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Berichte

Saison 2007/2008 (2. Kreisklasse)

4. Mannschaft

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  1. Spieltag (Rheda 4)   2. Spieltag (Spexard 7)   3. Spieltag (Mastholte 3)   4. Spieltag (Harsewinkel 3)
  5. Spieltag (Isselhorst 3)   6. Spieltag (Herzebrock 1)   7. Spieltag (Clarholz 3)   8. Spieltag (DJK Gütersloh 3)
  9. Spieltag (Oelde 5)

10. Spieltag (TV Gütersloh 3)

11. Spieltag (Holte-Sende 5) -------
12. Spieltag (Rheda 4) 13. Spieltag (Spexard 7) 14. Spieltag (Mastholte 3) 15. Spieltag (Harsewinkel 3)
16. Spieltag (Isselhorst 3) 17. Spieltag (Herzebrock 1) 18. Spieltag (Clarholz 3) 19. Spieltag (DJK Gütersloh 3)
20. Spieltag (Oelde 5) 21. Spieltag (TV Gütersloh 3) 22. Spieltag (Holte-Sende 5) -------

35. Freundschaftsspiel SCW II

 

 

1. Spieltag

VS

Auftakt geglückt

Im ersten Doppel (dem Youngster-Spiel) spielten Demir/Henke gegen Hoenemann/Kemper. Im 1. Satz konnten sich Fedai und Tobi mit 11:7 durchsetzen, die beiden nächsten Sätze gingen hart umkämpft, jeweils hoch in der Verlängerung, an Hoenemann/Kemper. Überraschend dann der 4. Satz, den diese dann relativ deutlich für sich entscheiden konnten.
In der ebenfalls ausgeglichenen Partie zwischen Vielmeier/Witte und Storck/Mazalak hatte unser Dreamteam das bessere Ende für sich: Nach 4 abwechslungsreichen Sätzen konnten Hansi und Jurij nichts mehr entgegensetzen.
Für den wegen Nachtschicht ausfallenden Westi spielte erstmals Andreas Hupe bei uns mit. Zusammen mit Krüger musste er gegen Füchtenhans/Meyer antreten. Die enttäuschende Bilanz der beiden: 2x zu 8 gewonnen, 3x zu 9 verloren, das ließ bei beiden Frust aufkommen, den die späteren Einzelgegner abbekommen sollten...

Somit lagen wir nach den Doppeln mal wieder, wie wir es eigentlich schon seit Jahren gewohnt sind, mit 1:2 zurück.

Überraschender war da schon die (trotz einer Verlängerung) schon recht deutliche Niederlage von Fedai gegen Jörg Kemper. Aber "Peitschende Rückhand" Tobi machte dann nicht viel Federlesens mit Christian Hoenemann und putzte ihn mit 3:0 von der Platte. Gegen Jörg Füchtenhans hatte Klaus arge Probleme und so ging dieses Spiel, auch mit 3:0, an Rheda. Jetzt musste Bernd gegen seinen Angstgegner Hansi Storck 'ran: Zur Verwunderung aller (für ihn selbst am Allermeisten) gewann er den 1. Satz deutlich. Aber auch in den folgenden beiden Sätzen hatte Hansi keine wirkliche Chance und so konnte Bernd sich eine weitere Kerbe für einen bezwungenen Angstgegner in seinen Schläger schnitzen. Keine große Überraschung war die Partie Detlef gegen Winfried Meyer: In gewohnter Manier bezwang Detlef seinen Gegner deutlich in 3 Sätzen. Gegen den sehr stark spielenden Jurij Mazalak (letztes Jahr noch im mittleren Paarkreuz) gab Andreas zwar den 1. Satz ab, aber dann hatte er sich eingeschossen und fuhr den nächsten Punkt ein.

Damit hatten wir den 1:2 - Rückstand aus den Doppeln zur Halbzeit zum 5:4 - Zwischenstand wieder aufgeholt.

Jetzt war auch Fedai wieder in der Meisterschaft angekommen: Nach 4 engen Sätzen konnte er Christian Hoenemann im letzten Satz deutlich in die Schranken verweisen. Anders Tobi, der, nach eigener Aussage, gegen Jörg Kemper keine Schnitte kriegte und mit 3:0 unterlag. Für Hansi endete der rabenschwarze Tag dann mit dem Spiel gegen Klaus: den 1. Satz gewann er zwar, aber dann hatte Klaus seine Stärken (und Hansis schwache Seite) erkannt, der 3:1 - Gewinn war die logische Folge. Auch Bernd hatte anschließend gegen Jörg Füchtenhans im 1. Satz zunächst Probleme und dann das Nachsehen. Aber in den nächsten 3 Sätzen spielte er etwas beherrschter und schon klappte es. Im Spiel zwischen Detlef und Jurij Mazalak trafen dann 2 Rückhandklatscher aufeinander. In einer sehenswerten Begegnung hatte Jurij dann aber die Nase vorn und den Punkt auf dem Konto. Unsere neue Geheimwaffe Andreas machte dann kurzen Prozess mit Winfried Meyer, 3 Sätze reichten ihm, um den Gesamtsieg mit 9:6 klarzumachen.

 

2. Spieltag

VS

Aller guten Dinge sind 3

Unser Doppel 1 Demir/Henke durfte sich mit Blomberg/Westhoff auseinandersetzen, aber trotz eines gewonnenen Satzes gingen die übrigen 3 klar an die Vertreter der Spechte.
Ein wesentlich spannenderes Duell lieferten sich Vielmeier/Witte und Böttcher/Hornoff. Die ersten beiden Sätze gingen hauchdünn (der erste sogar in der Verlängerung) an Spexard, ebenso knapp der 3. an Klaus und Detlef. Etwas aus der Rolle fiel der 4. Satz, mit 11:2 ein schneller Zwischenerfolg für uns. Auch im 5. Satz musste dann wieder die Verlängerung herhalten, doch die Entscheidung fiel für uns günstig aus.
Westermann/Krüger hatten auf den ersten Blick ein leichtes Los, mit Nils Wittenbrink einen jungen Nachwuchsspieler und mit Alexander Nolting einen Spieler der 2. Jugendmannschaft. Doch diese beiden spielten ein kluges Spiel, zwangen die beiden 'Oldies' zu vielen Fehlern und schossen nur im passenden Augenblick. Dadurch entwickelte sich eine spannende Partie, die aber dann doch mit 3:1 auf unser Konto ging.

Fedai hatte dann gegen Volker Blomberg keine größeren Probleme, mit einem Satzverlust glich er das verlorene Doppel wieder aus.
Anders Tobi, der sich gegen großartig aufspielenden Thomas Böttcher gewaltig strecken musste. In einem sehenswerten Spiel unterlag er dann aber im 5. Satz.
Gegen Markus Westhoff spielte Klaus den ersten Satz sicher nach Hause, aber dann hatte sich Markus auf seinen Gegner eingespielt brachte den dritten Punkt auf das Spexarder Konto.
Westi machte bei seinem Einstieg in die neue Spielsaison nicht viel Federlesens mit Peter Hornoff, nach drei klaren Sätzen war das Spiel vorbei.
Krüger hatte dann den Jugendspieler Nolting zum Gegner; nach holprigem Start im ersten Satz mit vielen "Tschuldigung"s seitens Bernd war das Spiel von Alexander dann doch zu harmlos.
Auch Detlef hatte gegen den jungen Nils Wittenbrink ein relativ leichtes Spiel, beim Stand von 9:0 im 2. Satz hatte er doch tatsächlich einen leichten Aussetzer   ! Dieser 'Aussetzer' kostete ihn allerdings den nächsten Satz und eine kleine Anzahlung für Mallorca.

Somit stand es zur Halbzeit 6:3 für uns, das mulmige Gefühl nach den ersten Sätzen der Doppel hatte sich wohl doch nicht bestätigt.
Dies konnte Fedai dann auch gleich unterstreichen, in einem mit offenem Visier ausgetragenen Schlagabtausch mit dem wiederum ganz stark aufspielenden Thomas Böttcher konnte sich diesmal Fedai durchsetzen.
Tobi legte dann gegen Volker Blomberg einen glatten 3-Satz-Sieg hin, dem stand Klaus in nichts nach und gewann gegen Peter Hornoff ebenfalls deutlich in drei Sätzen.

Hiermit ist uns ein kleiner Hattrick gelungen: Die 3. Partie in Folge gegen die Spechte ging mit 9:3 an uns!

 

3. Spieltag

VS

Tradition setzt sich fort...

An diesem herrlichen Freitag abend machte sich die 4. Mannschaft nach Mastholte auf, um sich vor der Tenne noch mit der Mannschaft von Mastholte III auseinander zu setzen.

Dort angekommen, hatten die Gastgeber ihre Mühe eine Mannschaft aufzustellen, da nur 5 Leute anwesend waren und ein Jugendlicher wegen der zu erwartenden langen Spielzeit nicht mitspielen wollte.

Nachdem wir anboten, die Spiele des Jugendlichen vorzuziehen, war die Sache dann schnell erledigt.

Die Doppel fingen schon traditionell an: 2:1 für den Gegner...
Fedai musste sich mit Marcel gegen Meierfrankenfeld/Flaskamp mit 1:3 geschlagen geben. Das einzige Stammdoppel an diesem Abend, Klaus und Detlef, verloren denkbar knapp mit 11:9 im letzten Satz gegen Loick/Sure. Westi und Andreas machten anschliessend mit Schult/Bernhagen kurzen Prozess und liessen den Gegnern beim 3:0 nicht den Hauch einer Chance.

Im ersten Durchgang des oberen Paarkreuzes gab es Licht und Schatten.
Klaus hatte beim 3:1 gegen Meierfrankenfeld keine Probleme, während Fedai einen schwarzen Abend erwischte und gegen Flaskamp ebenso deutlich mit 1:3 den kürzeren zog. In der Mitte tat Detlef wieder was für „Mallorca“ und zahlte bei seinem Erfolg über Loick artig noch einen Euro in die Kasse. Westi war hingegen ziemlich geizig und gewann 3:0 gegen Sure.
Das untere Paarkreuz ließ ebenfalls nichts anbrennen und gewann recht locker 3:0 (Andreas gegen Schult) und 3:1 (Marcel gegen Bernhagen).

Damit stand es 6:3 nach dem ersten Durchgang und wir dachten schon wir könnten auf einen schnellen Erfolg hoffen. Aber Mastholte wehrte sich!

Fedai verlor deutlich mit 0:3 gegen Meierfrankenfeld, während Klaus Rache für Fedai nahm und Flaskamp mit 3:0 wieder auf die Tribüne schickte.
Anschließend wurde Westi (vielleicht schon mit den Gedanken in der Tenne?) durch Loick mit 3:0 abgefertigt. Detlef zeigte anschließend, dass er auch im mittleren Paarkreuz gut zurecht kommt und zahlte diesmal nichts in die Kasse beim 3:0 gegen Sure.

Somit zeigte sich wieder einmal unser Wahlspruch, dass die Spiele unten gewonnen werden. Marcel wurde bei seiner 1:3 Niederlage mit viel Pech gestraft, da er zwei Sätze mit 11 bzw. 12 verlor. Andreas machte mit seinem Einzel dann alles klar: Beim 3:0 liess er dem Jugendlichen Bernhagen keine echte Chance und holte den letzten Punkt für uns.

Anschliessend wurden dann in der Tenne noch einige Halbe getrunken...

 

4. Spieltag

VS

Doppel bleiben unsere Schwäche (zum Glück?)

Wie immer, begannen wir auch die Partie gegen Harsewinkel mit einem Beweis unserer Doppelschwäche.
Doppel 1 waren diesmal Klaus und Detlef, die gegen Hans-Joachim Posdorfer und Daniel Schröer antreten mussten. Diese Aufgabe meisterten sie dann auch mit einem klaren 3:0. Somit waren Fedai und Tobi in die Rolle des Opferdoppels geschlüpft und füllten diese auch aus: sie verloren zwar 2 Sätze in der Verlängerung, aber am Ende stand es 3:0 für Christian Barkmann und Robert Schlingmann. Westi und Bernd erwischten einen guten Start und gewannen die ersten beiden Sätze gegen Ludger Adank und Tobias Kuron. Dann jedoch hatte sich Adank warmgespielt: Egal, welche Aufschlagvariante Bernd und Westi (er hat ja immerhin waffenscheinpflichtige Angaben!) auch wählten, jeden (wirklich jeden!) Ball zog Adank unhaltbar an, sodass die restlichen 3 Sätze relativ deutlich an die Harsewinkler gingen.

Also wieder einmal ein 1:2 - Rückstand nach den Doppeln.

Fedai spielte dann aber, diesmal ohne Warmlaufphase, Posi deutlich in 3 Sätzen von der Platte, anschließend überzeugte Tobi mit einem sicheren Angriffsspiel gegen Barkmann. Gegen Klaus hatte Ludger Adank dann aber sein Pulver verschossen, er hatte dem plazierten Konterspiel nichts entgegenzusetzen und so ging dieses Spiel mit 3:0 auf unser Konto. Auch Westi überzeugte dann gegen Robert ohne Satzverlust. Bernd wollte dem nicht nachstehen und erspielte ebenfalls einen 3:0 - Sieg gegen Tobias Kuron, wobei er allerdings im letzten Satz 2 Satzbälle abwehren musste. Nach einem lange Zeit ausgeglichenen 1. Satz zwischen Detlef und Daniel Schröer konnte sich Detlef dann mit 18:16 behaupten, gewann auch den 2. in der Verlängerung und hatte dann aber wohl den Widerstand gebrochen.

Im zweiten Durchgang wollte sich Fedai dann auch nicht lumpen lassen und reihte sich gegen Christian Barkmann in die Folge der 3:0-Siege ein. Anders jedoch Tobi: Er konnte sich irgendwie nicht auf das völlig unkonventionelle Spiel von Posi einstellen und gab damit den ersten Punkt in den Einzeln ab. Klaus legte dann ein Wechselbad der Gefühle hin, 2 deutliche Satzgewinne standen 2 knappe Sätze von Robert gegenüber. Im Entscheidungssatz war dieser dann aber etwas von der Rolle und durfte nur durch eine großzügige Geste von Klaus seine Hose behalten.

Damit war der 4. Sieg in Folge gesichert und ein weiteres Mal bewiesen, dass man nach einem 1:2 - Rückstand aus den Doppeln nicht verlieren kann...  

 

5. Spieltag

VS

Ist unsere Pech (= Glücks) - Strähne gerissen?

Gleich im 1. (Opfer-) Doppel spielten Westermann / Krüger stark auf. In ihrem besten Spiel der Saison gegen Doppel 1 Hochsprung / Herfert legten sie mit 11:7 vor, konnten den 3. Satz nach 6:10 - Rückstand noch umbiegen und holten mit 3:1 den ersten Punkt. Weniger glücklich lief es für Demir / Henke gegen Godau / Trampnau, sie mussten sich in 5 Sätzen geschlagen geben. Auch Hupe / Weiler taten sich etwas schwer gegen Oppermann / Riewe, aber auch dieses Spiel ging nach 5 Sätzen an uns. Damit führten wir 2:1, was ja bekanntermaßen sehr selten ist.

Tobias legte dann gegen Dirk Hochsprung einen guten Start hin und gewann die ersten beiden Sätze, doch dann hatte sich Dirk auf seinen Gegner eingestellt und sicherte sich die restlichen 3 Sätze. In einer packenden Begegnung zwischen Harald Herfert und Fedai, in der 2 Sätze erst hoch in der Verlängerung entschieden wurden, behielt Fedai dann aber doch nach 4 Sätzen die Oberhand. Gegen Jens Godau hatte Bernd wider Erwarten ein relativ leichtes Spiel und fertigte ihn sicher in 3 Sätzen ab. Nachdem Westi den 1. Satz gegen Erhard Oppermann denkbar knapp mit 16:14 gewann, reichte ihm in den anderen beiden Sätzen ein 11:9 für den 5. Punkt.
Damit hatten wir den einen Teil unserer, auf der Hinfahrt festgelegten, taktische Vorgabe erfüllt: "Andreas und Hubert holen unten 5 Punkte, die anderen 4 werden schon irgendwo kommen".
Hubert setzte dies dann auch gleich um, er spielte Wolfgang Riewe deutlich an die Wand. (Kommentar der Isselhorster Zuschauer: "Wie kann so einer UNTEN spielen??" Mein Hinweis, dass er eigentlich an 2 spielt, löste dann einige unverständliche Blicke aus, da außer dem Protokollschreiber keiner mitbekommen hatte, dass wir mal wieder ersatzverstärkt aufgelaufen waren). Auch Andreas hielt sich an die Vorgabe: In altbewährter Manier mit für das menschliche Auge kaum zu verfolgender Vorhandklatsche ließ er Dieter Trampnau keine wirkliche Chance.

Im 2. Durchgang setzte Dirk Hochsprung seine gute Serie fort und gab Fedai keine Gelgenheit zu einem Satzgewinn. Tobias gewann dann den ersten Satz gegen Harald Herfert, der Zweite dauerte dann jedoch fast solange wie das komplette Spiel an der Nachbarplatte, aber mit 17:15 holte er sich diesen, etwas deutlicher dann auch noch den Dritten. Ein reiner Nervenkrieg war die Begegnung zwischen Jens Godau und Westi: nach, teilweise lauten, Ballwechseln musste auch hier der Entscheidungssatz her. Dabei lag Westi dann schon 3:7 zurück, kämpfte sich aber tapfer zurück ins Spiel und holte letzendlich, wiederum in der Verlängerung, den Siegpunkt.

Fazit: Taktik nicht eingehalten (5 Punkte unten, 4 irgendwo), aber trotzdem 2 Punkte geholt , Tabellenführer für 2 Tage!

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an Hubert Weiler, der ganz kurzfristig für Klaus Vielmeier eingesprungen ist, obwohl er den Abend ganz anders geplant hatte!!

 

6. Spieltag

VS

Tabellenführer ?? --- Tabellenführer !!

Am 6. Spieltag hatten wir Herzebrock, den Absteiger aus der 1. Kreisklasse, zu Gast. Diese hatten bisher einen klassischen Fehlstart hingelegt, mussten aber bei uns auch wieder mit Ersatz antreten.

Im 1. Doppel, Vielmeier/Witte gegen Kortenjan/Sautmann brachten unsere Jungs den ersten Satz sauber mit 11:5 nach Hause. Der 2. Satz verlief kurios: nach einem 0:5 - Rückstand wandten Klaus und Detlef dann den 11 Punkte - Trick an und gewannen mit 11:5! Da an der anderen Platte Demir/Henke mit Jagiella/Farwick keine größeren Probleme hatten, musste zu Beginn des 3. Satzes der Schiedsrichter ausgetauscht werden; das konnten unsere beiden wohl nicht verkraften, der fast schon sicher geglaubte Punkt ging dann doch an Herzebrock. Im dritten Doppel hatten Krüger/Langner kein Problem mit den beiden Nachwuchsspielern Karka/Ortkras.

In einem hochklassigen Spiel stellte Fedai gegen Florian Farwick mal wieder unter Beweis, dass er immer 2-3 Sätze braucht, um auf Betriebstemperatur zu kommen: in den Sätzen 4 und 5 spielte er Farwick deutlich an die Wand.
Wesentlich mehr Probleme hatte Tobias mit Martin Jagiella: nach 2 verlorenen Sätzen kam er dann doch ins Spiel, sicherte sich die nächsten beiden Sätze, aber im 5. behielt Jagiella dann doch die Oberhand.
Mit Karka hatte Klaus nicht die geringsten Probleme, dieser erreichte in drei Sätzen zusammen nicht 11 Zähler.
Gegen Marcel Kortenjan lief bei Bernd zunächst mal nichts zusammen, viele Fehler im Angriff und sehr gutes Konterspiel von Kortenjan brachten diesem eine 2:0-Satzführung ein. Erst nach Umstellung seines Spieles fand Bernd in die Partie, sodass der Fünfte die Entscheidung briingen musste. Dieser ging dann hauchdünn mit 13:11 an uns.
Mit dem 2. Nachwuchsspieler der Herzebrocker, Frank Ortkras, hatte Detlef ein relativ leichtes Spiel, auch wenn er im dritten, letzten Satz noch kurz in die Verlängerung musste.
Wesentlich spannender ging es in der Partie zwischen Marcel und Carsten Sautmann zu. Jeder sicherte sich zunächst mal einen Satz in der Verlängerung. Auch die nächsten beiden Sätze verteilten sich gleichmäßig, wenn auch geringfügig deutlicher, auf die beiden Kontrahenten. Leider konnte sich Marcel dann aber nicht weiter behaupten.

Somit hatten wir zur Halbzeit eine recht komfortable 6:3-Führung herausgespielt.

Gegen Fedai konnte Martin Jagiella seine druckvolle, plazierte Spielweise überhaupt nicht gewinnbringend entfalten; ein ums andere Mal wurde er von Fedai mit dessen überrissenen Rückhandbällen überrascht, sodass dieses Spiel schon nach 3 Sätzen beendet war.
Tobias spielte dann sehr klug gegen Farwick, immer wieder trieb er diesen in eine Ecke, um dann plaziert auf der anderen Seite abzuschliessen. Ergebnis: 3:1 für Tobi.
Weit weniger Probleme als Bernd hatte Klaus mit Marcel Kortenjan. Er verlor zwar den ersten Satz, fuhr dann aber alle restlichen sicher nach Hause.

 

Am gleichen Abend fand die Begegnung der beiden anderen 'Zu Nuller', Schloß Hole-Sende gegen Clarholz statt. Dankenswerterweise trennten sie sich 8:8, sodass wir, zumindest an diesem Spieltag, alleiniger Tabellenführer sind!

 

7. Spieltag

VS

Spitzenduell in Clarholz

Die Begegnung am 7. Spieltag in Clarholz war der Abschluss einer intensiven Vorbereitungsphase, schließlich wollten wir ja nicht das 3. Mal in Folge nach einer 7:9-Niederlage in die heimischen Betten steigen.

Die Doppel schienen wieder nach dem gleichen Schema abzulaufen. Demir/Henke waren eigentlich chancenlos gegen die Clarholzer Paarung 1 Ellermann/Lasrich und verloren deutlich in 3 Sätzen. Aber unser derzeitiges Spitzendoppel Vielmeier/Witte überzeugte dann gegen Davulcu/Pollex mit einer sauberen Leistung. Krüger/Hupe hatten dann schon etwas mehr Schwierigkeiten, 2 Sätzen gingen in die Verlängerung, aber unterm Strich ging auch dieses Spiel mit 3:0 an uns.

In einer wechselhaften Begegnung (kein Satz ging knapper als 'zu 5' verloren) fand aber Tobi eigentlich kein Mittel gegen Ralf Ellermann. Anders Fedai gegen Murat Davulcu, wobei sich Fedai, wie gewohnt, von Satz zu Satz steigerte und Murat im 4. und letzten Satz nur noch 1 Punkt zukommen ließ. Völlig überraschend beherrschte Bernd Günter Lasrich vollkommen sicher und ließ bei Günter keinerlei Hoffnung aufkommen. Auch Klaus hatte nach einem kleinen Ausrutscher die Partie gegen Sascha Braunsmann fest im Griff, dieser konnte die plazierten Angriffsbälle nicht wechseln. Andreas hatte gegen den Materialspieler Herwig Pollex einen schweren Stand, konnte sich aber mit seinen Vorhandpeitschen bis zum Ende durchsetzen und gewann in 4 Sätzen. Gegen Tobias Topp hatte Detlef dann allerdings kein Rezept: in allen 3 Sätzen fühlte er sich nicht wohl, also Punkt an Clarholz.

Der zweite Durchgang begann im oberen Paarkreuz wie der erste, nur mit anderen Vorzeichen. Fedai unterlag hauchdünn nach 5 Sätzen gegen Ralf Ellermann, wobei er eine 8:4-Führung nicht durchbringen konnte. Tobi gab nur 1 Satz gegen Murat Davulcu ab, legte aber ansonsten ein feines Spiel hin. Günter Lasrich hatte sich in der Zwischenzeit wohl mental vorbereitet, jedenfalls konnte Klaus nicht zu seinem Spiel finden und unterlag klar in 3 Sätzen. Bernd spielte in seinem 2. Spiel wie ausgewechselt, er machte Fehler über Fehler, logische Folge war eine verdiente Niederlage gegen 'Brauni'.

So langsam wurden wir dann doch nervös: eine zwischenzeitliche 6:2-Führung war auf 7:6 zusammengeschmolzen. Aber wir hatten ja noch das untere Paarkreuz. Detlef spielte gegen Pollex nur mit und gab ihm ausreichend Gelegenheiten, Fehler zu machen. Nach kluger Spielweise seitens Detlef und 4 Sätzen hatten wir schon mal ein Unentschieden erreicht. In einem wirklich sehenswerten Spiel beharkten sich Andi und Tobias Topp, wobei Andi auch mal seine Emotionen 'rausließ. Am Ende stand es dann auch 3:1 für ihn.

Wie sagt ein bekannter Spieler unseres Vereines immer: "Unten werden die Spiele gewonnen!"

Somit hatten wir endlich die Negativserie gegen die Clarholzer beendet und konnten die alleinige Tabellenführung behaupten!!

 

8. Spieltag

VS

8. Sieg in Folge für die Vierte

Die Partie begann mit den Doppeln mal wieder nach altbekanntem Schema: Vielmeier/Witte gewannen zwar den ersten Satz gegen Hälker/Udovicic, mussten dann aber nach 3 engen Sätzen den Sieg den DJK'lern überlassen. Fast identischer Verlauf auch bei Demir/Henke gegen Scheumann/Büscher, auch sie verloren mit 1:3. Wesentlich sicherer jedoch verlief es für Westermann/Krüger, sie konnten nach 3 Sätzen gegen Johannknecht/Schwarze den gewohnten 1:2-Rückstand herstellen.

Gegen den stark aufspielenden Stefan Büscher konnte sich Fedai im 2. Satz zwar in die Verlängerung retten, unterlag dann jedoch deutlich mit 0:3. Gegen Ingo Scheumann gab es für Tobi ein sehr ausgeglichenes Spiel, bei dem er nach 4 Sätzen das bessere Ende für sich hatte.
Auch Klaus hatte seine liebe Not mit Daniel Udovicic, der 5. Satz musste herhalten, um die Entscheidung zugunsten von Klaus zu bringen. Mit Roland Hälker hatte Westi keine größeren Probleme, ohne Satzerlust verbuchte er den Punkt auf unserem Konto.
Bernd verlor dann gegen den jungen Martin Schwarze erstmal die beiden ersten Sätze in der Verlängerung, bevor seine Taktikumstellung griff ("Nicht schön spielen, sondern Punkte machen"). Trotzdem musste er im letzen Satz 2 Matchbälle abwehren, bevor die Erlösung kam. Gewohnt sicher erspielte sich Detlef gegen Gerd Johannknecht den 6. Punkt für uns.

Zur Halbzeit also eine 6:3-Führung, da wurden schmerzhafte Erinnerungen an den letzen Spieltag wachgerufen.

Aber Fedai machte dann nicht viel Federlesens mit Ingo Scheumann, drei Sätze reichten ihm.
Jetzt kam es zum Highlight des Spieltages, Tobi gegen Büscher:
Beide spielten durchgehend mit offenem Visier und lieferten sich einen brisanten Schlagabtausch. Keiner der beiden gab sich großartig mit 'Spielen auf Sicherheit' ab, auch nicht in der gesamten Verlängerung des 3. Satzes, der dann mit 22:20 (!!) an Stefan Büscher ging. Leider ging auch der entscheidende Durchgang, wiederum in der Verlängerung, an Büscher. Trotzdem war es sicherlich eines der besten Spiele von Tobi.

Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt: Klaus hatte mit dem mit sich selbst hadernden Roland Hälker kein Problem ebensowenig wie Westi mit Daniel Udovicic, beide Spiele endeten deutlich in 3 Sätzen.

Bei der abschließenden gemütlichen Runde um die Kiste wurden dann noch einige Schmankerl über gemeinsame Gegner ausgetauscht.

 

9. Spieltag

VS

Weiter so??

Oelde war schon immer für uns, für einen aber ganz besonders, ein unbeliebtes Pflaster, auf dem man eigentlich nicht gewinnen kann.
So fuhren wir dann auch mit etwas gemischten Gefühlen hin, schließlich standen die Oelder auf Platz 5.

Unser Erfolgsdoppel Vielmeier/Witte erwischte gegen Stutenbäumer/Schröder einen schlechten Start und verloren in 3 Sätzen. Entgegen unseren sonstigen Gepflogenheiten erspielten wir uns aber mit Demir/Henke gegen Müller/Schwichtenhövel und mit Westermann/Krüger gegen Stricker/Loddenkemper ein 2:1-Führung.

Diese wurde aber im ersten Einzel zwischen Jürgen Müller und Tobi sofort wieder neutralisiert. Fedai kam dann mit seinem neuen Werkzeug (er hatte sich neue Beläge zugelegt) bestens zurecht und ließ Martin Stutenbäumer keine wirkliche Chance.
Westi zeigte dann, dass seine neue Taktik der 'Inneren Ruhe' ganz erfolgreich ist: Trotz eines nervenaufreibenden Kampfes, der auch im letzten Satz erst in der Verlängerung die Entscheidung brachte, blieb er für seine Verhältnisse nahezu gelassen und erkämpfte sich den Punkt. Denkbar kanpp ging es zwischen Klaus und Dirk Stricker zu, aber Klaus hatte gegen die gut plazierten Angriffsbälle kaum etwas entgegenzusetzen, sodass Dirk in 4 Sätzen gewinnen konnte.
Ralf Schröder bereitete Detlef keine größeren Sorgen: die ersten beiden Sätze verteilten sich zwar noch knapp auf beide, aber Nr. 3 und 4 gingen deutlich an Detlef.
Bernd bekam dann das anfangs erwähnte Oelder Pflaster zu spüren: Nach überaus deutlich gewonnenem 1. Satz gegen Felix Loddenkemper holte sich dieser den nächsten in der Verlängerung. Auch die beiden anderen wurden wechselseitig gewonnen (jeweils auf der gleichen Plattenseite), sodass Bernd dann am Ende des letzten Satzes auf der Oelder Wasserader stand und demzufolge verlor.

Durchgang 2 begann dann wiederum mit einem starken Auftritt von Fedai, der gegen Jürgen Müller eins wurde mit seinem neuen Schläger und in 4 Sätzen gewann. Auch Tobi machte nicht viel Federlesens mit Martin Stutenbäumer, 3 Sätze reichten ihm, er musste ja auch noch zum Bahnhof!
Klaus hatte heute wohl einen schwarzen Tag erwischt oder war sehr empfindlich für die 'Oelder Strahlung', jedenfalls kam er gegen Michael Schwichtenhövel nicht in Schwung und verlor klar in 3 Sätzen. Westi hingegen biehielt seine Taktik aus dem 1. Spiel bei, er hielt Dirk Stricker wunderbar auf der Rückhandseite fest und zwang ihn zu vielen, zuvielen, Fehlern. Zu einem 'tiefklassigen' Spiel traten Ralf Schröder und Bernd an den Tisch: das Spiel überzeugte nicht grade durch spektakuläre Ballwechsel, jeder war darauf bedacht, sich möglichst wenig zu bewegen und auf Fehler des Anderen zu warten. Davon machte in 4 Sätzen Ralf einige mehr, sodass Bernd endlich mal in Oelde und gegen Oelde punkten konnte und auch noch den Siegpunkt holte.

Damit hält unsere Siegesserie weiter an...

Das hielt uns aber nicht davon ab, nach dem Spiel noch fast eine ganze Stunde mit den Oeldern in der Halle zusammenzuhocken, wobei manch hadernder Spieler noch weiter demoralisiert wurde...

 

10. Spieltag

VS

Die Luft wird dünner...

Das letzte Heimspiel der Hinserie versprach von dem bisherigen Saisonverlauf beider Mannschaften her, ein Kracher zu werden. TV Gütersloh trat allerdings mit Handicap an, sie mussten ihre Nr. 1 abgeben.

Trotzdem trumpften sie stark auf, das Doppel Behrendt/Amtenbrink gewann gegen Demir/Henke, wenn auch knapp, in 3 Sätzen. Das glichen aber Vielmeier/Witte gegen Schäfers/Banasiak umgehend aus. Schwerer taten sich da schon Krüger/Hupe gegen Winkler/Graßnick, aber am Ende reichte es dann doch noch.

Fedai brauchte dann wieder seinen Satz zum warm werden, aber dann ließ er Rolf Behrendt keine Chance mehr auf den Sieg. Tobias holte sich gleich den ersten Satz gegen den Fast-Wiedenbrücker Frank Schäfers, dieser besann sich dann aber auf seine Qualitäten und hatte in einem hart umkämpften Match das bessere Ende für sich. Klaus erpsielte sich einen klaren 3:0-Sieg gegen Ralf Winkler, musste jedoch in allen 3 Sätzen durch die Verlängerung. Bernd reichten gegen Rainer Amtenbrink eine 2:0-Führung und 2 Matchbälle im Dritten nicht, hauchdünn ging der Entscheidungssatz an Gütersloh. Mit dem jungen Nachwuchsspieler Kai Banasiak hatte Detlef nur im 1. Satz etwas zu kämpfen, dann hatte er ihn aber im Griff. Andreas spielte gewohnt sicher auf und beherrschte Heiko Graßnick vollkommen.

Damit war ein eigentlich nicht erwarteter 6:3-Halbzeitstand erreicht, der böse Erinnerungen an die Partie gegen Clarholz aufkommen ließ.

Jetzt war es Fedai, sich mit Frank Schäfers auseinanderzusetzen, aber auch er zog im Fünften den Kürzeren. Anders Tobias, der zwar gegen Rolf Behrendt die ersten beiden Sätze abgab, dann aber seinem Gegner keine Zeit zum Luftholen mehr ließ. Nach seiner 9. Punkteteilung in dieser Saison kann man ihn wohl getrost '1:1-Tobi' nennnen. Klaus erlitt dann das gleiche Schicksal gegen Rainer Amtenbrink wie zuvor Bernd, nach 2 gewonnenen Sätzen gab er das Heft noch aus der Hand. Auch gegen Ralf Winkler musste Bernd wieder über die volle Distanz gehen, konnte sich dann aber am Ende doch einigermaßen deutlich aus der Affäre ziehen. Detlef haderte ein wenig mit sich selbst im 1. Satz gegen seinen Kollegen Heiko Graßnick, fand dann aber wieder zu seinem gewohnten Spiel zurück und erspielte uns nach 4 Sätzen den Gesamtsieg.

Damit hatten wir auch den zweiten Teil unseres Wunsches vor der Partie (neben dem Sieg), viele spannende Spiele, erreicht. 8 von 14 Spielen wurden im 5. Satz entschieden, darunter alle 5 Siege für Gütersloh.

Bei der Absprache bezüglich der Kaltschale hatte es etwas Probleme gegeben, aber Gott Sei Dank hatte Andreas ein Kästchen im Auto, sodass wir noch ein wenig auf diese schöne Partie anstoßen konnten.

 

11. Spieltag

VS

Das ultimative Endspiel um die Herbstmeisterschaft...

Das letzte Spiel der Saison war gleichzeitig das Topspiel der gesamten Saison und Liga. Ohne Punktverlust reichte uns gegen Schloß Holte mit einem Minuspunkt schon ein Unentschieden zum Gewinn der Herbstmeisterschaft. Um den Druck auf unseren Gegner noch weiter zu erhöhen, reisten wir diesmal mit 7 Leuten an, Westi spielte nur Doppel, dafür schlug Andreas in den Einzeln auf.

Die Holter ließen sich davon aber zunächst einmal in den Doppeln nicht großartig beeindrucken. Diekmannshemke/Bevers gewannen zwar knapp, aber doch in 3 Sätzen gegen Vielmeier/Witte und auch Menke/André Rabsch gegen Demir/Henke zeigten nur im dritten Satz eine kleine Schwäche. Den einzigen Punkt in den Doppeln holten Westermann/Krüger gegen Johannes Rabsch/Teders.
Eigentlich ist ja ein 1:2-Rückstand aus den Doppeln immer ein gutes Zeichen für uns gewesen, aber diesmal hätten wir schon gerne mehr genommen.

Aber wir hatten ja Tobi, der gegen Werner Diekmannshemke in der Verlängerung des Fünften den Ausgleich holte. Auch Fedai musste gegen Christoph Bevers in den Entscheidungssatz, verlor diesen dann aber doch einigermaßen deutlich. Bernd nagelte dann Andreas Menke auf der Rückhandseite fest und konnte mit dieser Taktik das Spiel sicher nach Hause bringen. Ein Superspiel legte dann Klaus gegen André hin: einen 8:1-Rückstand im 3. Satz drehte er noch um und auch im 4. Satz konnte André die knallhart plazierten Blocks nicht mehr wechseln. Gewohnt sicher erledigte Andreas die Aufgabe gegen Johannes Rabsch, 3 deutliche Sätze reichten ihm. Gegen Wilfried Teders, der für den Urlauber Helmut Lüke eingesprungen war, bog Detlef mit einer 2:0-Führung erstmal auf die Siegerstraße ein, musste sich dann aber einem immer besser ins Spiel kommenden Teders beugen.

So hatten wir zur Halbzeit eine 5:4-Führung 'rausgeholt und die Mienen hellten sich etwas auf.

Fedai trug dann gleich weiter dazu bei, gegen Werner Diekmannshemke erspielte er uns in gewohnt sicherer Weise den nächsten Punkt. '1:1-Tobi' wollte mit seiner Tradition wohl nicht brechen: er ließ sich von Christoph Bevers in 3 Sätzen abfertigen und krönte seine Bilanz mit einem weiteren 1:1. Nicht viel Federlesens machte der heute stark aufspielende Klaus mit Andreas Menke, 3 kurze Sätze waren genug. Zwischen André und Bernd musste nach beiderseitigen Schwächephasen der 5. Satz die Entscheidung bringen, aber er brachte sie zum falschen Spieler. Mit Johannes Rabsch hatte Detlef eigentlich keine Probleme, trug dann aber doch noch wenigstens einen Satz zum Weihnachtsessen bei. Völlig unterwartet unterlag Andreas gegen Wilfried Teders, dazu noch deutlich in 3 Sätzen.

Somit kam es zum Schlussdoppel zwischen Diekmannshemke/Bevers und Demir/Henke. Die Holter hatten mit 12:1 eine fast tadellose Bilanz, unsere beiden in der gesamten Saison noch kein Schlussdoppel verloren , also beste Voraussetzungen.

Unser Dreamteam begann furios, 1. Satz in der Verlängerung, 2. Satz zu 2 gewonnen, 3. Satz = 4 Matchbälle! Aber die taten sie alle weg wie auch den gesamten Satz. Das war ungefähr der Zeitpunkt, als für alle Zuschauer die Herztropfen ausgepackt wurden. Auch der Vierte ging wieder in die Verlängerung, aber der 7. Matchball brachte dann den 15:13-Endstand!

Damit hatten wir es doch tatsächlich geschafft, verlustpunktfreier HERBSTMEISTER zu werden.

Gut, zugegeben, wir haben ja auch die leichtere Gruppe, schließlich steht in der anderen Gruppe mit Varensell ein Überflieger mit 11 Siegen oben .

Nach der üblichen Abschlussbesprechung mit unseren Gastgebern kündigten wir sicherheitshalber schon mal unsere Rückkunft in Wiedenbrück an, damit wir uns nicht vor verschlossener Tür einfinden mussten. Die Herbstmeisterfete wurde von unserem Kneiper tatkräftig und großzügig unterstützt, Riesendank an Jürgen!

Einen kleinen Teil dieser Unterstützung seht ihr hier:

Westi  Detlef  Tobi  Klaus

 

12. Spieltag

VS

Rückrundenauftakt beim Ortsrivalen

Mit nur einem Trainingsabend Vorbereitung nach der Winterpause mussten wir uns gleich in das Derby gegen einen ortsansässigen Konkurrenten stürzen. TSG hatte zur Winterpause umgestellt, Christian Hoenemann war von oben nach unten gerutscht, Hans Storck wollte im oberen Paarkreuz Angst und Schrecken verbreiten. So waren die Karten neu gemischt und es versprach, ein spannender Abend zu werden.

Nach ihrem furiosen Schlussdoppel am letzten Spieltag traten Fedai und Tobi als Doppel 1 gegen Storck/Mazalak an und konnten auch gleich im ersten Satz überzeugen. Leider war's das dann auch schon, die nächsten 3 gingen an Rheda. Etwas spannender ging es zwischen Vielmeier/Witte und Kemper/Hoenemann zu. Klaus und Detlef legten erstmal 2 Sätze vor, besannen sich dann aber auf die dezimierte Mannschaftskasse und überließen den Rhedaranern die nächsten beiden Sätze, um dann doch im Fünften den Sack zuzumachen. Die Partie zwischen Westermann/Krüger und Füchtenhans/Strauch war sichtlich geprägt von eklatanten Trainingsdefiziten auf beiden Seiten. Mit Westi und Bernd gewann dann nicht das souverän spielende Doppel, sondern das weniger Fehler machende.

Gegen Jörg Kemper musste Tobi gleich im ersten Satz in die Verlängerung, das Ergebnis des 2. Satzes konnte nur geschätzt werden, da das Zählgerät bei 20 am Endanschlag war, aber auch diesen konnte Tobi für sich entscheiden. Der dritte Satz fiel dann etwas deutlicher zugunsten Tobis aus. Fedai war gegen Hansi zunächst völlig von der Rolle und musste erstmal vom Rest der Mannschaft auf die Spur gebracht werden. Doch das hielt nur 2 Sätze vor, sodass Hansi im Entscheidungssatz wieder die Nase vorn hatte. Ebenfalls 5 Sätze brauchte Westi, um dann aber doch Jurij Mazalak niederzuringen. Gegen Jörg Füchtenhans wusste Klaus kein rechtes Mittel einzusetzen, machte viele leichte Fehler, folglich ging dieses Spiel deutlich an Rheda. Auch Detlef zog den kürzeren gegen Chirstian Hoenemann, in 3 deutlichen Sätzen hatte er nie eine wirkliche Siegchance. Andreas Strauch machte dann Bernd das Leben schwer: er spielte sehr sicher und erzwang ebenfalls den Entscheidungssatz, in dem sein Chefcoach dann aber beim Seitenwechsel erstmal ein Timeout einstreute. Doch das brachte ihm nur noch 3 Punkte ein, die bei weitem nicht ausreichten.
In der Neuauflage des Stadtmeisterschaftsendspieles trafen Fedai und Jörg Kemper wieder aufeinander. Aber Jörg blieb heute weit unter seinen Möglichkeiten, sodass Fedai klar in 3 Sätzen gewinnen konnte. Taktisch klug spielte Tobi gegen Hansi, er schob über weite Strecken nur mit, trotzdem ging es auch hier in den fünften Satz, in dem er sich aber an seine Entscheidung nach dem Dritten erinnerte ("In 5 Sätzen gewinnt der nicht gegen mich!") und in der Verlängerung gewann.
                  Damit hatte er seine beinah unglaubliche 1:1-Serie beendet!
Klaus hatte sich dann endlich gefangen, gegen Jurij Mazalak verlor er zwar den Ersten knapp, umso deutlicher gewann er aber die nächsten drei. Keine Probleme hatte Westi mit Jörg Füchtenhans, in 3 klaren Sätzen fegte er ihm von der Platte und holte so den Siegpunkt.

9:4 hört sich zwar deutlich an, aber bei 4 von 5 gewonnenen Entscheidungssätzen hätte das Spiel noch leicht kippen können!

 

13. Spieltag

VS

Erste Bewährungsprobe schon am zweiten Spieltag

Nach einer total verkorksten Hinrunde ohne Punktgewinn hatten die Spechte die Notbremse gezogen und sich mit Ralf Blomberg aus der 1. Kreisklasse sowie Thorsten Starp und Klaus Diermann aus der Kreisliga verstärkt, um den drohenden Abstieg abzuwenden. Im ersten Spiel der Hinrunde gegen den Tabellen-Zweiten Schloß Holte war diese Rechnung dann auch gleich aufgegangen. So waren wir schon mal vorgewarnt und stellten uns auf eine schwere Begegnung ein.

Gleich im ersten Doppel zeigten dann auch Starp/Diermann ihre Klasse und beherrschten Vielmeier/Witte deutlich mit 3:1. Da wir dieses Mal sicherheitshalber doch auf einen sicheren 1:2-Rückstand nach den Doppeln verzichten wollten, gewannen Demir/Henke gegen Ralf und Volker Blomberg und Westermann/Krüger gegen Böttcher/Hornoff mit 3:1. Gegen die beiden Neuzugänge Starp und Diermann hatten Tobi und Fedai keine richtige Chance, beide Spiele gingen klar an Spexard. Westi hatte einen schlechten Tag erwischt und musste, nahezu bewegungslos, gegen Volker Blomberg eine 3:0-Niederlage einstecken. Klaus läutete dann aber gegen Ralf Blomberg die Wende ein: in einem wie für ihn maßgeschneiderten Spiel gewann er gegen Ralf Blomberg trotz Satzverlust ganz deutlich und sicher. In einer hart umkämpften Partie gegen Thomas Böttcher bot Detlef dann all sein Können auf und zwang Thomas in den 5. Satz und hier auch noch in die Verlängerung, wo er dann aber das bessere Ende für sich hatte. Bernd hatte gegen Peter Hornoff keine größeren Probleme, nach obligatorischem Beitrag zur Mannschaftskasse erspielte er den 5:4-Halbzeitstand.

Auch der zweite Durchgang bescherte unserem oberen Paarkreuz keine Glücksgefühle. Fedai verlor gegen Thorsten Starp in 3 Sätzen. Tobi konnte gegen Klaus Diermann zwar einen Satz für sich entscheiden, musste sich dann aber doch geschlagen geben. Nach leichten Startschwierigkeiten und folgerichtigem Verlust des ersten Satzes fand Klaus gegen Volker Blomberg dann aber zu seinem Spiel zurück gewann die restlichen 3 Sätze. Westi übte sich dann gegen Ralf Blomberg im Geduldsspiel, aber diese Taktik ging auf und durch sichere Spielweise füllte er unser Konto wieder auf. Wider Erwarten gewann Bernd gegen Thomas Böttcher die ersten beiden Sätze knapp, bis die Tipps der Mannschaftskollegen Thomas auf die Spur brachten. Dort blieb er auch bis zum 5:1 im Entscheidungssatz, dann bekam er wohl Siegängste und Bernd konnte den Punkt zum Unentschieden klarmachen. Auch Detlef besann sich auf 'Mallorca' (Anm. der Redaktion: Unsere Mannschaftskasse) und überließ Peter Hornoff den 1. Satz. Dann aber verlegte er sich mehr auf sicheres denn schönes Spiel holte in gewohnter Manier den Punkt zum 9:6-Endstand.

Somit bewahrheitete sich mal wieder die Alte Chinesische Tischtennis-Regel, aufgestellt von einem unserer Vereinskameraden:
                                UNTEN WERDEN DIE SPIELE GEWONNEN!

 

14. Spieltag

VS

Mit einer Rumpf-"6" gegen Mastholte

Der 14. Spieltag stand unter keinem guten Stern: Klaus und Klaus waren am feiern (der eine Geburtstag, der andere krank), Detlef fieberte zuhause vor sich hin, Andreas half in der Dritten aus, so war uns das komplette Mittelfeld weggebrochen und wir mussten mal wieder auf unsere Ersatzverstärkung Alfons Hagemann und Hubert Schmidtfrerick zurückgreifen. Dies machte sich denn auch gleich in den Doppeln bezahlt: Demir/Henke verloren im Entscheidungssatz gegen Meierfrankenfeld/Schult, Krüger/Langner hatten keine wirkliche Chance gegen Flaskamp/D'amico, aber Alfons und Hubert gewannen ganz souverän gegen Loick/Sure.

Fedai zeigte dann Franz Meierfrankenfeld seine Grenzen auf und beherrschte ihn klar in 3 Sätzen. Wesentlich mehr strecken musste sich Tobi gegen Andreas Flaskamp. Keiner der Sätze ging "unter 8" über den Tisch, aber der letzte Gott sei Dank für Tobi. Gegen Heinz Loick stand Bernd erstmal 2 Sätze neben sich, bevor er Spiel und Gegner dann endlich im Griff hatte und auch den letzten Satz nach Hause brachte. Marcel fand gegen Frank D'amico kein Mittel und so ging dieser Punkt an Mastholte. Mit Christian Schult war Alfons vor keine größeren Probleme gestellt und machte kurzen Prozess. Ähnlich wie Bernd gab auch Hubert gegen Sebastian Sure erstmal die ersten beiden Sätze, jedesmal in der Verlängerung, ab, bis er sein Spiel umstellte und auch diesen Punkt einfuhr.

Bei einem 6:3-Halbzeitstand war dann die Stimmung, zumindest auf unserer Seite, auch schon etwas gelockerter.

Fedai glich dann gegen Andreas Flaskamp 2x einen Satzrückstand wieder aus, bis er dann in der Verlängerung seine brutal überrissene Rückhand auspackte und das Spiel für sich entschied. Tobi kehrte dann zu seiner alten Strategie zurück ("1:1-Tobi") und unterlag Franz Meierfrankenfeld in 3 Sätzen. Mit Frank D'amico hatte Bernd noch eine alte Rechnung offen, deswegen erzwang er diesmal ein "Stupfspiel", was auch tatsächlich zum Erfolg führte. Marcel konnte gegen Heinz Loick den ersten Satz für sich entscheiden, musste sich dann aber doch seinem Gegner beugen. Alfons wiegte seinen Gegner Sebastian Sure im ersten Satz noch in trügerischer Sicherheit, packte dann aber seine Routine aus und holte uns den Siegpunkt.

Wie auch gegen Rheda konnten wir wieder 4 von 5 Entscheidungssätzen für uns entscheiden, 2 davon nach einem 0:2-Rückstand, das Spiel hätte also ebenso gut anders herum ausgehen können!

 

15. Spieltag

VS

Die Vierte beim Rückrunden-Tabellenführer

Punktgleich, aber mit um ein Spiel schlechterer Spieledifferenz, liefen wir in Harsewinkel auf. Vorgewarnt durch die Ergebnisse der letzten Spieltage (Harsewinkel hatte uns dankbarerweise unsere Verfolger Schloß Holte und TV Gütersloh auf Abstand gehalten), machten wir uns auf eine enge Partie gefasst.

So gingen denn auch gleich in den beiden Anfangsdoppeln beide ersten Sätze an die Gegner. Vielmeier/Witte gegen Schlingmann/Barkmann konnten dann 2 Sätze auf ihr Konto buchen, mussten dann aber im entscheidenden Satz in der Verlängerung das Heft aus der Hand geben. Auch Demir/Henke gegen Johanntoberens/Baar konnten, hauchdünn, die Sätze 2 + 3 für sich entscheiden, bevor sie dann deutlich im Vierten den Sack zumachten, wobei beide mit enorm starken Kontern von Johanntoberens' Angriffsbällen brillierten. Krüger/Hupe hatten gegen Gehrmann/Bergmann wohl überhaupt nicht mitbekommen, dass die Partie schon begonnen hatte: Fehler über Fehler führten logischerweise zum Satzverlust. Andi wachte als Erster auf, konnte aber alleine auch nicht viel ausrichten. Aber dann hatten sie endlich sich und den Punkt eingespielt.

Gegen Thorsten Johanntoberens, die Verstärkung der Harsewinkler aus der Kreisliga, hatte Tobi erwartungsgemäß einen schweren Stand, konnte sich aber in den fünften Satz durchbeißen, den er geschickterweise beim Stand von 10:11 mit einem Fehlaufschlag beendete. Robert Schlingmann spielte gegen Fedai stark auf, konnte aber bis zum Ende, wie so viele seiner Vorgänger, die extrem überrissenen Rückhand-Topspins nicht wechseln. Zwischen Bernd und Christian Barkmann entwickelte sich eine ausgeglichene, wechselseitige Begegnung, in der Thorsten als Schiedsrichter bereits nach 2 Sätzen die Entscheidung im Fünften vorhersagte. So kam es dann auch, wobei Bernd mit einem Verzweiflungsschuss den Punkt für uns sicherte. Klaus musste sich gegen Sebastian Gehrmann gewaltig strecken: Sebastian erinnerte schon ein wenig an unsere heimische "Krake" Hubert: er brachte fast alle (gut verteilten!) Angriffsbälle von Klaus zurück, aber eben nur fast alle! Andreas ließ Hans-Joachim Posdorfer keine Gelegenheit, sein unkonventionelles Angriffsspiel zu entwickeln, ganz souverän spielte er ihn in 3 Sätzen an die Wand. Detlef haderte dann gegen Jürgen Bergmann etwas mit sich selbst und seinem Gegner, aber dieses "etwas" reichte Jürgen, um mit seinen sehr gut plazierten Endschlägen den Punkt auf die Harsewinkler Seite zu ziehen.

Nichtsdestotrotzdem hatten wir einen komfortablen 6:3-Halbzeitstand erspielt, dem aber niemand von uns eine beruhigende Sicherheit entnehmen wollte.

Dies sollte sich dann auch gleich bestätigen: Thorsten Johanntoberens fertigte, etwas überraschend, Fedai in 4 Sätzen ab, Tobi hatte gegen einen übermächtig stark aufspielenden Robert nicht den Hauch einer Chance. Nach einem 1:2-Rückstand holte sich Klaus dann erstmal ein paar Tipps gegen Christian Barkmann, die er auch gekonnt umsetzte und das Spiel noch drehte. Wider Erwarten hatte Bernd mit Sebastian Gehrmann keine Probleme, dieser aber umgekehrt umso mehr, somit war das Unentschieden schon mal gesichert und der alte 3-Punkte-Abstand wieder hergestellt. In einer spannenden, ausgeglichenen Begegnung zwischen Detlef und Hans-Joachim Posdorfer, geprägt von "immens vielen Netz- und Kantenbällen" (??!!) erspielte sich Detlef im 4. Satz den lang ersehnten Matchball, vergab aber diesen sowie auch den 5. Satz. So ruhten (ruhten ??)  alle Hoffnungen auf Andi bzw. Jürgen Bergmann. Die ersten beiden Sätze waren ein Wechselbad der Gefühle für beide Seiten, aber dann fand Andi zu seiner Vorhandpeitsche zurück und schoß uns zum Sieg!

In einem sehr angenehmen Rahmen verlief dann die Nachbereitung des Spiels in der Harsewinkler Halle, wobei Robert & Co. versprachen, uns auch den Rest der Liga vom Hals zu schaffen!!

 

16. Spieltag

VS

Kann die Vierte dieses Jahr den Heimvorteil nutzen?

Letztes Jahr hatten die Isselhorster uns, nach deutlichem Hinspiel-Sieg für uns, an unseren Platten ein Unentschieden abgerungen. Das wollten wir diesmal verhindern. Leider war unseren Gästen im letzten Moment jemand ausgefallen, so liefen sie nur mit 5 Mann auf.

Trotz zweimaliger Verlängerung eröffneten Demir/Henke gegen Godau/Riewe die Punktesammlung für uns. Vielmeier/Witte wollten dem natürlich nicht nachstehen, hatten aber gegen die beiden Spitzenspieler Hochsprung/Herfert keine wirkliche Chance.

Und die Isselhorster machten weiter: Zuerst kämpfte sich Fedai gegen Harald Herfert durch 5 Sätze und zog dann den Kürzeren, ebenso Tobias gegen Dirk Hochsprung, wobei er leider nach einem 0:2-Rückstand im letzten Satz doch relativ deutlich unterlag. Jetzt aber läutete Klaus die Wende ein. Gegen Wolfgang Riewe musste er sich schon gewaltig strecken, spielte aber im entscheidenden Satz seine ganze Routine aus. Wie auch im Hinspiel fand Jens Godau in 3 Sätzen kein Mittel gegen Bernd, wobei dieser aber zugegebenermaßen im 1. Satz einen GROßEN Taschenpapst hatte (Zuschauer berichteten von 7 (!) Netz- und Kantenbällen). Andreas hatte leichte Schwierigkeiten mit Dieter Trampnaus grenzwertigen Aufschlägen, geriet aber nie wirklich in Gefahr und erledigte seine Aufgabe in aller Ruhe, gewohnt routiniert.

Das Spiel des Tages machte Fedai gegen Dirk Hochsprung: In einer absolut hochklassigen Partie brachte er mit seinen gewehrartig abgeschossenen Vor- und Rückhandgranaten Dirk eine, wenn auch enge, 3:0-Niederlage bei. Dem wollte Tobi nicht nachstehen. Gegen Harald Herfert spielte er sehr sicher auf, auch wenn der den spektakulärsten Ballwechsel des Abends, für den es 'standing ovations' von allen Zuschauern gab, nicht für sich entscheiden konnte. Auch Klaus war anschließend gegen Jens Godau vor keine größeren Probleme gestellt, holte den siebenten Punkt in Folge und machte den Gesamtsieg zum 9:3 klar.

 

17. Spieltag

VS

SCW IV zu Gast in Herzebrock

Wegen einer kleinen Feier hatten wir das Spiel gegen Herzebrock verlegt, aus Herzebrocker Sicht wohl etwas vorschnell, denn Ihnen fehlten jetzt 3 Stammspieler. Trotzdem erwarteten wir eine spannende Begegnung, denn unser Gegner hatte mit Schloß Holte und TV Gütersloh zwei unserer Konkurrenten auf die Plätze verwiesen.

Im ersten Doppel hatten Vielmeier/Witte gegen die beiden Spitzenspieler Heimeier/Ortkrass keine große Siegchance. Anders Demir/Henke, die mit Martin Edelmeier und der Jugendspielerin Vera Söbke vor keine größere Aufgabe gestellt waren. Auch Krüger/Hupe fuhren gegen Eggert/Karka einen sicheren Punkt ein.

Wesentlich spannender ging es dann in den beiden ersten Einzeln zu. Tobi konnte sich gegen Daniel Heimeier den 1. Satz hauchdünn und hoch in der Verlängerung sichern, worauf Daniel im Zweiten zuschlug. Aber Tobi spielte dann sehr sicher und überlegt und konnte uns den nächsten Punkt einfahren. Fedai musste gegen Christian Ortkrass nach 4 spannenden Sätzen im Entscheidungssatz in die Verlängerung, nachdem er mehrfach einen höheren Rückstand aufgeholt hatte. Aber dann hatte Christian das bessere Ende für sich. Überraschend deutlich, wenn auch 1x in der Verlängerung, gewann Bernd gegen Martin Edelmeier. Klaus hatte wenig Mühe mit Alexander Eggert und erledigte die Aufgabe in 3 deutlichen Sätzen. Das gleiche Schicksal wie Alexander ereilte auch Musa Karka gegen Andreas. Noch deutlicher gewann Detlef gegen die Jugendspielerin Vera Söbke, was ihm endlich wieder mal einen Sieg einbrachte .
Fedai hatte heute seinen 5-Satz-Tag: Er kam mit Daniel Heimeier nicht so gut zurecht wie Tobi, behielt am Ende aber doch im Fünften bei 16:14 die Oberhand. Nachdem Martin Edelmeier gegen Klaus den ersten Satz gewinnen konnte, biss sich Klaus im Nächsten in die Verlängerung durch und konnte diese für sich entscheiden. Dann jedoch folgte der teuerste Satz des Tages (zum Wohle von 'Mallorca' ): Martin spielte nahezu fehlerlos und schoss den armen, (fast) alten Klaus zu NULL ab. In dieser Form spielte er dann auch weiter und holte den 3. Punkt für seine Mannschaft. Im anschließenden Spiel hatte Bernd keine Probleme mit Alexander Eggert und konnte den Punkt im Standgas nach Hause bringen.

So konnten wir, wie üblich nach kleinem Umtrunk, schon recht früh die Heimreise antreten, um Klaus die Gelegenheit zu geben, sich in aller Ruhe auf seinen Geburtstag vorzubereiten.

Alles Gute, Klaus !!!!

 

18. Spieltag

VS

Spitzenspiel beschert der Vierten die Meisterschaft!!

5 Tage vor Saisonende stand das ultimative Topspiel in unserer Gruppe der 2. Kreisklasse an. Mit Victoria Clarholz empfingen wir unseren Tabellenverfolger. Beiden Mannschaften fehlte die Nr. 3, bei uns Klaus, für den Hubert Weiler die Ersatzverstärkung bildete, bei Clarholz spielte Alexander Szczesny für Murat Davulcu.

Gleich im ersten Spiel zwischen Demir/Henke und Pollex/Szczesny wurde der Reigen der spannenden Spiele eröffnet: Erst im 5. Satz setzte sich unser Doppel 1 knapp mit 11:9 durch. Das heutige 'Opferdoppel' Krüger/Hupe hatte gegen Lasrich/Ellermann keine wirkliche Chance, ähnlich erging es Witte/Weiler gegen Braunsmann/Topp. Somit war mal wieder mit einem 1:2-Rückstand aus den Doppeln der Grundstein für einen erfolgreichen Abend gelegt.

Fedai musste sich dann gegen Günter Lasrich über 5 Sätze quälen, überzeugte aber einmal mehr durch seine präzise geschlagenen Rückhand-Topspins. Auch Tobi wollte ein langes Spiel: ebenfalls 5 spannende Sätze brauchte er, um dann leider doch gegen Ralf Ellermann zu verlieren. Völlig von der Rolle war Bernd gegen Sascha Braunsmann: im ersten Satz verschoss er einen 'Elfer' nach dem Anderen. Die Entscheidung, sein Spiel umzustellen, zeigte Wirkung: er kam immerhin bis auf 9:11 heran! Doch dann hatte er, trotz miserabler Spielweise, den Bogen 'raus und konnte, nach 4 abgewehrten Matchbällen im 5. Satz, den Punkt auf unsere Seite ziehen. Weniger Probleme hatte Detlef, wie schon im Hinspiel, gegen Herwig Pollex. Durch kluges Spiel behielt er Herwig im Griff. Etwas mehr als sonst musste Andi gegen Alexander Szczesny tun, bis er im Entscheidungssatz die Oberhand behielt. Hubert hatte, wie eigentlich erwartet, keinerlei Probleme gegen Tobias Topp; dessen Angriffsbälle blockte er sicher in gewohnter Manier und erspielte uns den 6:3-Halbzeitstand.

Dieses Zwischenergebnis war uns noch aus dem Hinspiel bekannt, wo es dann nochmal ganz eng wurde. Also machten wir uns auf einen haarigen zweiten Durchgang gefasst.

Doch wir hatten ja unseren Fedai! In einem absolut hochklassigen Spiel rang er Ralf in 5 Sätzen nieder. Tobi brach dann endgültig mit seiner 1:1-Tradition; gegen Günter fand er absolut kein Mittel. Ähnlich erging es Bernd gegen Herwig Pollex. In einem schweißtreibenden Spiel nahe an der Zeitgrenze musste Bernd, wieder einmal gegen einen Clarholzer, die erste Halbserienniederlage einstecken. Gegen Sascha Braunsmann reihte sich Detlef nahtlos in die Reihe der 'Rückhandwunder' ein und versenkte eine nach der anderen Rückhandklatsche unhaltbar für Sascha. Zum 'Bewegungswunder' mutierte Andi gegen Tobias Topp. Er schoß traumhaft sicher aus allen Lagen, Winkeln und Rohren, sodass seinem Gegner und allen Zuschauern der blanke Neid in die Augen trat.

Ergebnis war die vorzeitige Meisterschaft in unserer Gruppe!!

'Da isse...'

Gerechterweise muss man wieder einmal dazusagen, dass wir 5 von 6 Entscheidungssätzen für uns entscheiden konnten, was vielleicht doch von einer gewissen Nervenstärke zeugt oder aber die Unbekümmertheit eines Tabellenführers widerspiegelt .

Damit hatten wir allen angereisten Zuschauern, besonders zu erwähnen ist dabei Conny, ein sensationelles Erlebnis geboten!

Um den schönen Abend abzurunden, kreiste dann noch bei einer kleinen vorgezogenen inoffiziellen Meisterfeier im Gasthaus unseres Vertrauens der Knobelbecher, der gerechterweise jedem der Beteiligten mehrere oder noch mehr Striche bescherte.

 

19. Spieltag

VS

Alles hat ein Ende...

An diesem Freitag waren wir als frischgebackener Meister unserer Gruppe, die ja bekanntlich die leichtere ist, () bei der DJK Gütersloh zu Gast. Bei uns fehlten Westi und Bernd, der sich mit wichtigen familiären Pflichten entschuldigt hatte.
Unser Gegner war komplett, hochmotiviert und hatte alles aufgefahren was Rang und Namen hatte. Uns war daher klar, dass ein heißer Abend vor uns liegen würde...

Nach den Doppeln war es eigentlich wie immer: Wir lagen 2:1 hinten. Klaus und Detlef konnten nur zeitweise gegen Scheumann/Büscher mithalten und mussten sich mit 1:3 geschlagen geben. Fedai und Tobi legten los wie die Feuerwehr, konnten aber nach einer 2:0 Führung gegen das immer stärker werdende Duo Hälker/ Udovicic nicht bestehen und verloren 11:9 im letzten Satz. Dafür revanchierte sich aber unser „Ersatzdoppel“ Andi und Marcel. Mit 11:8 im Entscheidungssatz ging dieses Doppel an uns.
Tobi fand anschließend gegen Ingo keine richtigen Mittel und verlor in vier Sätzen. Gegen Stefan Büscher spielte Fedai lange gut mit, aber diesmal kam seine Monster- rückhand nicht so oft wie gewohnt ins Spiel und er musste in 5 Sätzen leider den Punkt abgeben. Detlef hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und konnte gegen Hälker keinen Blumentopf gewinnen. Damit stand es 5:1 gegen uns...
Klaus konnte sein Spiel gegen Daniel recht sicher in vier Sätzen nach Hause bringen. Das Spiel des Tages folgte anschließend. In einem mitreißendem Spiel fügte Andi dem bisher in der Rückserie ungeschlagenen Christian Randerath die erste Niederlage bei, was Christian mit einer olympiareifen Wurfeinlage seines Schlägers quittierte.
Im letzten Einzel des ersten Durchgangs hatte Marcel keine Chance gegen Jann und verlor glatt in drei Sätzen.

Damit stand es 6:3 und uns wurde klar, dass eine deutliche Steigerung notwendig war, damit unsere Serie hält.

Unser oberes Paarkreuz setzte diese Vorgabe auch sofort um. Fedai gewann in 5 Sätzen gegen Scheumann und Tobi gewann in vier Sätzen gegen Stefan Büscher. Klaus legte sofort nach und schlug Hälker ebenfalls in vier Sätzen.
Ausgleich! 6:6.
Dann vergaß Detlef die Marschorder und ließ sich gegen Daniel zeitweise richtig vor- führen und hatte in den vier Sätzen eigentlich keine Chance. Nachdem Christian gegen Marcel nach großem Spiel gewonnen hatte, war ein Punkt über die Wupper.
Andi schoss seinen Gegner in glatten drei Sätzen ab, so dass das Schlussdoppel über einen Punktgewinn entscheiden musste. Hier gingen die ersten beiden Sätze an Scheumann/Büscher. Der dritte ging an unsere Jungs, die leider die Satzbälle im vierten Satz nicht nutzen konnten und mit 12:10 verloren.

Damit waren die ersten Punkte weg. Dieses wurde anschließend in der Halle mit einigen Gerstenkaltschalen mit den Gegnern noch analysiert...

 

20. Spieltag

VS

Unerwartet leichtes Spiel für die Vierte

Wir haben zwar den Gruppensieg in der Tasche, aber trotzdem knabberte das letzte Spiel gegen DJK Gütersloh etwas an unserem Selbstwertgefühl, deswegen wollten wir heute alles besser machen.
Nach langer Verletzungspause stand diesmal wieder Westi in der Startaufstellung, vorsichtigerweise erstmal nur im Doppel. Dieser Einsatz sollte allerdings nur auf dem Papier erfolgen, denn leider traten unsere Gäste nur mit 5 Leuten an.

Demir/Henke setzten dann gleich unsere Tradition fort, bloß nicht alle Doppel zu gewinnen. Gegen die beiden Vorhandspieler Stricker/Predeick hielten sie gewissenhaft die Taktik durch, ihren Gegnern die Bälle mundgerecht vorzulegen und verloren folgerichtig in 3 Sätzen (Kommentar von Andreas, dem Schiedsrichter: "Das beste am Spiel war, dass es nur über 3 Sätze ging!"). Vielmeier/Witte gaben zwar gegen Stutenbäumer/Schwichtenhövel knapp den ersten Satz ab, sicherten sich dann aber souverän die nächsten drei.

Gegen Michael Schwichtenhövel bestach Fedai einmal mehr durch seine sagenumwobene Rückhand und konnte sich in der Verlängerung des Vierten den Punkt sichern. Tobi hatte gegen Martin Stutenbäumer sowohl nicht seinen besten Tag erwischt als auch keine wirkliche Chance. Klaus hatte Jimmy Predeick gewohnt sicher im Griff, nach eigener Aussage konnte dieser die Bälle erst sehen, wenn sie schon am Boden waren. Unerwartet sicher gewann Bernd gegen Dirk Stricker, er ließ dessen Vorhand gar nicht zur Entfaltung kommen. Andreas tobte sich dann gegen Ralf Schröder richtig aus. Dabei machte er es noch ein wenig spannend, als er im 2. Satz erstmal 4 Satzbälle hintereinander mit seiner Vorhandklatsche in die Maschen wuchtete. Sowohl in der Verlängerung des zweiten wie auch des dritten Satzes zeigte Ralf mit Fehlaufschlägen Nerven, was er, wie eigentlich auch die übrigen Ballwechsel, lautstark kommentierte.

Wie gewohnt, kam Fedai gegen Martin Stutenbäumer erst nach verlorenem ersten Satz richtig ins Spiel und spielte seinen Gegner zwei Sätze lang an die Wand. Dann stellte er aber das Tischtennisspielen ein und vergab den Punkt an Oelde. Eine packende Begegnung war das Duell zwischen Tobi und Michael Schwichtenhövel. Nach gewonnenem 1. Satz sicherte sich Schwichti die nächsten beiden, dann jedoch zog Tobi alle Register und leistete sich nur beim Stand von 10:0 einen kleinen Fehler . Auch der entscheidende Satz bieb auf hohem Niveau, bis sich Tobi denkbar knapp durchsetzen konnte. Gegen Dirk Stricker wandte Klaus die gleiche Taktik an wie zuvor Bernd und gewann die ersten beiden Sätze recht sicher. Dann aber wurde Dirk von seinem Chefcoach wieder auf die Spur gebracht und ging mit 8:5 in Führung. Das war für Klaus der Auslöser, mal ein, zwei Asse einzustreuen und prompt verlor Dirk seine Sicherheit, den Satz und die Partie.

Beim anschließenden, gemütlichen Kral um die Kiste wurde dann wieder, wie schon im Hinspiel, viel diskutiert und über manchen Mitspieler geflachst.

 

21. Spieltag

VS

'Knappe Kiste'

Das Spiel bei TV Gütersloh stand unter keinem guten Stern:
Zeitgleich fand dort die Bezirkslassen-Begegnung zwischen TV's Erster und Lage-Sylbach statt, daher mussten wir uns, als die kleinen Amateure, in eine dunkle Ecke der Halle drängeln, wo die Lichtverhältnisse katastrophal waren; erschwerend kam noch das Auftreten der sympathischen Sportfreunde aus Lage hinzu. Auch das Vorziehen der Spiele zweier Spieler gestaltete sich etwas undurchsichtig.

In den Doppeln legten Vielmeier/Witte einen guten Start gegen Schäfers/Winkler hin, gaben dann aber den Dritten ab, konnten 4 Matchbälle im 5. Satz nicht verwandeln und verloren dann das Spiel. Etwas leichter hatten es Demir/Henke mit Behrendt/Amtenbrink, 3 Sätze waren ausreichend. Noch weniger Probleme hatten Krüger/Hupe.

Das Spiel des Tages folgte dann sofort: In bestechender Form konnte Tobi Frank Schäfers in 5 Sätzen niederringen. Auch Fedai brauchte diesmal keine Aufwärmphase gegen Rolf Behrendt, sondern erledigte seine Aufgabe glatt in 3 Sätzen. Größte Probleme hatte Bernd mit Rainer Amtenbrink, zum Einen spielte dieser in grandioser Form, zum Anderen kam Bernd mit den Lichtverhältnissen nicht zurecht und sah die Bälle erst, als sie schon auf dem Boden lagen. Ralf Winkler konnte gegen Klaus den ersten Satz noch für sich entscheiden, musste sich dann aber dem immer stärker werdenden Klaus beugen. Auch Andreas konnte dem ganzen Flair in der Halle nicht viel abgewinnen, so spielte er gegen den 'Oldie' Helmut Hertel 'Hopp oder Topp', was ihn prompt in den 5. Satz führte, den er dann aber doch sauber nach Hause brachte. Auch Detlef war etwas von der Rolle, gegen den Jugendspieler Nikolaj Ertli reichte es nur für einen Satz.

Trotzdem sah der Halbzeitstand von 6:3 schon ganz vielversprechend aus.

Fedai hatte dann jedoch gegen Frank nicht den Hauch einer Chance und ging deutlich nach 3 Sätzen unter. Doch Tobi bestätigte seine Form aus dem ersten Spiel und behielt im entscheidenden Satz gegen Rolf Behrendt die Oberhand. Auch Klaus konnte sich dem wirklich stark spielenden Rainer Amtenbrink nicht entgegenstemmen, 3 schnelle verlorene Sätze waren die Folge. Gegen Ralf Winkler startete Bernd zwar mit 2:0, verlor die nächsten beiden aber jeweils in der Verlängerung und auch den letzten hauchdünn. Gott sei Dank hatten wir aber noch unser unteres Paarkreuz im Ärmel: Detlef gegen Helmut Hertel und Andi gegen Nikolaj Ertli gestatteten ihren Gegnern nur jeweils 15 Punkte in 3 Sätzen, sodass die Partie dann doch noch mit 9:6 für uns endete.

 

22. Spieltag

VS

Zum Finale ein Toppspiel

Wie auch in der Hinserie war das letzte Spiel der Saison das Toppspiel der Liga zwischen dem Tabellen-Ersten und -Zweiten. Holte-Sende konnte allerdings den 2. Platz nur halten, wenn zeitgleich Clarholz in Isselhorst Federn läßt.

Gleich in den Doppeln bahnte sich ein Debakel an: Demir/Henke legten mit einer 2-Satz-Führung los, kamen in den restlichen 3 Sätzen aber auf keinen grünen Zweig mehr. Nach einem 0:2-Rückstand holten Vielmeier/Witte gegen André Rabsch/Menke gewaltig auf, mussten dann aber auch im Entscheidungssatz die Flügel strecken. Krüger/Hupe hatten ebenso den Strat verpasst und verloren gegen Johannes Rabsch/Lüke. Damit liefen wir erstmals in unserer Karriere einem 0:3-Rückstand hinterher.

Die Wende läutete dann Fedai gegen Christoph Bevers ein, in einer spannenden Begegnung glückte im die Revanche für das Hinspiel. Genau umgekehrt lief es für Tobias: nach dem Hinspielsieg gegen Werner Diekmannshemke musste er sich diesmal dem äußerst sicheren Spiel von Werner beugen. In gewohnt sicherer Manier verteilte Klaus seiner Bälle präzise über die gesamte Plattenfläche und trieb André Rabsch damit in die Niederlage. Bernd bestätigte seine Form aus dem Doppel und unterlag Andreas Menke, wenn auch jeweils knapp, in 3 Sätzen. Einen sicheren Punkt fuhr Detlef gegen Johannes Rabsch ein. Auch Andi knüpfte nahtlos an seine Leistung im Doppel an, gegen Helmut Lüke fehlte ihm die Geduld und so verlor er sein erstes Spiel der Halbserie, wiederum gegen einen Holter!

3:6-Rückstand zur Halbzeit war noch nicht wirklich eine erfolgreiche Aufholjagd, also schickten wir wiederum Fedai ins Rennen.

Der konnte sich dann auch knapp, aber verdient, gegen Werner Diekmannshemke durchsetzen und bestätigte seine derzeitige Klasse. Die 0:3-Schlappe aus dem Hinspiel gegen Christoph Bevers wollte Tobi nicht auf sich sitzen lassen und so kam es zu einer packenden Partie mit gleichzeitigen Höhen und Tiefen auf beiden Seiten. Doch im Fünften behielt Christoph dann doch die Nase vorn. Andreas Menke hatte offensichtlich an seiner Achillesferse 'Rückhand' gearbeitet, das bekam auch Klaus zu spüren, besonders als er im 4. Satz einbrach und sich davon nicht mehr erholte. Bernd stoppte dann die Serie der Holter, die an 'ihrer Platte' noch kein Spiel verloren hatten. Gegen André gewann er überraschend klar in 3 Sätzen. Detlef musste sich jetzt, als unser 'Geduldsspieler', mit Helmut Lüke auseinandersetzen. Nach zwei verpennten Sätzen kam er endlich ins Spiel zurück, hatte dann aber im Vierten das Nachsehen.

Der aufmerksame Leser wird sicherlich festgestellt haben, das wir jetzt mit 5:9 das zweite Spiel der Saison verloren hatten! Dieser Makel nagte aber nicht lange an uns, beim anschließenden Umtrunk mit unseren netten Gästen war wieder alles in Butter.

Großen Dank an dieser Stelle an unsere 3. Mannschaft, die uns für dieses Event mit einer leckeren Kiste beschenkt hatte!!

 

35. Spieltag

VS

Die Vierte fährt sichere 2 Punkte gegen die Zweite ein

Als spielerischer Saisonabschluss musste unsere Zweite für eine Standortbestimmung herhalten.
Diese begegneten uns dann auch mit dem nötigen Respekt, stellten ihr etatmäßiges Doppel 3 nach oben und zogen ihr Doppel 1 sicherheitshalber aus der Schusslinie. So konnten Andi und Ludger auch ziemlich ungefährdet gegen Klaus und Marcel punkten. Spannender ging es da schon zwischen Fedai/Tobi und Wolfgang/Bulte zu. Unser Dreamteam zwang seine Gegner in den 5. Satz, den sie, also die Gegner, dann auch erfolgreich abschlossen. Daniel und André hatten gegen Andi und Westi keine wirkliche Chance, Westi hielt sicher den Ball im Spiel und Andi verwandelte ebenso sicher. Somit war das erste Ziel erreicht, ein 1:2-Rückstand nach den Doppeln, was für uns gewohnheitsmäßig erfolgversprechend war.

Seine liebe Not hatte dann Bulte mit Tobi, allerdings nur in einem Satz, in dem er aufgrund präziser Klatschen und Kantenbälle hart an der Kante eines nervlichen Desasters stand. Überraschenderweise wenig Probleme hatte Andi mit Fedai, er überließ ihm in 3 Sätzen gerade 15 Punkte. Ebenso sicher beherrschte Westi seinen Gegner Daniel, jedenfalls bis zum entscheidenden Matchball im 5. Satz, den Daniel dann auch vollstreckte. Gar nicht zurecht kam Klaus mit dem Spiel von André, auch ein Vordringen in die Verlängerung des 2. Satzes konnte die Niederlage nicht abwenden. Ein Highlight versprach die Partie zwischen Ludger und Andi zu werden, aber leider war das 'High' dann am Ende auf der falschen Seite wiederzufinden. Das dritte und letzte 5-Satz-Match des Abends bestritten Wolfgang und Bernd. Deutlich zeigte sich hier wieder einmal in der Halle unserer Gastgeber eine Wasserader, welche dem über ihr spielenden Gegner keinen Satzgewinn erlaubte. So musste sich Bernd dann, völlig unerwartet , geschlagen geben.

Gegen Bulte kam Fedai dann richtig in Fahrt: Er drosch seinem Gegenüber die eine oder andere Vor- oder Rückhand um die Ohren, sodass er dann am Ende verdient auf 26 Punkte in 3 Sätzen kam. Auch Andi behielt seine Form aus dem ersten Spiel bei () und verwies Tobi in seine Schranken. Ganz anders Daniel, den ersten Satz musste er, Wohl oder Übel, Klaus überlassen, der dann aber bis zum bitteren Ende tapfer weiterkämpfte. Gegen André konnte Westi erfolgbringend seine waffenscheinpflichtigen Aufschläge anbringen sowie seine völlig unorthodoxen krummen Rückhandbälle, sodass André überhaupt keine Siegchance hatte. In einem heißumkämpften Match beharkten sich Ludger und Bernd 2x bis in die Verlängerung, Ludger beendete das Match aber, etwas glücklich , im 4. Satz. Wolfgang schien erst jetzt zu Höchstform aufzulaufen, er ließ Andi keine rechte Gelegenheit zu präzisen Peitschen.

Den endgültigen Untergang besiegelten dann Fedai und Tobi im Schlussdoppel gegen Andi und Ludger. Erst nach 5 packenden, knappen Sätzen streckten sie die Segel.

Sollte der Leser richtig aufgepasst und mitgezählt haben, so endete diese Partie mit einem 14:2 (aus Sicht der Zweiten!), wir hatten also tatsächlich 2 Punkte geholt.

So richtig gemütlich wurde es dann bei der Expertenrunde ums Eckige. Da wurde richtig gefachsimpelt, gefrotzelt und ein Phrasenschwein wäre wahrscheinlich auch auf seine Kosten gekommen. Für Alle war's, glaube ich, ein gelungenes Event, das nach Wiederholung schreit.

Einziger Wermutstropfen des Abends war das Personal am Grill, das durch Abwesenheit glänzte. Für das fällige Rückspiel vor Beginn der nächsten Saison sollte eine Lösung gefunden werden, angedacht ist da der eine oder, wenn der nicht kann, auch der andere Spieler der 1. Mannschaft!

 

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