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Berichte

Saison 2008/2009 (1. Kreisklasse)

3. Mannschaft

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  1. Spieltag (TV Gütersloh 2)   2. Spieltag (Holte-Sende 4)   3. Spieltag (Oelde 4)   4. Spieltag (TSG Rheda 3)
  5. Spieltag (Stromberg 1)   6. Spieltag (Spexard 4)   7. Spieltag (Langenberg 3)   8. Spieltag (Clarholz 2)
  9. Spieltag (Rietberg-Neuenk. 2)

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10. Spieltag (TV Gütersloh 2) 11. Spieltag (Holte-Sende 4) 12. Spieltag (Oelde 4) 13. Spieltag (TSG Rheda 3)
14. Spieltag (Stromberg 1)

15. Spieltag (Spexard 4)

16. Spieltag (Langenberg 3) 17. Spieltag (Clarholz 2)
18. Spieltag (Rietberg-Neuenk. 2) ------- ------- -------

 

 

1. Spieltag

VS

Erster Schritt in die neue Liga

Den Auftakt in die neue Liga gingen wir mit erhöhtem Personalaufwand an. Teils, um uns gegenseitig wieder aufzurichten, hauptsächlich aber, um den Gegner zu schocken, traten wir mit 8 Leuten an, Westi und Andreas spielten nur Doppel.
Gegen Marcel Steinborn und Hai Lam legten sie einen Traumstart hin und gewannen den ersten Satz mit 11:4. Dann aber besannen sich die Gegner eines Besseren und entschieden das Spiel in 4 Sätzen für sich. Unser neues Doppel 1, Heinz Wenzel und Dominik Kowitzke, die sich diese Position schon im Spiel gegen unsere Zweite gesichert hatten, wurden ihrer Rolle gerecht und holten gegen Hans-Udo Knufinke und Michael Behma den ersten Punkt. Etwas unglücklich agierten Fedai und Tobi: nach einer 9:3-Führung im möglicherweise entscheidenden Vierten gaben sie dann doch das Heft aus der Hand und verloren in 5 Sätzen.

Im ersten Einzel zwischen Knufinke und Fedai brauchte dieser, wie gewohnt, erstmal 2 Sätze, um warm zu werden, musste sich dann aber in der Verlängerung des Fünften geschlagen geben. Tobi hatte leider gegen Ulli Nordhorn keine wirkliche Chance, 3 Sätze im Schneider sprechen eine deutliche Sprache. Heinz konnte zwar gegen Marcel Steinborn zum 1:1 ausgleichen, gab dann aber die beiden restlichen Sätze jeweils in der Verlängerung ab. Dann durfte sich Klaus wieder mit seinem Lieblingsgegner Behma messen. In gewohnt sicherer Form passierte er seinen Gegner ein ums andere Mal und entschied das Spiel, wenn auch 2x in der Verlängerung, in 3 Sätzen für sich. Auch Bernd brauchte gegen Hai Lam 2 Sätze, um sich zurechtzufinden, aber im Fünften fand er nichts mehr und verlor diesen recht deutlich. Wesentlich geschickter stellte sich Dominik an, dem gegen Achim Marquardt 3 Sätze reichten.

So liefen wir zur Halbzeit schon einem 3:6-Rückstand hinterher. O-Ton Flocke (jedenfalls ungefähr): "Wenn jetzt noch der 7. Punkt kommt, dann war's das!"

Doch dieser Punkt musste erstmal aufgeschoben werden, Fedai war endlich in der Saison angekommen und bezwang Ulli Nordhorn mit präzisen Rück- und Vorhandschüssen in 5 Sätzen. Leider spielte Tobi dann Flocke in die Karten, er verlor auch gegen Knufinke in 3 Sätzen: 4:7! Aber man achte mal darauf, was jetzt passierte:
Heinz kam wunderbar zurecht mit Flockes kurzen Blocks und jagte ihn folgerichtig in 3 Sätzen von der Platte. Klaus bestätigte seine sensationelle Frühform und bezwang auch Marcel Steinborn in 3 Sätzen. Dem wollte Bernd nicht nachstehen: musste er im 1. noch in die Verlängerung, so gewann er die beiden anderen doch recht sicher gegen einen immer unsicherer werdenden Marquardt. Das Spiel des Abends lieferte aber mit Sicherheit Dominik. Nur der erste Satz gegen Hai Lam ging mit einer 3-Punkte-Differenz (für Dominik) zu Ende, nach Gewinn des Zweiten war erstmal Lam dran, im Entscheidungssatz musste Dominik 2 Matchbälle abwehren, um die Verlängerung zu erreichen. Hier teilten sich die beiden die Matchbälle schön gleichmäßig auf. Buchstäblich mit dem Rücken an der Wand konnte Dominik einen davon noch haarscharf auf die Plattenkante setzen. Das hatte Lam wohl den Rest gegeben, die nächsten beiden (entscheidenden) Punkte und damit unseren 8. Punkt erkämpfte sich Dominik.

So musste das Schlussdoppel die Entscheidung bringen. Heinz und Dominik spielten sehr ruhig und konzentriert gegen Nordhorn und Marquardt, völlig resistent gegen Ulli Nordhorns Aufschläge und die unangenehmen Beläge der beiden spulten sie ihr Spiel herunter und gewannen verdient in 3 Sätzen.

Wer hätte das gedacht: Traumstart in die neue Saison und neue Liga mit einem 9:7-Sieg!

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2. Spieltag

VS

Neue Liga, die 2. ...

Obwohl unsere Taktik mit der zahlenmässigen Überlegenheit aus dem 1. Spiel erfolgreich war, verzichteten wir bei unserem Auswärtsspiel in Schloß Holte auf diese Variante. Verzichten mussten wir leider auch auf unseren Käptn Bernd, was in der vergangenen Saison bereits zu unseren ersten Verlustpunkten führte, ein böses Omen ?

Mit dieser Bürde starteten wir in die Doppel, unser neues „Dreamteam“ Heinz und Dominik setzten denn auch gleich Ihre Siegesserie fort und schlugen in sicherer Manier Bevers und Diekmannshenke mit 3:1. Deutlich schwerer taten sich Tobi und Fedai, die nach schwerem und hochklassigem Spiel das Doppel 1 der Holter –Bostelmann/Bieniek- im 5. Satz mit 11:9 bezwangen. Klaus und Klaus bekamen es mit dem Routinier Assmann und dem Jungspieler Kipshagen (ersetzte die verletzte Nr. 2 Weitekämper) zu tun. Nach drei äusserst knappen Sätzen kam im 4. der Einbruch bei den Schloß Holtern und wir führten –wie äusserst selten- 3:0, ein Traumstart.

Doch die Holter bliesen zur Aufholjagd und Bostelmann gegen Henke und Bieniek gegen Demir brachten sie mit jeweils 3:1 Sätzen wieder heran. In den darauffolgenden Spielen stoppten die gut aufgelegten Vielmeier, Wenzel und Kowitzke gegen Bevers, Assmann und Diekmannshemke die Aufholjagd und stellten den alten Vorsprung wieder her. Besonders Dominik zeigte sich wieder einmal als Mann der langen Ballwechsel, der knappen Sätze und der starken Nerven, er siegte im 3. und letzten Satz mit 22:20.
Dann ging es wechselweise hin und her: Der Jugendspieler Kipshagen spielte gegen Westi sehr clever, mit gefährlichen Aufschlägen schenkten sie sich zunächst nichts, die höhere Fehlerquote entschied mit 3:0 zugunsten Schloß Holtes. Fedai gewann nach einem kurzen Zwischentief mit hochklassigem Spiel gegen Bostelmann mit 3:1. Ebenfalls sehr stark spielte Tobi, leider sein Gegner auch und Bieniek gewann mit 3:1. Heinz spielt zurzeit sehr gut und sicher, sehenswerte Ballwechsel und ein lange erkämpftes 3:0 gegen Bevers waren die Folge. Nach 2:0 Führung verliess Klaus im vierten Satz bei einer 8:4 Führung die Konzentration gegen Martin Assmann und fand diese auch im fünften nicht wieder, was der Routinier zu einem verdienten Sieg nutzte.
Ebenfalls die Konzentration verlor Westi daraufhin im 5. Satz gegen Diekmannshemke, bei 8:6 Führung im 5. Satz gab er alle restlichen Punkte und somit das Spiel ab. Zwischenzeitlich hatte er entgegen seiner sonstigen Gewohnheit sogar einige sehenswerte Angriffsbälle gezeigt.

Es stand 8:6 für uns, der Druck lastete wieder mal auf Dominik. Nach 4 knappen Sätzen, in denen er etliche gut platzierte Offensivbälle des Holter Jungtalents Kipshagen zurückbrachte, brach dieser im 5. ein, Dominik gewann zu 4 und die dritte Mannschaft des SCW mit 6:9.

Anschliessend wurde das Spiel bei Bier und Mettbrötchen mit den fairen Gastgebern nachbereitet und der tolle Start in die Saison gefeiert.

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3. Spieltag

VS

Diesmal kein Traumstart

Dominik hatte sich bei tischtennis-fremden Aktivitäten verletzt, damit fehlte uns in den Doppeln unser Dreamteam. Trotzdem waren wir guter Dinge. Doch wir wurden gleich zurechtgestutzt: in den 3 Doppeln Demir/Henke gegen Ossenbrink/Kampkötter, Wenzel/Vielmeier gegen Mestekemper/Teuber und Hupe/Krüger gegen das Steinhüser-Duo konnten lediglich Heinz und Klaus einen Satz gewinnen, so lagen wir schmerzhaft mit 0:3 zurück.

Und das Leiden ging weiter: Fedai kämpfte sich zwar gegen Mario Ossenbrink 2x in die Verlängerung, unterlag aber doch in 3 Sätzen. Keine echte Chance hatte Tobi gegen Michael Mestekemper, 3 Sätze im Schneider sprechen eine deutliche Sprache. Also musste mal wieder die Parole ausgegeben werden: "Ab Brett 3 wird nicht mehr verloren! Klar, Männer?" Das nahm sich Heinz denn auch gleich zu Herzen. Gewohnt ruhig und konzentriert fertigte er Wolfgang Teuber in 3 Sätzen ab. Ralf Kampkötter konnte zwar gegen Klaus noch den Ersten für sich entscheiden, die restliche Dreie gingen aber deutlich an Klaus. Wesentlich mehr Mühe hatte Andreas mit Michael Steinhüser. Leider reichte es im fünften Satz dann nicht mehr und somit war auch diese Taktik (s.o.) gescheitert. Anders Bernd: Er ließ Jürgen Steinhüser gar nicht erst ins Spiel kommen und gewann sicher in 3 Sätzen.

Beim Stand von 3:6 durfte jetzt nicht mehr ganz viel schiefgehen.

Doch die erste Schieflage verursachte schon mal Fedai gegen Mestekemper, der Entscheidungssatz ging ganz knapp an den Oelder. Tobias führte zwar in jedem Satz gegen Mario Ossenbrink deutlich mit 4 - 6 Punkten, bis dieser sich dann aber eingeschossen hatte und eine Vorhand nach der anderen gezielt zum Sieg versenkte.
Aber ein Unentschieden war ja noch drin! Den Grundstein dazu legte Heinz gegen Ralf Kampkötter, in einem Wechselbad der Gefühle rang er ihn in 5 Sätzen nieder. Nicht den Hauch einer Chance hatte Wolfgang Teuber gegen Klaus. Dieser gönnte ihm in 3 Sätzen zusammen grade mal 8 Punkte! Einen stotternden Kaltstart legte Andreas gegen Jürgen Steinhüser hin, bis er endlich einen Satz, den Dritten, für sich entscheiden konnte. Doch dieser Satz machte ihm, wegen der endlosen Stupfduelle, keine Freude (mal abgesehen vom Ergebnis), und so verfiel er wieder in die alte Taktik, was dann aber auch leider das Ende der Begegnung bedeutete.

Fazit: Erste Niederlage, aber trotzdem hatte die Begegnung, natürlich auch mal wieder wegen der großen Expertenrunde am Schluss, viel Spaß gemacht.

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4. Spieltag

VS

Die Dritte legt vor in der Woche der Stadtduelle

In dieser Woche finden 3 stadtinterne Prestigeduelle statt, den Auftakt machten wir, diesmal ohne Tobi, Dominik und Andreas, dafür aber mit Michael. Demzufolge mussten auch fast alle Doppel neu gemischt werden, wobei wir aber ein glückliches Händchen bewiesen.

Michael und Fedai legten gegen ihre späteren Einzelgegner aus dem oberen Paarkreuz, Mrohs und Sommer, ein sauberes Spiel hin und zwangen sie in 5 Sätzen in die Knie. Etwas weniger Probleme hatten Heinz und Klaus mit Körholz/Brunsing, ihnen reichten 3 Sätze. Nach einem etwas holprigen Start fanden Bernd und Westi sowohl zueinander als auch zu ihrem Spiel und drehten einen 1:2-Rückstand noch um.
3:0 nach den Doppeln! Solch ein Zwischenstand kann man in unseren Archiven nicht allzu oft nachlesen!

Aber Rheda ließ sich dadurch nicht entmutigen. In einem hochklassigen Spiel behielt Gregor Mrohs knapp im Entscheidungssatz die Oberhand gegen Fedai. Gegen TSG-Michael (Sommer) hatte SCW-Michael (Dämmer) keine wirkliche Chance. Und auch Klaus konnte nur bis kurz vor Ende des 5. Satzes gegen Arndt Schnauber und seine knallharten Rückhandschläge mithalten. Damit war die Partie wieder offen. Aber Heinz in seiner gewohnt ruhigen Art besiegte dann Thomas Körholz nach 2 wechselseitigen Verlängerungen sicher in 4 Sätzen. Mit Oliver Brunsing hatte Westi seine liebe Not, nicht zuletzt wegen unzählbarer "Bauern" seitens Oliver, gewann dann aber deutlich den entscheidenden Durchgang. Mit Wilfried Hasken sah sich Bernd vor keine größeren Probleme gestellt, 3 Sätze reichten aus.

Somit war der alte Abstand aus den Doppeln zur Halbzeit wiederhergestellt.

Gegen den tadellos spielenden Gregor Mrohs konnte Michael zwar einen Satz für sich entscheiden, der Punkt ging jedoch an Rheda. Einen ganz wichtigen Zähler holte Fedai gegen Michael Sommer, er besiegte ihn glatt in 3 Sätzen. Gegen Arndt Schnauber musste Heinz seine zweite Saisonniederlage einstecken. Doch Klaus egalisierte anschließend gegen Thomas Körholz durch ein konzentriertes Spiel. Weniger Nervenstärke bewies Bernd gegen Oliver Brunsing, 3 tödliche Netzroller in der Mitte des entscheidenden Satzes konnte er nicht mehr wechseln. In einem emotionsgeladenen Spiel zwischen Wilfried Hasken und Westi (jeder warf dem anderen mehr Netzroller vor, als Bälle gespielt worden waren) gab dieser zwar einen Satz in der Verlängerung ab, konnte aber alle anderen 3 deutlich gewinnen.

Mit diesem 9:6-Erfolg können wir beruhigt in die Herbstferien gehen, haben der Zweiten und Fünften die Zielvorgabe gemacht und hoffen auf ähnliche Ergebnisse.

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5. Spieltag

VS

Unsere Doppel haben das Ferienende verschlafen...

Zweimal sind wir in dieser Saison schon mit 3:0 in den Doppeln gestartet. Gegen Stromberg stellten wir das Gleichgewicht wieder her und liefen das zweite Mal einem 0:3-Rückstand hinterher.
Wenzel/Kowitzke konnten sich gegen Kemper/Winter zwar in den 5. Satz retten, gingen dann aber ziemlich deutlich unter. Demir/Hupe hatten gegen Mecklenfeld/Lewak keine wirkliche Chance und auch Krüger/Westermann hatten gegen Nolte/Mönning nichts zu löten.

Als dann auch noch Fedai gegen Heinz Mecklenfeld unterging, sah es nach einem kurzen Abend aus. Aber die Stomberger hatten die Rechnung ohne unseren Heinz gemacht: Er beherrschte Sebastian Kemper sicher in 3 Sätzen. Klaus wollte dem natürlich nicht nachstehen und bezwang Joachim Winter ebenso in 3 Sätzen. Wider Erwarten konnte Bernd gegen Guido Lewak gut mithalten, konnte aber im 4. wie schon im 1. Satz die Verlängerung nicht für sich entscheiden und unterlag in einem für beide schweißtreibenden Spiel in 4 Sätzen. Westi sicherte sich zwar den Ersten gegen Thorsten Mönning, hatte dann aber nichts mehr gegenzusetzen. Im Spiel der beiden bisher Ungeschlagenen bewies Dominik seine derzeitige Topform und schoß Ulrich Nolte in 3 Sätzen ab.

Entgegen seiner sonstigen Gepflogenheiten hatte Fedai diesmal im 3. Satz einen kleinen Filmriss und vergab eine 5:0- und 7:1-Führung. Aber dann besann er sich eines Besseren und entschied den Rest klar für sich. Der Zweite unserer Topspieler, Heinz, steigerte sich von Satz zu Satz gegen Heinz Mecklenfeld und brachte uns auf 5:6 heran. Leider fand Klaus gegen Guido Lewak kein Rezept, folgerichtig verlor er in 3 Sätzen. Bernd legte gegen Joachim Winter einen guten Start hin, verspielte aber im 3. Satz eine vorzeitige Entscheidung durch sicher ins Netz gedroschene Bälle, bevor er dann hauchdünn den Vierten gewann. Ulrich Nolte wollte es dann aber, zumindest heute, bei einer Saisonniederlage belassen, er ließ bei Westi keinen Gedanken an einen Sieg aufkommen. In einem hochklassigen Nervenspiel für alle 12 Akteure machten sich Dominik und Thorsten Mönning übereinander her, bis Dominik dann im Entscheidungssatz mit 11:8 die Oberhand behielt.

So musste das Schlussdoppel die Entscheidung bringen, ob wir einen Punkt in Wiedenbrück behalten durften. Aber diesen Zahn zogen uns Mecklenfeld/Lewak gründlich. Sie bezwangen Heinz und Dominik recht deutlich.

Ok, 7:9 ist etwas frustrierend , aber Alles in Allem konnten wir mit unserer Leistung gegen einen Gegner wie Stromberg doch recht zufrieden sein und frohen Mutes in die Zukunft blicken.

Wie üblich, wurde der Abend mit der Expertenrunde aller Beteiligten ums Eckige beschlossen, wobei Klaus mal wieder mit seinem phänomenalen Erinnerungsvermögen an Namen und Begegnungen aus vergangenen Tagen bestach.

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6. Spieltag

VS

"Klare Sache und dann hopp!"

Mit dem Willen, nicht aber dem Glauben zum Siegen klopften wir bei den Spechten an.
Gleich in den Doppeln zeigten uns die Spexarder unsere Grenzen auf. Tobi und Klaus gingen, bis auf die Verlängerung im Ersten, klar in 3 Sätzen gegen Varnholt/Rieke unter. Michael und Heinz holten sich zwar gegen Bökenhans/Diermann den ersten Satz, mussten dann aber die Flügel strecken. Lediglich Westi und Bernd hatten gegen Hendricks/Gothe eine Siegchance, unterlagen aber unglücklich im 5. in der Verlängerung.

Guido Varnholt ließ dann Tobi zwar gut mitspielen, achtete aber in allen 3 Sätzen auf die altebekannte Gewinnregel, am Ende immer  wenigstens 2 Punkte vor zu haben. Michael machte es richtig spannend gegen André Bökenhans, doch auch dieser, für diesem Abend zweite und letzte 5. Satz landete nicht bei uns.
Mag er auch im Training manchmal richtig mit sich hadern, in der Meisterschaft läuft es für Klaus richtig gut! Gegen Klaus Diermann patzte er nur im Zweiten, ansonsten ließ er bei Klaus D. keine Hoffnung aufkommen.
Nach seinem siegreichen Ausflug ins obere Paarkreuz musste sich auch Heinz, gegen Torsten Rieke, mit einer Niederlage abfinden. Westi wusste dem sicheren und platzierten Spiel von Thorsten Hendricks nichts entgegenzusetzen. Bernd konnte gegen den jungen Alexander Gothe zwar gut mithalten, aber die 2, 3 leichten Fehler pro Satz kosteten den Sieg.
Michael durfte sich dann auch noch an Guido Varnholt versuchen. 2 Satzverlusten mit Minimaldifferenz folgte dann aber der deutliche Abschuss.

So hatten wir bereits gegen 22 Uhr eine deftige Klatsche gegen einen, wie eigentlich erwartet, deutlichen Favoriten eingefahren. Daher hielt sich unsere Enttäuschung, diesmal bei der Runde um 2 Eckige, auch in erträglichen Grenzen. Lediglich Klaus Diermann war mit dem Abend überhaupt nicht zufrieden ... ("Klaus, nimm's nicht so schwer, es kommen auch wieder bessere Zeiten! ")

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7. Spieltag

VS

Nachbarschaftsduell mit kleinen Hindernissen

Der Abend fing schon mit Problemen an: Michael und Heinz fuhren direkt nach Langenberg, die übrigen 4 trudelten mit dem Fahrrad bzw. Roller am Treffpunkt ein. Eine Fahrradtour zum Auswärtsspiel wurde wegen mangelnder Verkehrssicherheit eines Rades verworfen, so kehrte Tobi um und holte erstmal ein Auto. Demzufolge hatten wir auch keinen Proviant mit.

Nach kurzer Einspielzeit setzten wir dann unsere traurige Doppelserie fort, Dämmer/Wenzel gegen Klose/Löppenberg und Demir/Henke gegen Grondorf/Manke gingen deutlich unter. Lediglich Vielmeier/Krüger mussten sich denkbar knapp im 5. Satz gegen Bals/Kraus geschlagen geben.

Fedai konnte gegen Werner Grondorf zwar gut mithalten, aber es reichte nicht. Auch Michael hatte gegen Denis Klose kaum eine Siegchance. Die Wende läutete dann unser Topspieler Heinz ein. Gegen Pierre Manke erkämpfte er sich den Entscheidungssatz und brachte diesen dann auch klar nach Hause. Auch Tobi gewann den ersten Satz gegen Klaus Löppenberg, die Euphorie schlug bei uns da schon höchste Wellen! Dann aber hatte sich Klaus Löppenberg gefangen und wir einen weiteren Minus-Zähler auf unserem Konto. Völlig neben der Spur präsentierte sich Bernd gegen Thorsten Bals und unterlag in 4 Sätzen. Auch Klaus hatte gegen Stefan Kraus nicht viel zu melden. In einem sehenswerten Spiel mit vielen attraktiven Ballwechseln zog Michael gegen Werner Grondorf dann aber doch den Kürzeren.

So war die Partie schon früh gelaufen. Als kleines Trostpflaster bewirteten uns dann die freundlichen Gastgeber.

Fedai brachte dann in seinem Fazit den Abend auf den Punkt: "Neun zu Heinz verloren!"

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8. Spieltag

VS

'Viele spannende Spiele'

Auch wenn unser Traumdoppel 1 mal wieder zum Einsatz kam, können wir kaum dem 'Tal der Hoffnungslosen', was unsere Doppelerfolge anbelangt, entrinnen. Besagte Paarung (Wenzel/Kowitzke) konnte nur 1 Satz gegen Conrad/Gosselke für sich entscheiden (übrigens: auch im Schlussdoppel konnten sie im 1. Satz überzeugen, das weitere Spiel war dann aber nicht mehr erforderlich ). Demir/Vielmeier hatten den Sieg schon auf der Pfanne, unterlagen dann aber im Entscheidungssatz doch denkbar knapp. Lediglich das bisher, zumindest in allen Meisterschaftsspielen, UNGESCHLAGENE Team Krüger/Hagemann sorgte dann gegen Wöhrlin/Pollex für den ersten Zähler.

Völlig entgegen seiner sonstigen Gepflogenheiten spielte sich Fedai gegen Daniel Conrad nicht erstmal 2 Sätze lang warm, sondern schoss ihn konsequent in 3 Sätzen ab. Leider ließ Heinz gegen Heinz Buddenbäumer jegliches druckvolle Spiel vermissen und gab ihm eine Chance nach der Anderen, seine platzierten Vorhandbälle einzusetzen. So ging auch dieser Fünfte an die Clarholzer. Überraschend sicher konnte Klaus Rudi Gellrich beherrschen und schon nach kurzer Zeit zum 3:3 ausgleichen. Wesentlich schwerer tat sich Bernd gegen Helmut Gosselke, erst nach 2 verlorenen Sätzen fand er ein kleines Mittel, um den Entscheidungssatz zu erzwingen. Dann aber hatte Helmut auch seine Schwäche erkannt und sich leider besser eingestellt. Eigentlich völlig unvermutet unterlag Dominik gegen Herwig Pollex. Auch Alfons konnte sich dann gegen Peter Wöhrlin nicht durchsetzen und so lagen wir zur Halbzeit schon 3:6 zurück.

Der 2. Durchgang begann dann wieder mit einer Traumvorstellung des heute spitzenmäßig aufgelegten Fedai. Musste er zwar den Ersten noch in der Verlängerung Heinz Buddenbäumer überlassen, so fegte er ihn dann aber regelrecht von der Platte. Auch Heinz zeigte dann gegen Daniel Conrad, dass er das Siegen noch nicht verlernt hatte. Bis auf einen kleinen Ausrutscher behielt er doch klar die Oberhand. Leider hatte Klaus dann gegen Gosselke nicht viel zu melden und ging in 3 Sätzen unter. Erwähnenswert sei hier vielleicht noch die Kuriosität, dass beim Stand von 10:8 für Klaus der Schiedsrichter, im Glauben, er hätte den Seitenwechsel verpasst, das Zählgerät kurzerhand zum Stand von 1:0 für Helmut umblätterte . Bernd gab natürlich gegen Rudi Gellrich erstmal wieder die ersten beiden Sätze ab, bis er die Lücke in dessen Spiel gefunden hatte. In der Verlängerung des Fünften war er dann der glückliche Sieger. Genau anders herum erging es Dominik gegen Peter Wöhrlin. Nach 2 gewonnen Sätzen schenkte er den 3. Satz quasi ab, als Peter kurz vor der Verlängerung einen Fehler (Körperberührung) fair zugab, ihm Dominik aber trotzdem den Punkt überließ. Auch im 5. erkämpfte er sich die Verlängerung, konnte sie aber nicht nach Hause bringen. Beim Spiel der beiden ältesten Kontrahenten in der Halle, Alfons und Herwig Pollex, kam der Schiedsrichter mit dem Umblättern zeitweise gar nicht so schnell hinterher, wie die Ballwechsel vorbei waren. Leider war aber Herwig auch in diesem Spiel wieder erfolgreich, sodass das schon begonnene Schlussdoppel beim aussichtsreichem Stand (s.o.) abgebrochen werden konnte...

Kleiner Trost, für den wir uns aber nix kaufen können: Das Satzverhältnis betrug 30:32, das Ballverhältnis 582:561!
Daraus kann man lernen, dass es nicht wichtig ist, viele Punkte zu machen, sondern die wichtigen !

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit gab es dann nur eine relativ kurze Nachbesprechung mit unseren netten Gästen, die sich dann kurz vor Mitternacht auf den Heimweg machten.

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9. Spieltag

Rietberg-Neuenkirchen 2 VS

Auch im letzten Spiel kein Punkt mehr

Unser letzter Gegner vor der Winterpause war Rietberg-Neuenkirchen, die bisher erst ein Spiel verloren hatten und dreimal unentschieden gespielt hatten. Daher sahen wir uns vor keine leichte Aufgabe gestellt.

Folgerichtig gingen dann auch gleich die ersten beiden Doppel, Wenzel/Vielmeier gegen Becker/Schmidt und Demir/Henke gegen Karakoyun/Selker verloren. Krüger/Westermann knüpften dann aber an ihre Leistungen aus der Kreismeisterschaft irgendwann im letzten Jahrtausend an und bezwangen Höppner/Theilmeier in 3 Sätzen.

Gegen Caner Karakoyun hatte Tobi nicht den Hauch einer Chance und ging deutlich unter. Ebenso deutlich schoss Fedai Konrad Becker ab, er ließ ihm einfach keine Gelegenheit zur Gegenwehr. Etwas unerwartet verlor Klaus gegen Ulrich Schmidt in 3 Sätzen. Heinz haderte zwar mit sich und seiner Tagesform, konnte dann aber gegen Günter Höppner den dritten Punkt auf unserem Konto verbuchen. Westi wollte dem natürlich nicht nachstehen und gewann recht sicher gegen Michael Selker. Anders Bernd, der es mit dem jungen Florian Theilmeier und sich gleich mit zwei Gegnern zu tun hatte. Das konnte natürlich nicht gut gehen und so stand es zur Halbzeit 4:5, also noch relativ offen.

Wieder einmal, muss man sagen, bestätigte Fedai seine derzeitige Topform: Gab er gegen Caner Karakoyun auch noch den ersten Satz ab, so erstickte er dann durch traumhafte Konter- und Angriffsbälle bei Caner jegliche Hoffnung auf einen Sieg im Keime.
Zum tragischen Helden des Abends avancierte dann Tobi gegen Konrad Becker. Zwei Sätze lang beherrschte er ihn klar und stand nur noch wenige Millimeter vor seinem ersten Saisonsieg, dann aber stellten beide ihr Spiel um. Konrad verlegte sich aufs Angriffsspiel, Tobi aufs zaghafte Fehlermachen und so beendete Tobi die Halbserie mit einer weiteren Niederlage . Heinz musste sich dann einem immer stärker werdenden Ulli Schmidt beugen. Ähnlich erging es Klaus gegen Günter Höppner, auch bei ihm langte es nicht zu einem Satzgewinn. Ein letztes Aufbäumen leitete Bernd dann gegen Michael Selker ein, musste er im Ersten noch in die Verlängerung, so konnte er dann in den übrigen beiden Sätzen seinen Frust aus dem ersten Spiel loswerden. Westi spielte gegen Florian Theilmeier eine sehr gute Partie (zwischenzeitlich wurde auf der Wiedenbrücker Bank schon der Begriff 'Abwehrwunder' in die Runde geworfen!), aber Florian spielte jeden Punkt mit unglaublicher Präzision zu Ende.

Damit war die Finanzierung der morgigen Weihnachtsfeier dann gesichert und wir konnten beruhigt noch ein paar Bierchen trinken.

Haben wir in Rietberg auch nicht mehr gepunktet, so waren wir für unsere Verhältnisse mit 3 Siegen in der Vorrunde doch ganz zufrieden.

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10. Spieltag

VS

Rückrundenauftakt missglückt!

Konnten wir im Hinspiel noch ein Doppel gewinnen, so blieb uns dies heute versagt. Rainer und Vossi waren gegen Behma/Hollmann ebenso erfolglos wie Dominik und Fedai gegen Nordhorn/Marquardt. Klaus und Bernd spielten 2 Sätze lang ein überragendes Doppel, verloren dann aber die übrigen 3 knapp.

Zwischen Klaus und Ulli Nordhorn gab es deutliche Satzgewinne für beide, bis Ulli dann im 5. doch die Nase vorn behielt. Fedai läutete dann gegen Jürgen Fissmer die Wende ein: durch 2 Sätze in der Verlängerung gewann er die Partie mit 3:1. Dominik lieferte sich mit Flocke eine unheimlich lange Schlacht, konnte ihn dann aber in 5 Sätzen niederringen. Keine nennenswerten Probleme hatte Bernd mit Achim Marquardt. Vossi spielte ein hervorragendes Spiel gegen Hai Lam, doch dieser verwandelte in der Verlängerung des Fünften seinen Matchball. Wesentlich einfacher hatte es Rainer mit Axel Hollmann, 3 Sätze waren hier ausreichend.

So hatten wir einen 0:4-Rückstand auf 4:5 verkürzt.

Fedai konnte sich dann gegen Ulli Nordhorn nicht behaupten, auch wenn alle Sätze denkbar knapp waren. Hatte Jürgen Fissmer in den ersten 2 Sätzen erhebliche Probleme mit Klaus' Spiel, so konnte er sich dann doch darauf einstellen und das Spiel zu seinen Gunsten entscheiden. Bernd konnte die Partie gegen Flocke Behma lange offen halten, aber im Entscheidungssatz reichten Flocke einige (nach eigenen Angaben 6!) tödliche Netz- und Kantenbälle zum Gewinn. Den letzten Punkt für uns holte Dominik in gewohnt ruhiger Manier gegen Achim Behrendt, bevor Rainer dann gegen Hai Lam die Segel strecken musste.

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11. Spieltag

VS

Auch ein Kellerduell kann ein Spitzenspiel sein...

... und zu einem solchen empfingen wir die Holte-Sender, ein Garant für spannende Begegnungen.
In den Doppeln knüpften wir nahtlos an unsere Leistungen der letzten Woche an. Wenzel/Weiler mussten sich Weitekemper/Siek in 5 Sätzen geschagen geben, Demir/Henke hatten gegen Bostelmann/Bieniek keine Chance und auch Vielmeier/Krüger gingen gegen Bevers/Diekmannshemke im Fünften unter.

Fedai bewies dann gegen André Weitekemper wieder seine Nervenstärke und bezwang ihn in 5 hochklassigen Sätzen. Hart an der Schwelle zum Zeitspiel, aber doch in 3 Sätzen, setzte sich Heinz gegen Klaus Bostelmann durch. Tobi und Christoph Bevers lieferten sich ein Duell "allererster Kajüte", dass Tobi dann, natürlich im Entscheidungssatz, für sich entschied und damit seinen ersten Saisonsieg einfuhr! Ebenso spannend ging es zwischen Klaus und Julian Bieniek zu. Auch hier musste der 5. Satz die Entscheidung bringen, die zu Gunsten von Klaus ausfiel. Konnte Bernd noch die ersten beiden Sätze gegen Manfred Siek einigermaßen sicher gewinnen, so musste er sich dann gegen einen immer aggressiver spielenden Gegner gewaltig strecken, doch es reichte zum Punktgewinn. Wenig Probleme hatte Hubert mit Werner Diekmannshemke und erledigte souverän seine Aufgabe.

Wer bis hierhin aufmerksam mitgezählt hat, wird bemerkt haben, dass wir einen 0:3-Rückstand in eine 6:3-Führung verwandelt hatten, ein Novum in unserer bewegten Mannschaftsgeschichte!

Doch dass so etwas keineswegs entspannend sein muss und darf, hatten wir schon oft genug, grade gegen Holte-Sende, erfahren müssen. So zeigte sich Fedai plötzlich völlig von der Rolle und ließ sich von Klaus Bostelmann deutlich abfertigen. Heinz ließ sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und erkämpfte uns in 5 engen Sätzen wieder die alte Führung. Nach einem Wechselbad der Gefühle unterlag Tobi dann im Fünften gegen Julian Bieniek. Ebenso erging es Klaus gegen Christoph, er fand einfach nicht das richtige Mittel gegen das schnelle und präzise Spiel. Viel zu ungeduldig präsentierte sich Bernd gegen Werners sicheres Spiel, folgerichtig unterlag er in 3 Sätzen. Aber wir hatten ja noch Hubert: er ließ Manfred Siek keine wirkliche Siegchance und erspielte uns den 8. Punkt.

So musste das Abschlussdoppel die Entscheidung bringen. Den ersten Satz gaben Heinz und Hubert gegen Klaus Bostelmann und Julian Bieniek noch ab, aber dann legten sie noch ein paar Kohlen nach und fuhren, kurz nach halb Zwölf, den Gesamtsieg ein.

In der obligatorischen Nachbesprechung mit unseren netten Gästen ließen wir dann den Abend noch einmal Revue passieren, dem eigentlich ein Unentschieden gerechter geworden wäre, (nicht zuletzt auch, weil jede Mannschaft 4 Entscheidungssätze für sich verbuchen konnte und das Ballverhältnis 608:607 für Holte-Sende lautete) für uns dann aber doch erfreulicher war.

Kleiner Wermutstropfen für Christoph: Er hatte an dem Tag Geburtstag, es aber leider unterlassen, uns vorher davon in Kenntnis zu setzen , und so musste er mit leeren Händen wieder nach Hause fahren.
Auf jeden Fall aber an dieser Stelle noch einmal: Herzlichen Glückwunsch, Christoph!

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12. Spieltag

VS

Lange Zeit auf der Gewinnerstraße....

... waren wir in Oelde.
In den Doppeln mussten sich zunächst Wenzel/Vielmeier gegen Mestekemper/Schwichtenhövel geschlagen geben. Aber Demir/Henke glichen gegen Kampkötter/Surmann aus und Krüger/Westermann drehten einen deutlichen 2-Satz-Rückstand gegen die Steinhüser-Brüder noch um.

Mathematische Hochrechnungen zu diesem Zeitpunkt ergaben: Wenn wir jetzt in jedem Durchgang in jedem Paarkreuz 1 Punkt holen, können wir gar nicht mehr verlieren!
Heinz unterlag dann recht unglücklich gegen Michael Mestekemper, doch Fedai fuhr in einem konstanten Spiel auf beiden Seiten den nächsten Punkt ein. Leider kam Klaus anshließend gar nicht gegen Jürgen Steinhüser zurecht, dafür aber Tobi gegen Michael Steinhüser. Kaum Probleme hatte Westi mit Christian Surmann und fegte ihn deutlich in 3 Sätzen von der Platte. Auch Bernd sah sich gegen Michael Schwichtenhövel vor keine größeren Probleme gestellt.
Also stand es zur Halbzeit mal wieder 6:3 aus unserer Sicht, aber dass so etwas keine Sicherheit bedeutet, wussten wir ja noch aus der letzten Woche.
So verlor Fedai dann auch in einem packenden Duell gegen Michael Mestekemper. Heinz glich dies anschließend sofort gegen Ralf Kampkötter wieder aus. Doch dann nahm das Schicksal seinen grausamen Verlauf: Tobi hatte keine Chance auf einen Sieg gegen Jürgen Steinhüser und auch Klaus musste gegen Michael Steinhüser, vielleicht etwas unerwartet, die Segel strecken. Bernd erwiese sich gegen Christian Surmann als völlig von der Rolle und auch Westi unterlag gegen Michael Schwichtenhövel.
Daher musste das Schlussdoppel die Entscheidung bringen. Teilten sich Mstekemper/Schwichtenhövel und Demir/Henke noch artig die ersten 4 Sätze, damit die Partie auch bis zum allerletzten Satz durchgespielt werden konnte, so mussten sich unsere beiden dann doch geschlagen geben.

Fazit: Eine hochklassige Begegnung mit fairen, netten Gegnern, aber leider falschem Ausgang! Mathematik muss eben auch erstmal bewiesen werden...

Für den obligatorischen Abschluss des Abends kurz vor Mitternacht wurde dann von beiden Mannschaften ausreichend Helles bereitgestellt.

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13. Spieltag

VS

Auftakt zur "Woche der Stadtduelle"

Diese Woche steht im Zeichen der Stadtduelle in 3 Klassen. Uns war die 3. Garnitur der TSG vorbehalten.
Die Doppel verliefen für uns endlich mal wieder erfreulich. Wenzel/Weiler besiegten Mrohs/Keil in 5 Sätzen und Krüger/Westermann konnten ihren Erfolg aus dem Hinspiel gegen Schnauber/Hasken bestätigen. Lediglich Demir/Vielmeier unterlagen Körholz/Brunsing.

Fedai gab zwar den ersten Satz gegen Arndt Schnauber noch ab, drehte dann aber auf erspielte sich und uns den ersten Einzelpunkt. Keine wirkliche Chance hatte Heinz gegen Gregor Mrohs. Auch Klaus verlor den 1. gegen Oliver Brunsing, zog dann aber konsequent sein Spiel durch und gewann in 4 Sätzen. Bernd spielte 3 Sätze gegen Thomas Körholz, jeder in der Verlängerung, jeder für Thomas .
Gegen den Jugendspieler Marcel Keil konnte Westi mal wieder erfolgreich seine waffenscheinpflichtigen Aufschläge einsetzen, spielte aber auch starke Abwehr- und Konterbälle, sodass auch hier 3 Sätze genug waren. Keinerlei Probleme hatte Hubert mit seinem Gegner Wilfried Hasken.

So stand es zur Halbzeit mal wieder, zum 3. Mal hintereinander, 6:3 für uns, was noch einen spannenden Abend versprach...

Fedai zeigte dann, warum er bei uns die Nummer 1 ist: in 3 hochkarätigen Sätzen gegen Gregor Mrohs spielte er ihn an die Wand. Heinz wollte sich auch in die Siegerliste eintragen, dies gelang ihm im 5-Satz-Spiel gegen Arndt Schnauber. In allen 3 gewonnenen Sätzen lag er bis kurz vor Schluss zurück und bewies dann Ruhe und Nervenstärke. Klaus konnte seinen Elan aus dem ersten Spiel mitnehmen und trotzte Thomas Körholz den Siegpunkt ab.

Zeitgleich erkämpfte sich unsere Fünfte gegen Rheda IV nach einer 8:5-Führung noch einen 9:7-Sieg, sodass der Punktesieg in der Rückrunde der Stadtduelle schon mal an den SCW geht. Schaun 'mer mal, ob die 2. an diese grandiose Siegesserie anknüpfen kann...

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14. Spieltag

VS

Klare Sache in Stromberg

Es ist mittlerweile zur Gewohnheit geworden: Doppel sind nicht unser Ding und sollten abgeschafft werden!
Wenzel/Vielmeier verloren gegen Mecklenfeld/Lewak in 4 Sätzen ebenso wie Demir/Henke gegen Kemper/Winter und Krüger/Westermann gegen Winkelmann/Nolte.

Heinz hatte Sebastian Kemper im Hinspiel noch sicher beherrscht, doch heute revanchierte sich dieser. Aber der wiederum bärenstark spielende Fedai zwang Josef Winkelmann in 5 Sätzen nieder und wetzte die Scharte wieder aus. Hatte Klaus bei unserem letzten Auftritt in der 1. Kreisklasse vor 4 Jahren Heinz Mecklenfeld noch fest im Griff gehabt, so musste er heute ebenso sicher die Waffen strecken. Tobi hielt gegen Guido Lewak sehr gut mit, konnte sich aber letzendlich nicht durchsetzen. Ein kleiner Lichtblick war Westi im Spiel gegen seinen Wunschgegner Joachim Winter. Nach 5 nervenaufreibenden Sätzen konnte er dann den 2. Matchball verwandeln. Erwartungsgemäß wenig Chancen hatte Bernd gegen Ulli Nolte.

Fedai konnte seine Topform aus dem ersten Spiel nicht halten und verlor einigermaßen deutlich gegen Sebastian Kemper. Heinz und Josef Winkelmann strebten im 2. Satz schon die alte 21-Punkte-Regelung an, kurz vorher behielt Josef dann doch die Oberhand. Als dann auch der Dritte an Josef ging, war der Käse gegessen und die Punkte nach Stromberg vergeben.

Trotz unser angereisten Fangemeinde, einer ortsansässigen Familie, konnten wir nicht an unsere Leistungen aus dem Hinspiel anknüpfen. Aber der Abend gestaltete sich dann doch sehr angenehm in einer langen Runde mit unseren netten Gastgebern.

Kleiner Wermutstropfen:
Die arme Stromberger Gemeinde hat offensichtlich kein Mitleid mit Hochleistungssportlern : In der Halle war es lausig kalt und die Freude auf eine warme Dusche wurde uns auch noch vermiest, das Wasser war ebenso kalt wie die Luft in der Halle!

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15. Spieltag

VS

Weil man ja diese blöden Doppel immer noch nicht abgeschafft hat, ...

lagen wir zum 4. Male in 6 Spielen wieder 0:3 zurück und das, obwohl unsere Gäste ohne Nummer 1 und 2 angereist waren. Demir/Henke gingen klar unter gegen Bökenhans/Rösemeier, Wenzel/Vielmeier konnten nur einen Satz gegen Starp/Diermann gewinnen, Krüger/Westermann brachten es immerhin auf Zweie gegen Rieke/Fellner.

In schon beängstigender Topform zeigte sich Fedai in seinem Spiel gegen André Bökenhans. Im Zweiten verwandelte er einen 8:10-Rückstand in einen 12:10-Sieg und im entscheidenden Fünften setzte er sich mit 14:12 durch. Heinz holte sich zwar den 1. gegen Thorsten Starp, doch dann drehte dieser richtig auf. Richtig spannend machte es Tobi gegen Torsten Rieke: nach einer 2:1-Führung musste er aber im Letzten die Segel streichen. Hatte Klaus "WeeDee" Vielmeier gegen Klaus "EssVau" Diermann 2 Sätze lang arge Probleme, so konnte er dann doch das Ergebnis aus dem Hinspiel wiederholen. Den unglaubliche gemeinen Aufschlägen von Guido Rösemeier hatte Bernd lange Zeit nichts entgegenzusetzen, bis er im Dritten die Brechstange auspackte und einige Returns versenken konnte, was aber auch nur bis in die Verlängerung reichte. In einer lange Zeit ausgeglichenen Partie zwischen Westi und Benjamin Fellner konnte sich dieser dann doch im Fünften durchsetzen.

Der zweite Durchgang begann mit einer kleinen Lehrstunde für Fedai durch Thorsten Starp. Der 1. ging noch hauchdünn an Thorsten, aber dann hieß es 2x "Schneider". Nach langer Durststrecke verbuchte Heinz mal wieder einen Punkt auf unserem Konto, als er den beherzt angreifenden André Bökenhans mit seinen sicheren Abwehrbällen sowohl zur Verzweiflung als auch zu Fehlern trieb. Der nächste Punkt folgte sogleich: Tobi beherrschte Klaus Diermann sicher in 3 Sätzen. Da kam schon leichte Hoffnung auf! Klaus kämpfte sich dann durch 5 lange Sätze, konnte aber letzendlich den Siegpunkt der Spexarder nicht mehr verhindern.
Ein bisschen schade, weil Bernd am Nebentisch gegen Benjamin Fellner schon gewonnen hatte, dann wäre es vielleicht noch mal spannend geworden .

Da auch unsere Gäste ein Schächtelchen mitgebracht hatten, konnten wir den Abend in einer gemütlichen Runde mit ausreichend Gerstenkaltschale ausklingen lassen.

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16. Spieltag

VS

Immense Steigerung

Hatten wir doch das Hinspiel mit dem berühmten Ergebnis "Neun zu Heinz" verloren, so wollten wir diesmal einiges besser machen.

Nach langer Durststrecke konnten wir dann auch sofort ein Doppel gewinnen, Wenzel/Vielmeier rangen Klose/Löppenberg in 3 Sätzen (wenn auch 2x in der Verlängerung) nieder. Über die beiden anderen Spiele decken wir mal wieder dem Mantel des Vergessens, Demir/Henke hatten keine Chance gegen Grondorf/Schulz und auch Krüger/Westermann schlugen sich gegen Bals/Scheller nur geringfügig besser.

In einer absolut spannenden Begegnung (mit ein, zwei Aktionen am Rande der Fairnis) musste sich dann Fedai Werner Grondorf geschlagen geben. Heinz kam mit dem extrem unangenehmen Spiel von Denis Klose nicht zurecht. Gegen Mirco Schulz konnte Tobi lange Zeit mithalten, unterlag dann aber knapp im Fünften. Konnte Klaus den ersten Satz gegen Klaus Löppenberg noch für sich verbuchen, so hatte er dann aber nichts mehr entgegenzusetzen. Aber eine alte chinesische Tischtennis-Regel besagt ja: "Unten werden die Spiele gewonnen!". Den Auftakt dazu lieferte Bernd, als er sich gegen den von Satz zu Satz steigernden Heiko Scheller jeweils knapp in 4 Sätzen durchsetzte. Ähnlich verlief das Spiel zwischen Westi und Thorsten Bals, wobei Westi, wie übrigens auch schon im Doppel, mit traumhaften Abwehrbällen brillierte.

Doch das Ende nahte: Fedai kam, ebenso wie zuvor Heinz, mit dem Spiel von Denis überhaupt nicht zurecht. Hauchdünn unter der Grenze zum Zeitspiel in jedem Satz, in einem zum Teil (einseitig) emotionsgeladenen Spiel, musste Heinz Werner Grondorf den Punkt überlassen und auch Tobi hatte gegen Klaus Löppenberg keine wirkliche Chance.

Immerhin hatten wir uns also im Vergleich zum Hinspiel um 200% gesteigert, inoffziellen Hochrechnungen zufolge werden wir also in der Hinrunde 2010/2011 gegen Langenberg gewinnen !!!

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17. Spieltag

VS

Doppel sind toll !

Endlich mal wieder konnten wir in den Doppeln aus dem Vollen schöpfen. Demir/Henke spielten ihre Begegnung mit Conrad/Gosselke nach verlorenem Satz ganz sicher nach Hause. Unser Dreamteam Wenzel/Kowitzke musste sich gegen Buddenbäumer/Gellrich gewaltig strecken, fuhren aber den entscheidenden Satz ganz knapp ein. Unerwartet wenig Probleme hatten Krüger/Westermann mit Woehrlin/Ellermann.

Einen rabenschwarzen Tag hatte Heinz Buddenbäumer gegen Heinz erwischt, dieser gönnte ihm in 3 Sätzen grade mal 11 Punkte. Wesentlich spannender ging es zwischen Daniel Conrad und Fedai zu, aber Fedai zeigte sich heute von seiner knickrigen Seite und siegte in 3 hauchdünnen Sätzen. Angesichts dieser schnellen komfortablen Führung kam dann im mittleren Paarkreuz etwas Mitleid auf. Bernd konnte gegen seinen Angstgegner Helmut Gosselke nur einen Satz gewinnen und Tobi unterlag gegen Rudi Gellrich knapp in 5 Sätzen. Aber Dominik wetzte daraufhin seine Scharte aus dem Hinspiel gegen Peter Woehrlin wieder aus: nachdem er den 1. Satz noch abgeben musste, hatte er die Schwachstelle erkannt und nutzte dies konsequent aus. Ziemliche Probleme hatte Westi mit Ralf Ellermann. Ging der erste Satz noch in der Verlängerung an Ralf, so steigerte sich dieser dann aber von Satz zu Satz.

Halbzeitstand also 6:3 für uns, bekanntermaßen kein bequemes Ruhekissen!

Im zweiten Durchgang wurde der Tag für Heinz Buddenbäumer auch nicht heller , Fedai war in Topform und schoß ihn sicher ab. Auch Heinz brachte seinen Gegner Daniel Conrad sowohl aus der Ruhe als auch zur Verzweiflung, folgerichtig ging auch dieser Punkt an uns. Großen Sport zeigte Tobi gegen Helmut Gosselke, nach 2 gewonnenen Sätzen von Tobi und beim Stand von 8:4 (auch für Tobi) hatte Helmut die Lust verloren (zumal Westi in seinem vorgezogenen Spiel gegen Peter Woehrlin schon den Sieg klargemacht hatte) und gab die restlichen Punkte mehr oder weniger kampflos ab.

Damit konnten wir den Abstand auf die Kellerplätze uneinholbar ausbauen.

Der Rest des Abends gestaltete sich sehr gemütlich in einer großen Runde um 2 Eckige mit unseren netten, jederzeit fairen Gastgebern, wobei mal nicht nur Tischtennis das Thema war.

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18. Spieltag

VS Rietberg-Neuenkirchen 2

Schon wieder ein furioser Auftakt!

Bedingt durch die Ausfälle einiger Mittelfeldspieler (Tobi und Klaus) durften wir wieder einmal ersatzverstärkt antreten, diesmal mit Hubert Weiler und erstmals, sicher nicht zum letzten Mal, mit Jan Harbsmeyer. Da Heinz schon ein verspätetes Auflaufen angekündigt hatte, kam mit Marc-André Witte in den Doppeln auch gleich noch der nächste Youngster zum Einsatz.

Die unglaublich clevere Doppelaufstellung unseres Käpt'ns bescherte uns dann auch gleich die passenden Anfangserfolge:
Demir/Harbsmeyer setzten sich in 5 Sätzen gegen Theilmeier/Frenz durch. Das 'Opferdoppel' Krüger/Westermann vergab gegen Becker/Schmidt im Entscheidungssatz 4 Matchbälle, bevor ein unhaltbar gesetzter Netzroller den Punktgewinn einleitete. Ebenso hauchdünn, wenn auch nur in 4 Sätzen, gewannen Weiler/Witte gegen Erdbories/Möers und sicherten uns die zweite 3:0-Führung aus den Doppeln in Folge.

Fedai führte dann die Siegesserie fort, er ließ bei Ulrich Schmidt erst gar keinen Gedanken an einen Sieg aufkommen. War Heinz auch die ganze Zeit mit sich am Hadern und Granteln, so spielte er Heiko Becker doch recht sicher an die Wand. Nach etlichen Problemen im 2. Satz, die sich nur durch unzählige Netz- und Kantenbälle beheben ließen, fuhr Bernd schließlich doch einen ungefährdeten 3:0-Sieg gegen Thomas Erdbories ein. Den wohl wichtigsten Punkt des Abends holte Westi gegen Florian Theilmeier, gegen den ihm durch seine krummen Aufschläge und sicheren Abwehrbälle die Revanche aus dem Hinspiel gelang. Völlig chancenlos war Michael Möers gegen Hubert, dieser gönnte ihm über alle Sätze grade mal 9 Punkte. Eine tolle Leistung zeigte Jan gegen Dirk Frenz, musste letztendlich aber doch im Fünften die Flügel strecken.

8:1-Führung zur Halbzeit, dass hatten wir in unseren langen Karriere  in der 1. Kreisklasse noch nicht gehabt! Zudem waren wir dadurch mit Clarholz gleichgezogen und stehen damit wohl in der Abschlusstabelle vor ihnen.

Der weitere Verlauf holte uns dann schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Fedai fand zwar nach einem 0:2-Rückstand gegen Heiko Becker wieder ins Spiel zurück, konnte aber den entscheidenden Satz nicht gewinnen. Auch Heinz wusste sich gegen Ulli Schmidt nicht recht zu wehren. Mehr oder weniger erwartungsgemäß unterlag Bernd gegen Florian Theilmeier, weitaus weniger erwartet war die Niederlage von Westi gegen Thomas Erdbories. So blieb es Hubert vorbehalten, den Siegpunkt gegen Dirk Frenz zu holen. Das war allerdings schon etwas schade , da Jan am Nachbartisch gegen Michael Möers schon auf die Siegerstraße eingebogen war... Moralisch gehört ihm aber dieser Punkt!

Damit schließen wir die 1. 'Erstklassige' Saison mit einem vorher nicht erwarteten 7., mit etwas Glück sogar 6. Tabellenplatz ab und können uns jetzt voll auf die Abschlussfeier konzentrieren

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