gewinnt schnell 9:3 oder höher und ist spätestens um halb elf wieder zu Hause. Unser Spiel gegen die Fünfte aus Spexard lief jedoch völlig anders. Mit Ach und Krach und einem starken Ludger Brormann im unteren Paarkreuz konnten wir das Match mit 9:6 für uns entscheiden, wobei die „Spechte“ einen Punkt verdient gehabt hätten.

In den Doppeln lief es noch vergleichsweise rund: Ludger Bultschnieder und Sebastian gewannen ebenso mit 3:0 gegen Rösemeyer/Drescher wie Andreas und Ludger Brormann gegen Schiffmann/Steinhoff. Andre und Daniel verloren allerdings in drei Sätzen gegen Fellner und Blomberg.

Anschließend gingen im oberen Paarkreuz beide Spiele an die Spexarder. Ludger spielte gegen Rösemeyer unsicher und verlor den Entscheidungssatz mit 6:11, Andreas passierte dasselbe gegen Fellner. Daniel unterlag mit 1:3 gegen Schiffmann und schon führten die Spexarder mit 4:2.

Die die nächsten fünf Spiele holten wir uns dann: Andre schlug Blomberg klar mit 3:0. Unten brauchten Sebastian und Ludger jeweils vier Sätze für Ihre Siege gegen Drescher und Steinhoff. Ludger und Andreas gewannen ihre Spiele mit 3:1 bzw. 3:0. Doch Andre, der die Siegesserie eingeläutet hatte, beendete sie mit seiner 1:3-Niederlage gegen Schiffmann auch wieder. Im anschließenden Spiel des Tages musste Daniel gegen Blomberg trotz einer 10:7-Führung im fünften Satz in die Verlängerung, die er dann mit 13:11 für sich entscheiden konnte. „Ich habe halt Nerven wie Drahtseile“, war sein späterer Kommentar dazu.
Sebastian verlor sein zweites Einzel ebenso wie das Schlussdoppel mit Ludger. Am Nebentisch konnte Ludger Brormann gegen Fellner 3:1 (13:11 im vierten Satz) gewinnen und holte damit den Punkt zum 9:6 für den SCW.

Fazit: Das war auf jeden Fall schwerer als gedacht und zu Hause waren wir erst gegen Mitternacht.

 

8. Spieltag

VS

Erfolgreicher Spieltag: 9:2-Sieg gegen Lette/Ludger kann jetzt knobeln

Am Freitag hatten wir den Tabellenletzten aus Lette zu Gast. Schön, dass wir uns auch über die moralische Unterstützung unseres Ergänzungsspielers freuen konnten. Es wurde der erwartete klare Sieg. Nur Andreas und Ludger verloren oben gegen einen starken Kröger. Ansonsten wurde es nur in der Mitte noch mal spannend. Hier konnte der nach eigener Einschätzung sehr nervenstarke Daniel einen 0:5-Rückstand im Entscheidungssatz noch einmal drehen und mit 11:8 das Match gewinnen. Alle anderen Spiele konnten wir relativ klar für uns entscheiden. So konnten wir bereits um 22.00 mit unseren fairen Gästen das erste Kaltgetränk des Abends leeren.

Beim anschließenden Knobeln in der Gaststätte unseres Vertrauens setzte Ludger aus dem oberen Paarkreuz seine allenfalls mittelmäßige Vorstellung nahtlos fort. Gefühlte sieben Sekunden nach seinem Einstieg in die Runde demonstrierte er seinem Namensvetter und Würfelnovizen den Lustwurf am praktischen Beispiel. Auch andere Fehler wurden für den Knobelneuling erfolgreich dargestellt. Dank dieser pädagogisch wertvollen Anleitung gibt es jetzt auf jeden Fall einen Ludger im Verein, der knobeln kann.

 

9. Spieltag

VS

Klarer als erwartet: SC Wiedenbrück II schlägt Oelde III 9:3

Wir hatten uns auf eine enge Sache im Osten des Kreises Warendorf eingestellt. Und zunächst sah es auch danach aus: Im Doppel verloren Andreas und Ludger Brormann gegen Hilker und Hermes mit 0:3. Der andere Ludger und Wolfgang, der für den verhinderten Sebastian spielte, konnten sich dafür glatt in drei Sätzen gegen Fahrendorf/Teuber durchsetzen. Im ersten von nur zwei Fünf-Satz-Spielen des Abends setzten sich dann Andre und der eiskalte Daniel durch. Dabei behielten sie im vierten Satz (13:11) ebenso die Nerven wie im fünften, den sie nach Rückstand noch für sich entschieden.

Im oberen Paarkreuz musste Andreas eine 0:3-Niederlage gegen Hilker hinnehmen; Ludger schlug dafür Fahrendorf mit dem gleichen Ergebnis. In der Mitte siegte Daniel anschließend gegen Hermes, wie üblich knapp in fünf Sätzen und nach Rückstand im Entscheidungssatz. Der Glaube an die eigenen Nervenstärke zahlt sich bei ihm zweifellos aus. Andre musste sich dagegen Teuber in vier Sätzen geschlagen geben.

So stand es nach sieben Partien 4:3 und alles deutete auf das erwartete knappe Spiel hin. Doch in dieser Situation überzeugten wir mit der bestmöglichen taktischen Variante: Wir stellten kurzerhand das Verlieren ein. Wolfgang ließ Kaldewey bei seinem Drei-Satz-Sieg keine Chance und auch Ludger gewann gegen Surmann.
Im oberen Paarkreuz schlug Ludger Hilker mit 3:0. Andreas machte es bei seinem 3:1-Sieg gegen Fahrendorf etwas spannender. Er gewann den vierten Satz nach hartem Kampf mit 14:12. für den Siegpunkt sorgte Andre mit einem Dreisatz-Sieg gegen Hermes.

Beim anschließenden Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes waren wir Zuschauer eines ansehnlichen Spiels zwischen den Damenmannschaften von Oelde und Avenwedde. Danach fuhren wir zum Sportkameraden Niemeyer, der anlässlich seines Geburtstages in die Hüfferstraße geladen hatte, einer Hochburg des TT-Sports. Dort trafen wir auf die erste Mannschaft und wurden erstklassig mit Speis und Trank bewirtet. Und manchmal ist das Leben eben doch gerecht: Die freundlichen Sportkameraden waren anschließend ratzfatz zuhause, andere mussten dagegen etwas länger strampeln

 

10. Spieltag

VS

Doppel schwach, alles andere gut – SC Wiedenbrück II – TTSV Holte-Sende IV: 9:4

Im letzen Spiel der Hinrunde empfingen wir die vierte Mannschaft vom TTSV Holte-Sende. In einer vorgezogenen Begegnung leisteten wir uns den Luxus, mit sieben Spielern anzutreten. Ludger Brormann trat nur im Doppel an.

In den Doppeln sah nur Wolfgang gut aus – weil er nicht mitspielte. Alle anderen waren ungefähr gleich schlecht. Deshalb lagen wir nach den ersten drei Spielen verdient mit 0:3 hinten.
In den Einzeln lief es dann erheblich besser. Im oberen Paarkreuz schlugen Ludger und Andreas Bostelmann und Brechmann jeweils mit 3:0. Andre musste sich zwar anschließend gegen Weitekemper mit 1:3 geschlagen geben, aber danach gaben wir kein Spiel mehr ab. Dabei überzeugte vor allem Daniel mit starken Leistungen gegen Voike und Weitekemper. Auch Sebastian siegte gegen Assmann souverän mit 3:0. Spannend machte es Wolfgang bei seinem Fünf-Satz Sieg gegen Bieniek. Bei einem 1:2-Satzrückstand lag er im vierten Satz schon 5:8 zurück, konnte den Satz dann aber noch mit 11:8 für sich entscheiden. Den fünften Satz gewann er dann klar und blieb damit der einzige Spieler ohne Niederlage auf unserer Seite. Da blieben anschließend einige Mäkeleien über falsch aufgestellte Doppel natürlich nicht aus
Auch Ludger brauchte in seinem zweiten Einzel gegen Brechmann fünf Sätze, Andreas, Andre und Daniel gewannen jeweils klar mit 3:0.

Es war der gelungene Abschluss einer guten ersten Serie. Die Doppel sollten wir noch mal verstärkt trainieren, ansonsten kann es so weiter gehen.

 

11. Spieltag

VS

 

12. Spieltag

VS

Hauptsache richtig aufgeschrieben! - 1:9-Klatsche gegen Verl

Im ersten Teil der Überschrift sind die positiven Aspekte unseres Spiels gegen den TV Verl vollständig erfasst. Klar, die Voraussetzungen waren alles andere als optimal: Unsere komplette Mitte, Daniel (Nummer 3!) und Andre (Nummer 4!), fehlte wegen Krankheit bzw. Aushilfe in der Ersten. Trotzdem hatten wir uns mehr ausgerechnet als einen kümmerlichen Punkt, zumal wir mit Wolfgang und Dominik gute Alternativen im unteren Paarkreuz aufbieten konnten.

Die starken Verler kauften uns jedoch von Anfang an den Schneid ab und gingen nach den Doppeln mit 3:0 in Führung. Dabei hatten allenfalls Wolfgang und Dominik bei Ihrer Fünfsatz-Niederlage gegen Mersch und Engler eine echte Siegchance. Im oberen Paarkreuz konnte sich Ludger dann gegen Hildebrand mit 3:0 durchsetzen. Doch dann lief nicht mehr viel zusammen. Andi verlor nach einer 2:0-Führung gegen Dewner mit 2:3 und Sebastian fand kein Mittel gegen das clevere Spiel von Mersch. Ähnlich ging es Ludger Brormann gegen Wullengerd und Wolfgang gegen Engler. Dominik hätte das Spiel noch einmal drehen können, er verlor unglücklich den Entscheidungssatz gegen Großekatthöfer mit 9:11. Ludgers 1:3-Niederlage gegen Dewner besiegelte dann das in dieser Höhe nicht erwartete Ergebnis.

So konnten wir uns zu relativ früher Stunde mit den Verler Gästen der Spielanalyse widmen. Diese setzten wir dann gemeinsam mit den Leidensgenossen aus der Ersten im Bierfachgeschäft unserer Wahl fort. Es wird niemanden wundern, dass die Verarbeitung der desaströsen Ergebnisse noch etwas länger als sonst dauerte.

 

13. Spieltag

VS

Ein Schläger, fünf Siege - Die Zweite gewinnt 9:6 gegen Marienfeld

Matchwinner im Spiel gegen die Marienfelder war Andre, der weder im Einzel noch im Doppel patzte und so drei Punkte und noch mehr zum Sieg beisteuern konnte. Den Titel „Spieler des Abends“ kann jedoch der für Sebastian eingesprungene Dominik durchaus für sich beanspruchen. Gegen 19.30 Uhr erfuhr er von seinem Einsatz, um 20.00 Uhr stand er mit mit zwei Belägen, einem Holz und einem Handball (!!) vor der Hallentür. (Erklärung für den Handball: „Hoffentlich geht das hier schnell, dann kann ich gleich noch zum Handball-Training.“)

Während Daniel und Andre als Doppel Eins Damjakob und Ahlbrink überzeugend mit 3:1 bezwingen konnten, ließ sich unser Ersatzmann seelenruhig seine Schlägereinzelteile von einem Frischklebe-Experten aus der Ersten zusammenbauen. Dieser ließ dabei glücklicherweise die nötige Sorgfalt vermissen, doch dazu später.

Die beiden anderen Doppel gingen leider verloren. Ludger Bultschnieder verlor mit Dominik 1:3 gegen Kassau/Arnold, Ludger Brormann und Andreas unterlagen gegen Ketteler/Schmidt mit dem gleichen Ergebnis.

Im oberen Paarkreuz bezwang Ludger Damjakob mit 3:0, Andreas unterlag 1:3 gegen Kassau. Daniel (3:0) und Andre (3:1) spielten stark und holten in der Mitte beide Punkte gegen Arnold und Ketteler. Unten hatte Ludger bei seiner 2:3-Niederlage gegen Schmidt Pech. Er konnte zwar im vierten Satz einen 6:10-Rückstand noch zum Satzgewinn umdrehen, unterlag dann aber im Entscheidungssatz mit 9:11. Auch bei Dominik sah es lange Zeit nicht gut aus. Er verlor die beiden ersten Sätze klar mit 5:11 und 8:11 gegen Ahlbrink. Außerdem hatte sich während des Spiels ein Belag weitestgehend von seinem Schläger gelöst. So war gezwungen (zum Glück) mit Andres Schläger weiter zu spielen. Dieser lag ihm erheblich besser und so konnte er die folgenden Sätze mit 11:6, 11:8 und 11:7 für sich entscheiden.

Im zweiten Durchgang starteten wir oben mit zwei Siegen. Ludger gewann gegen Kassau in drei Sätzen und Andreas besiegte Damjakob mit 3:1. In der Mitte unterstrich Andre seine gute Form beim 3:0 gegen Ketteler, Daniel musste sich Arnold allerdings in vier Sätzen geschlagen geben. Genauso erging es Ludger gegen Ahlbrink. So blieb es Dominik vorbehalten, mit einem 13:11 im vierten Satz den entscheidenen Punkt zu holen, natürlich wieder mit Andres Schläger.

Bleibt noch zu vermelden, dass die Spielanalyse wie immer etwas länger dauerte. Dominik sei sein gewöhnungsbedürftiges Getränk (Hefe-Weizen mit Bananensaft) auf jeden Fall gegönnt. Er hatte halt Hunger.

 

14. Spieltag

VS

Punktgewinn oder Punktverlust? - Die Zweite spielt in Harsewinkel 8:8

Mit Wolfgang, der für Sebastian spielte, fuhren wir in die Mähdrescher-Metropole, um dort gegen unseren unmittelbaren Tabellennachbarn anzutreten. Im Doppel starteten wir wiederum nicht optimal: Ludger Bultschnieder und Wolfgang verloren mit 1:3 gegen Kuron/Niehaus. Dabei sah gerade der Jüngste am Tisch gegen die fiese Noppenrückhand von Kuron besonders alt aus. Auch Daniel und Andre hatten gegen Goudard und Daut das schlechtere Ende für sich, sie unterlagen mit viel Pech im Entscheidungssatz mit 9:11. Andreas und Ludger Brormann machten es besser und holten mit ihrem 3:1 gegen Adank und Neumann unseren ersten Punkt.

Im oberen Paarkreuz bestätigte Andreas seine gute Form und besiegte Niehaus mit 3:0. Ludger bestätigte seine Form ebenfalls, fand gegen Kuron nie ein Mittel und ging sang- und klanglos mit 0:3 ein. Ähnlich erging es Andre bei seiner Dreisatz-Niederlage gegen Goudard. Daniel war zwar besser in Form, doch auch für ihn reichte es nicht zum Sieg. Er unterlag Daut in fünf Sätzen.

Wir schauten auf den Spielplan, rieben uns die Augen und stellten fest, das wir 5:2 hinten lagen. So konnte es nicht weitergehen und so leitete Wolfgang die Wende ein. Er holte einen sicheren 3:0-Sieg gegen Neumann. Anschließend zeigte Ludger in einem packenden Spiel gegen Adank eine sehr starke Leistung und gewann in fünf Sätzen. Der andere Ludger hatte das Spielen auch noch nicht ganz verlernt und schlug Niehaus mit 3:0. Andreas ließ Kuron nie ins Spiel kommen und fertigte ihn in drei Sätzen ab. Und auch bei Daniel lief es gegen Goudard besser: er glänzte mit guten Blockbällen und guten Nerven und gewann den Entscheidungssatz mit 11:5. Das war der Zeitpunkt, als Wolfgang durch messerscharfe Spielanalysen der Marke „Da geht noch was“ auffiel und sich zurecht besorgt nach einem Phrasenschwein erkundigte.
Auch Andre zeigte sich in seinem zweiten Einzel verbessert, konnte jedoch eine 8:11-Niederlage im fünften Satz nicht verhindern. Ludger unterstrich seine gute Form mit einem 3:1-Sieg gegen Neumann. Aus dem 2:5 Rückstand hatten wir einen 8:6-Vorsprung gemacht.
Im letzten Einzel des Tages zog Wolfgang gegen Adank alle Register: Er setzte bei mehreren Topspins die Schwerkraft außer Kraft, zeigte seinen berühmten „Hinter-dem-Rücken-Schlag“ und war auch sonst sehr engagiert. Leider ließ sich der Harsewinkeler auch durch einen 7:9-Rückstand im fünften Satz nicht wirklich beeindrucken. Er gewann mit 11:9, so dass das Schlussdoppel die Entscheidung bringen musste. Andre und Daniel sahen gegen Niehaus und Kuron zwar besser aus als Ludger und Wolfgang, konnten jedoch eine 1:3-Niederlage jedoch nicht verhindern. So blieb uns am Ende ein Punkt und wir waren nicht sicher, ob wir uns darüber freuen oder ärgern sollten. Freuen konnten wir uns in jedem Fall über die starken Leistungen von Andreas und Ludger Brormann, die beide ohne Niederlage blieben.

Die anschließende Spielanalyse führte uns in die Tenne, wo wir die Knobelbecher ruhen ließen („Soll ja nicht so spät werden“) und uns stattdessen die Wiederholung der Schalker Niederlage auf der großen Leinwand anschauten. So war die gemütliche Runde dann auch schon gegen halb drei beendet.

 

15. Spieltag

VS

Erste Niederlage für den Spitzenreiter – SC Wiedenbrück II schlägt Isselhorst 9:7

Mit unserer wahrscheinlich besten Saisonleistung konnten wir beide Punkte in Wiedenbrück halten. Dabei sah es am Anfang durchaus nicht so aus, als könnten wir die Isselhorster in die Knie zwingen.
Alle Anfangsdoppel waren klare Angelegenheiten. Daniel und Andre verloren gegen Holfeld/ Kinzel ebenso mit 0:3 wie Ludger Bultschnieder und Wolfgang gegen Hochsprung und Niedermeyer. Andi und Ludger Brormann konnten allerdings wiederum punkten und schlugen Kottmann/Ackerhans klar in drei Sätzen.

Im ersten Einzel sah Ludger seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Mit dem extrem sicheren Spiel von Holfeld kam er nicht zurecht und kassierte zu Recht eine 1:3-Niederlage. Für den ersten Einzelpunkt sorgte Andreas, der seine zur Zeit überragende Form unterstrich. Er kämpfte sich nach einem 1:2-Rückstand zurück ins Spiel und gewann den Entscheidungssatz mit 11:7. Auch Daniel bestätigte die seine guten Leistungen aus den letzten Spielen bei seinem Viersatz-Sieg gegen Kinzel. Gute Angriffsbälle, starke Nerven und den ein oder anderen Netzball hatte Andre. So konnte er Niedermeyer in einem echten Krimi mit 14:12 im Entscheidungssatz niederkämpfen. Ludger Brormann verlor anschließend gegen Ackerhans1:3. Im zweiten echten Krimi des Tages konnte sich Wolfgang mit 11:9 im fünften Satz gegen Kottmann durchsetzen. Dem Geburtstagskind der Woche gelangen dabei wie schon zuletzt beeindruckende Topspins mit vollem Körpereinsatz. „Die Killerplauze ist wieder da“, tönte es anerkennend von der SCW-Bank.

Im zweiten Durchgang konnte Ludger zwar einen 8:2-Vorsprung im zweiten Satz gegen Hochsprung nicht nutzen, gewann dafür aber den dritten nach 5:9-Rückstand und dann auch das Spiel mit 3:1. Andreas konnte anschließend im dritten Thriller des Tages Holfeld im Entscheidungssatz mit 11:9 bezwingen. Dabei glänzte er mit starken Angriffsbällen. Auch Daniel überzeugte. Erholte mit seinem 3:1-Sieg unseren achten Punkt. Anschließend konnten Andre, Ludger und Wolfgang leider nicht punkten, wobei Wolfgang natürlich wieder über fünf Sätze ging.

So blieb es Daniel und Andre vorbehalten, mit einer erstklassigen Leistung im Schlussdoppel gegen Hochsprung/Niedermeyer den Siegpunkt zu holen. Sie sicherten sich damit auch ihre Position als Doppel Eins, die unser frischgebackener Stammspieler mit seiner sprichwörtlichen Bescheidenheit schon für sich reklamiert hatte.

Alles in allem war es ein gelungener Abend, der uns neben zwei Punkten auch einen neuen Stammspieler bescherte. Diesem trauen wir durchaus zu, mit seinem.... äh…gesunden Selbstvertrauen im harten Alltag der 1. Kreisklasse zu bestehen. Schön, dass Du dabei bist, Wolfgang!

Bleibt noch zu vermelden, dass die anschließende Spielanalyse in der Tenne diesmal wieder am Knobelbecher stattfand und man auf die Frage „Wer ist Lustwurf-Ludger?“ keine eindeutige Antwort mehr geben kann.

 

16. Spieltag

VS

Das Quengeln hat ein Ende – Wolfgang durfte Doppel Eins spielen

Unser Spiel gegen die TTSG Rietberg-Neuenkirchen begann mit einiger Verspätung, da sowohl bei Rietbergern als auch bei uns um 20.00 Uhr noch nicht alle Aktiven anwesend waren. Dabei klang der Grund für die Verspätung beim Sportkameraden Höppner (Gemeinderatssitzung) um einiges seriöser als bei Andreas („Ich dachte, wir spielen Freitag und war auf dem Sofa eingeschlafen!“)
Beide Mannschaften waren nicht vollzählig. Für den grippekranken Andre spielte Dominik, die Rietberger mussten Ojo und Schmidt ersetzen.

Andre fehlte, Andreas war noch nicht da: Diese Situation nutzte unser neuer Stammspieler aus, um sich als Doppel Eins auf den Spielbericht zu bringen, seiner Ansicht nach eine überfällige Entscheidung. Und der Erfolg gab ihm recht. Zusammen mit Ludger Bultschnieder konnte er Günther Höppner und Frenz mit 3:1 besiegen. Aber auch die beiden anderen Doppel waren erfolgreich. Andreas und Ludger Brormann machten es bei Ihrem 11:8 im Entscheidungssatz gegen Becker und Antonius Höppner spannend, Daniel und Dominik gewannen in vier Sätzen.

Die Einzel konnten wir dann fast alle für uns entscheiden. Nur Ludger musste gegen Frenz eine 2:3-Niederlage hinnehmen, er verlor den fünften Satz knapp mit 9:11. Ansonsten wurde es nur bei Wolfgang (11:8 im Entscheidungssatz) gegen Theilmeier noch einmal ein wenig eng, ehe sich dann doch die Erfahrung durchsetzte.

So hatten wir das Spiel schon vor 22.00 Uhr für uns entschieden und hatten uns das erste Kaltgetränk des Abends redlich verdient.

Fazit: Doppelaufstellung geändert, 3:0 in Führung gegangen, Spiel klar gewonnen. Noch Fragen?

 

17. Spieltag

VS

Knappe Spiele, hoher Sieg

Das Spiel gegen Spexards Fünfte hatten wir wegen Personalmangel auf Seiten der „Spechte“ kurzfristig von Freitag auf Dienstag verlegt. Die netten Sportkameraden bedankten sich dafür mit ein paar Bierchen und zwei Punkten, die sie bei uns ablieferten.

Das 9:2 gibt den teilweise knappen Verlauf der einzelnen Spiele jedoch nur unzureichend wieder. So konnten in den Doppeln nur Daniel und Andre bei ihrem 3:0 gegen Fellner/Schiffmann wirklich überzeugen. Ludger Bultschnieder und Wolfgang schafften gegen Rieke und Grundmeier gar das Kunststück, 14 (in Worten: vierzehn) Punkte hintereinander abzugeben. Mit einer solch peinlichen Nummer geht man natürlich nur hausieren, wenn man das Match anschließend noch für sich entscheidet. Tatsächlich konnten sie das Ruder nach einem 0:11 im vierten und einem 0:3-Rückstand noch einmal herumreißen und den letzten Satz mit 11:8 für sich entscheiden. Mit dem gleichen Ergebnis punkteten auch Andreas und Ludger Brormann gegen Rösemeier/Tritt.

In den Einzeln konnte sich Ludger für seine Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren und Rösemeier in vier Sätzen besiegen. Andreas verlor anschließend in fünf Sätzen gegen Rieke.
In der Mitte zeigte Daniel mal wieder Leichtsinn (Nach 2:0-Führung lässt er es gerne mal etwas ruhiger angehen.) und Nervenstärke (Den fünften Satz gewann er 11:5). André konnte sich gegen Fellner allerdings nicht durchsetzen. Auch er spielte über die volle Fünf-Satz-Distanz, hatte aber im letzen Satz Fellner nur noch wenig entgegen zu setzen und verlor ihn mit 3:11.
Danach wurden die Spiele schneller entschieden. Ludger gewann gegen Tritt ebenso mit 3:0 wie Wolfgang gegen Grundmeier und der andere Ludger gegen Rieke. Andreas blieb es vorbehalten, den Siegpunkt gegen Rösemeier zu holen, den er in vier Sätzen besiegte.
So bleibt unter dem Strich ein klares 9:2, bei dem jedoch fünf Spiele erst im fünften Satz entschieden wurden.

 

18. Spieltag

VS

Dritter Sieg in Folge – Die Zweite gewinnt in Lette 9:1

Das Spiel gegen Spexard war kaum beendet, da stand auch schon die Begegnung gegen den VfB Lette auf dem Programm. Auch dieses Spiel war verlegt worden. Leider hatte Ludger Brormann gestern keine Zeit. Er wurde jedoch von Rainer Finck hervorragend vertreten. Dieser stellte uns nicht nur seine Spielstärke sondern auch seine Limousine zur Verfügung, so dass es der Truppe erspart blieb, sich in Ludgers altersschwachen Astra zu quetschen.
Nachdem wir unseren Ex-Ersatzspieler an einer Rhedaer Pommesbude eingesammelt hatten, trafen wir optimistisch in Lette ein.

Das Spiel wurde dann eine relativ klare Sache zu unseren Gunsten. Bis zum 8:0 gaben nur Daniel und André im Doppel gegen Steinsträter/Siemer und André im Einzel im Einzel gegen Hartmann einen Satz ab.

„Wer jetzt noch verliert, wird auf jeden Fall in der Berichterstattung erwähnt werden!“ So oder so ähnlich äußerte sich Wolfgang vor seinem Spiel gegen Siemer. Anschließend scheiterte er dann an der von ihm selbst aufgebauten Drohkulisse und unterlag in fünf Sätzen. Dabei sah er trotz einer 18:20-Niederlage im ersten Satz nach einer 2:1-Führung schon wie der Sieger aus, kam aber mit dem krummen Spiel seines Gegenüber nie wirklich zurecht und verlor den Entscheidungssatz mit 7:11. So holte Ludger den Punkt zum Sieg mit einem 3:1 gegen Kröger.

Auf der Rückfahrt lernten wir dann noch, dass es auch bei modernster Unterhaltungselektronik im Auto nicht möglich ist, das Radioprogramm vorzuspulen, und dass ein Spiel des FC Bayern im „Cup der Verlierer“ nicht immer eine Meldung in den Nachrichten wert ist.

 

19. Spieltag

VS

Die Leiden des alten W. oder wir hatten schon glücklichere Spieltage

Es begann eigentlich bereits damit, dass Ludger in der Ersten aushelfen musste und wir somit nicht in der Stammformation antreten konnten – aber auch sonst war uns das Glück nicht wirklich hold.

Der Auftakt war recht undramatisch: Zwei Doppel liefen ebenso glatt gegen uns, wie der Sieg von Andreas und Ludger zu unseren Gunsten ausfiel. Oben zeigten Andi und Daniel jeweils eine tolle Leistung. Leider folgte in der Mitte nur ein Satzgewinn.

Unten wurde es dann spannender: So verlor Wolfgang im fünften Satz mit 11:8 gegen Andrè Kaldewey und musste dabei sechs Kanten- und Netzbälle „einstecken“. Michael Dämmer präsentierte sich aber als echte Ersatzverstärkung und hielt mit seinem 3:1 das Spiel weiter offen. Bei Halbzeit lagen wir also 4:5 zurück.

Andreas bestätigte seine hervorragende Form und siegte erneut. Aber leider musste Daniel sich im Fünften mit 10:12 gegen Stefan Fahrendorf geschlagen geben. André war anschließend ebenfalls kein Sieg vergönnt. Im Gegenzug gewann Ludger nach einer kämpferischen Leistung mit 11:9 im fünften Satz gegen Michael Mestekemper. Damit nicht der Eindruck aufkam, dass sich das Blatt nun wendete, verlor Wolfgang nahezu zeitgleich wieder im fünften Satz mit 9:11. Michael stemmt sich gegen die drohende Niederlage und blieb als überragender Spieler des unteren Drittels ohne Niederlage. Symptomatisch war dann beim Stand von 7:8, dass Andreas und Ludger auch das Schlussdoppel im fünften Satz verloren und somit beide Punkte mit 9:7 an die Gäste gingen.

Bei der „Abschlussbesprechung“ in der Halle mit den Oelder Sportkameraden war dann das einhellige Fazit: Es war ein echt interessantes Spiel, dass nahezu Allen  Spaß gemacht hat und nächstes Mal läuft es vielleicht wieder anderes herum.

Einmal aus dem Kreis Warendorf heraus verspürten unsere Gäste noch kein Heimweh – wen wundert das wirklich?  - und folgten uns noch bis circa 01:30 Uhr in die „Schnitzelbraterei unseres Vertrauens“, wo wir auf die Erste trafen.

Dass hier beim Knobeln der alte W. drei der ersten vier Runden verlor schloss den Tag für ihn konsequent und so richtig schön ab

20. Spieltag

VS

Unspektakulärer Saisonabschluss in Schloß-Holte

Für nahezu alle Aktiven war es ein ruhiger undramatischer Tischtennisabend. So liefen denn auch die ersten beiden Doppel wie gewohnt:
Andreas und Ludger schaukelten mit all ihrer Routine das Spiel mit 3:1 nach Hause, während André und Daniel einmal mehr ihren Gegnern keine Chance ließen Fehler zu machen. Denn sie waren diesbezüglich einfach schneller und das Resultat war leider ein glattes 0:3 .

Die Ausnahme des Abends war unser fünfzehnjähriges Nachwuchstalent Jan Harbsmeyer. Zusammen mit Wolfgang lag er im fünften Satz 7:9 zurück. Trotz seiner Jugend und seiner Premiere in der Zweiten blieb er aber absolut cool und die Beiden gewannen 11:9. Im Einzel sorgte er dann für einen weiteren Krimi, indem er auch gegen Menke in den Fünften ging. Hier gelang es ihm jedoch nicht eine 5:2 Führung beim Wechsel durchzubringen und er unterlag dem Routinier 7:11. In Summe war es aber ein toller erster Auftritt von ihm.

Unsere restlichen Spieler gaben dann aber nur noch weitere zwei Sätze ab und so war bereits gegen 21:30 Uhr das 9:2 im Kasten.

Der Diskussion mit diversen Kaltgetränken unserer Gastgeber folgte das abschließende Schnitzelessen beim Wirt unseres Vertrauens zusammen mit der Ersten und deren Gegnern aus Salzkotten. Einziger Störfaktor waren unsere Sportkameraden aus der Vierten, die anlässlich ihrer Aufstiegsfeier - Herzlichen Glückwunsch auch von uns - mit ihrer extrovertierten und selbstbewussten Art bei unserer bekanntermaßen zurückhaltenden Mannschaft für Unverständnis sorgten . Das Ganze wird ein Nachspiel haben und so wurde ein Freundschaftsspiel in den nächsten Tagen ausgemacht, um den Realitätsgehalt der Kneipenaussagen abzuprüfen. Zu diesem Thema werden dann wahrscheinlich zwei unterschiedliche Spielberichte an dieser Stelle zu lesen sein . Seid euch gewiss: Neben der Mannschaftsfahrt nach Norderney freuen wir uns auch auf diese „Nachspielzeit“.

Als Quintessenz der Saison bleibt festzuhalten:

 

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